Das Flüstern der Welt wirbt um Deine Liebe

 

DIGITAL BOOK THUMBNAIL

 

Das Buch ist erschienen bei amazon.de, ISBN 9781728993492, Autor Flo Eburt, kostet 19.90 Euro

 

Sie können aber auch hier lesen:

 

Das Herz

steht im Mittelpunkt

allen Handelns.

Handeln kommt durch Verstehen,

wie ein Windhauch im Frühling.



Das ist die Botschaft.

 

 

Flo Eburt

 

 

Das Flüstern der Welt wirbt um Deine Liebe -

 

Mensch und Natur sind Ein - Körper

 

 

 Dieses Buch möchte seinen Weg finden zu allen Menschen, die sich aufgemacht haben, Neue Wege zu finden, welche in eine friedliche, Menschliche Gesellschaft für alle Menschen führen. Heraus aus der engen materiellen Denkweise in eine Gesellschaft, in der alle Menschen zufrieden leben können. Sie sind es, die die Liebe entdecken können, die in allem wirkt, in der Natur und auch in Dir. Wenn Sie solche Menschen kennen, geben Sie bitte dieses Buch weiter.

Flo





Coverbild: Stefan Strube

Redigiert von W. Stadelmann



Verlag: Kindle kdp

Copyright 2018

Flo Eburt



Alle Rechte vorbehalten.

ISBN:

978-172-8993-492

1. Auflage 12/2018





Was Du suchst ist bereits da.

Wenn Du weisst, was Du suchst,

wirst Du es finden



 

 

 

 

Dieses Buch widme ich allen Menschen, die eine Menschliche Gesellschaft erschaffen wollen, für sich selbst und für alle unsere Nachkommen.

Auch wenn Du denkst, das geht nicht, weil....(Du hast 1000 Argumente), wird die neue Menschliche Gesellschaft entstehen, ob mit Dir oder ohne Dich.

 

 

 

 

 

Wenn ich mich ändere, ändert sich die Welt!

 

Dieser Schlüssel öffnet das Tor zu Freiheit.

Bitte, benutzen sie ihn.

 

 

 

 

 

Das Flüstern der Welt wirbt um Deine Liebe -

 

Mensch und Natur sind Ein - Körper

i

Vorwort

 

 

 

Die Denkweise, dass alle Menschen Einkörper sind, dass sie eine Einheit bilden, durch die Liebe miteinander verbunden und in Harmonie mit Allem sich entwickeln und gedeihen, wurde von Miyozo Yamagishi ( August 1901 - Mai 1961 ), dem japanischen Gesellschaftsphilosophen, Vordenker und Begründer der weltweiten Yamagishi - Bewegung, entwickelt im Zusammenhang mit der Kensanmethode.

Die Kensanmethode ist eine geniale Methode zur Lösung aller Fragen in allen Lebensbereichen. Ohne eine Denkweise vorzugeben oder zu fixieren, wird gemeinsam, in natürlicher Zuneigung, nach einer Lösung gesucht. Mit der Kensanmethode sind die Meinungen aller Teilnehmer vertreten und keine Meinung wird ausgeschlossen. Das Ziel ist, die bestmögliche Lösung zu finden, ohne aber auch diese Lösung als endgültig festzulegen. Voreilige Menschen denken, das ist unmöglich.

Wird da nicht zu kurz gedacht?

Alle Fragen des täglichen Lebens werden mit Kensan gelöst. Kensan basiert auf den natürlichen Anlagen des Menschen und muss nicht erlernt werden.

Die meisten Menschen haben feste Vorstellungen von den Dingen und vom Leben oder glauben fest es sei so oder so. Mit den bisherigen Problemlösungsmethoden konnten Auseinandersetzungen oder Streit nicht behoben werden.

Die Kensanmethode beginnt mit Einigkeit und dem Einverständnis aller.

 

Die Einkörperdenkweise bildet die Grundlage für den Aufbau einer Menschlichen Gesellschaft, in der alle Menschen zufrieden und glücklich leben können.

Diese Denkweise zielt ab auf eine noch nie dagewesene, stabile, immerwährende Gesellschaft. Die Einzigartigkeit der neuen Menschlichen Gesellschaft in die Welt zu bringen und den Menschen, die bereit sind und diese menschliche Gesellschaft sehen zu wollen und das Licht der Hoffnung anzuzünden für Menschen, die auf der Suche sind, das ist die Absicht dieses Buches.

Schnelle Leser werden verschiedene Abhandlungen von Grund auf ablehnen.

Wenn man sich aber die Mühe macht, bis zum Grunde zu prüfen, führt Verstehen Wollen zum Erkennen. Ob sie danach mit mir übereinstimmen oder nicht, können Sie erst dann ernsthaft entschieden.

 

Unter dem Eindruck der Atombombenexplosionen in Japan und deren unfassbaren, jede Vorstellungskraft überschreitenden, verheerenden Zerstörungskraft, hat Yamagishi sein Leben dem Aufbau dieser Menschlichen Gesellschaft gewidmet. "Der Mensch mit seiner hochstehenden Intelligenz sollte doch wohl in der Lage sein, eine Welt aufzubauen, in der es keine Kriege und keine Umweltzerstörungen mehr gibt."

Sein Bekenntnis: "Ich bin eine Person, die Streit, Gewalt, Zwang, sich durchsetzen zu wollen oder die Rechte anderer Menschen zu verletzen, völlig ausschliesst". Das ist seine Lebensmaxime, die sich in allen seinen Schriften wiederfindet. "Das Herz entwickeln - entdecken -, das an Andere denken kann". So eine Denkweise sich anzueignen, auf diesem Weg bin auch ich.

 

Ich habe das zentrale Thema " Das Einkörperleben" aus seinem umfangreichen Erbe über den "Aufbau einer idealen Gesellschaft, in der alle Menschen glücklich und zufrieden leben können" herausgenommen und zusammen mit meinen 17 jährigen Erfahrungen in der Yamagishi - Bewegung, meinen Tagebuchaufzeichnungen und mit umfangreichem Kensanmaterial zu diesem Buch aufgearbeitet.

Ich bin mir meiner eigenen bescheidenen Denkweise bewusst, habe mich bemüht, den Geist, der in allem steckt, unverändert wiederzugeben. "Das Herz ist die Basis allen Handelns".

Insofern ist dieses Buch ein authentischer Bericht eines zentralen Teiles seines Lebenswerkes, das in der westlichen Welt bisher nicht veröffentlicht wurde.

Sein ganzes Werk bildet eine Einheit um den Aufbau der "warmherzigen idealen und stabilen Menschengesellschaft" und deshalb wird im Text immer wieder auf diesen grösseren Zusammenhang hingewiesen. Es geht ihm nicht um kurzfristige, einseitige Lösungsansätze für eine andere Gesellschaft sondern um den Aufbau der Idealen Menschlichen Gesellschaft für alle Menschen, die für immer stabil sein wird, solange es Menschen gibt.

So gehört auch die von ihm entwickelte Kensanmethode zu dieser Einheit, ohne die ein Einkörperleben schwierig und der Aufbau der Einkörpergesellschaft gar unmöglich zu sein scheint.

 

Die Einkörperanschauung und die Einkörper - Lebensweise zusammen mit dem Thema: Glück, Glücksgefühl -- stabiles immerwährendes Glück, - ist sein Grundlagenwerk für das friedliche Zusammenleben der Menschen und für den Aufbau der idealen Menschlichen Gesellschaft für alle Menschen, in der Umweltzerstörung und Kriege nicht mehr vorkommen.

 

"Lasst uns zusammen diese eine Welt aufbauen für alle Menschen", diesem Ruf folge auch ich.

Die Yamagishi - Bewegung existiert seit über 50 Jahren. Sie hat in vielen Ländern sogenannte "Dörfer" gegründet, in denen die Menschen Einkörperleben praktizieren und versuchen, diese neue Menschliche Gesellschaft zu verwirklichen.

Diese ideale Gesellschaft ist keine Utopie, keine Spinnerei von einem einsamen Theoretiker, sie wird an vielen Orten der Welt aufgebaut und praktiziert!

Die Menschen in diesen "Dörfern" leben im Reichtum des "es gibt keinen Besitz" mit einem Portemonnaie. Es gibt keinen Chef oder Guru, der sagt, wie es gemacht werden soll, alles wird mit "Kensan" entschieden.

Die "Dörfer" bestehen in Selbstverwaltung und haben regen Austausch untereinander im Materiellen wie im Geistigen. Das klingt unglaublich, nicht wahr?

Seien sie bitte ein/e aufmerksame/r Leser/in. Versuchen Sie, das Buch bis zum Ende zu lesen bevor Sie voreilige Schlussfolgerungen ziehen. Hören Sie sich diese neue Denkweise ohne Ablehnung kritisch an.

Lassen Sie sich nicht verwirren und betrachten Sie die Resultate. Versuchen Sie zu verstehen, bevor Sie urteilen. Wenn Sie diese menschliche Gesellschaft nicht mögen, wüsste ich gern den Grund.

Wer mit Achtsamkeit sehen kann: Wir Menschen leben schon jetzt in einem Paradies. Für alle Menschen gibt es reichlich sämtliche Güter des Lebens im Überfluss. Durch die materielle, egozentrische, oft herzlose Denkweise von uns Menschen entstehen erst Mangel und Not und die Menschen wissen, dass es mit diesem Überfluss auf der einen und mit dieser grenzenlosen Armut auf der andere Seite nicht mehr lange weitergehen kann.

Deshalb ist es jetzt an der Zeit, eine Gesellschaft aufzubauen, in der diese Mängel nicht mehr wirksam werden können.

Den Weg dorthin möchte ich gemeinsam mit Ihnen gehen.

Durch die Änderung unserer derzeitigen irrtümlichen Denkweisen in Richtung Menschlichkeit, in der dieses einsame Ego keinen Platz mehr hat, kann die Menschliche Gesellschaft leicht entstehen.

 

"Wenn ich mich ändere, ändert sich die Welt."

 

Das alles klingt vielleicht nach einem unglaubhaften Ideal, aber bald wird die ganze Welt so sein.

Lasst es uns ausprobieren, was richtig und was falsch ist und mit diesen Erkenntnissen gemeinsam vorwärtsgehen. Wir können nur gewinnen. Wenn wir zu lange warten, bleibt uns keine Wahl.

Mit dem Wissen, dass Denkweisen antrainierte Fähigkeiten sind, die jederzeit geändert werden können, wird im Folgenden versucht Schritt für Schritt, immer den Gesichtswinkel ändernd, Sie an diese neue Denkweise heranzuführen, die weder den Anspruch hat, eine unumstössliche Wahrheit zu sein noch behauptet, der einzig gangbare Weg zu sein. Aber kennen Sie einen anderen Gesellschaftsentwurf, der Grundsätzliches, vom Grund auf wissenschaftlich durchdacht hat und so fundiert aufgebaut ist?

Kennen Sie eine Methode zum Aufbau einer Menschlichen Gesellschaft , die auf Tatsachen beruht und sofort praktiziert werden kann, ohne normierte Verhaltensweisen erlernen zu müssen und ohne Bestehendes abzulehnen oder gar zu zerstören?, eine Denkweise, die nicht schon morgen wieder geändert werden muss?

 

 

 

 

 

 

 

 

"Das Herz entwickeln

- wiederentdecken -,

das an Andere denken kann".

Inhaltsverzeichnis

Vorwort 8

Teil 1 Allgemeine Grundlagen 18

1.0 Die Welt, wie sie ist 18

1.1 Bestandsaufnahme 27

1.2 Jetzt ist heute 32

1.3 Die moderne Industriegesellschaft 39

1.4 Jeder Mensch hat seine individuelle Denkweise 45

1.5 Der Frieden in der Welt beginnt bei mir! 49

1.6 Wir Menschen kommen aus der selben Quelle 57

1.7 Wir Menschen sind Kinder der Natur 61

1.8 Glückliches menschliches Leben ist selbstbestimmt 63

1.9 So eine Lebensweise sich aneignen3 67

1.10 Für dumme Menschen1 71

1.11 Wenn ich mich ändere, ändert sich die Welt 76

Teil 2 Was ist Liebe? 80

2.1 Liebe ist der Urgrund allen Lebens 80

2.2 Liebe ist mehr 83

2.3 Das Prinzip der Liebe und der Wahrheit, das Prinzip des Gleichgewichts5 86

2.4 Die Einstellung, mit der Sicht- und Denkweise handeln zu wollen, dass wir eingebettet sind in eine Welt von Liebe und Harmonie4 90

Teil 3 Die Einkörper Denkweise6 95

3.1 Was ist Einkörper 95

3.2 Freundschaft21 100

3.3 Die Mensch - Natur - Einheit22 103

3.4 Standortbestimmung mit dieser Denkweise 106

3.5 Die Welt der wahren Tatsachen7 110

3.6 Die Revolution der Denkweise9 112

3.7 Unsere Verbundenheit im Leiden 118

3.8 Aus dem Ich-Alleine-Denken zum gemeinsamen Aufbau 121

3.9 Eins-Sein mit Allem 124

3.10 Einheit ist Selbsthaftungslosigkeit8 127

3.11 Liebe im Zentrum von Allem 130

3.12 Himmel, Erde und Mensch kommen aus der gleichen Quelle12 135

Teil 4 Einkörper Leben 140

Die Praxis 140

4.1 Die radikale Welt-Z-Revolution10 140

4.2 Die Rückkehr zum Menschen10 142

Freude und Glück gehören zusammen. 144

4.3 Der Start zur Rückkehr zum Menschen10 145

4.4 Die Kensanmethode18 148

4.5 Was es heisst, jemandem zuzuhören19 151

4.6 So wird die Revolution der Denkweise zu Kensan20 154

4.7 Diese neue Denkweise17 156

"D iese neue Denkweise dehnt sich aus auf alle Leitbilder und wird die Revolution von allem. 156

4.8 Die Wirkung von Kensan14 159

4.9 Meine Persönlichkeit entwickeln15 162

4.10 Die Organisation der Einkörpergesellschaft 166

Teil 5 168

Das Leitbild der Einkörpergesellschaft23 168

5.1 Die praktische Lebensweise in Einkörper 168

5.2 Auszug aus „Passage zur Mondwelt“16 178

5.3 Im Reichtum der Besitzlosigkeit 181

Teil 6 184

Der praktische Aufbau der neuen Gesellschaft 184

6.1 Die Einkörperdenkweise ist keine Religion 185

6.2 Zusammen mit gleichgesinnten Menschen 188

6.3 Die wahre Welt 190

6.4 Die neue, noch nie dagewesene Gesellschaft 194

6.5 Die ideale Gesellschaft, die nicht durch Gesetze fesselt 197

6.6 In Richtung strukturierte, warmherzige Gesellschaft 200

6.7 Die menschliche Gesellschaft, die keine falsche Gleichheit aufzwingt 204

6.8 Die neue Gesellschaft ohne Diskriminierung 207

6.9 Die warmherzige Gesellschaft, in der es keine armen Leute gibt 210

6.10 Die rein glückliche, behagliche Gesellschaft 214

6.11 Die Welt im Überfluss, mit Gütern bis zur Sättigung 218

6.12 Die positive Gesellschaft - von der finsteren Nacht zur Tageswelt 222

Quellennachweis 230

Nachwort 234

Der Unterschied von "Gehirnwäsche" und "Umwandlung der Vorstellungen durch Kensan"11 234

Epilog 239

Flucht in die Anonymität 239

Die Flucht in eine unverbindliche, unnatürliche Lebensform. Wir machen uns zu Objekten, brauchen dann einen Führer. 239

Der Autor 244

Flo Eburt, 244











Die Wurzel aller Probleme

ist das Haften

an meiner eingeschränkten Denkweise.

Teil 1 Allgemeine Grundlagen

 

 

 

1.0 Die Welt, wie sie ist

 

 

Wir Menschen haben die unterschiedlichsten Sicht- und Denkweisen. Sie bestehen aus gespeicherten Informationen und meinem angelernten Beurteilungsschema und haben nur zufällig mit den Tatsachen und der realen Welt etwas gemein. Es sind eben meine subjektiven Vorstellungen, wie es sein könnte oder wie die Welt sein könnte, eben so, wie ich sie mir vorstelle. Weil aber jeder Mensch seine eigenen Vorstellungen, sein eigenes Wertesystem hat, das verschieden ist von dem anderer Menschen, ist es deshalb im Allgemeinen schon schwierig, sich nur schon verbal zu verständigen.

Z. B. Jeder Mensch hat bei einem einfachen Begriff wie "Apfel" einen anderen Apfel vor Augen. Bei dem einen ist er rot und gross, beim anderen hat er eine andere Form und Farbe.

Wenn wir miteinander reden, müssen wir deshalb gut zuhören und den Anderen gut beobachten, um zu erspüren und um wissen zu wollen, was er mit seinen Worten meinen könnte. Und wir müssen miteinander reden! Allzu schnell und voreilig werden Urteile gefällt, die zu Missverständnissen führen.

Deshalb, wenn man über die Gesellschaft oder das menschliche Zusammenleben redet, ist es um so wichtiger zu wissen, ob man sich selbst oder ob der Andere sich auf der Vorstellungsebene oder auf der Ebene der Tatsachen befindet und ob man zuhören will, was der andere sagt, oder ob man vorschnell urteilt.

 

Jeder Mensch hat verschiedene Sichtweisen womit er sich selbst und seine Umgebung beurteilt.

Ein Mensch - ob Verkäufer, Manager oder Staatsoberhaupt - mit einer rein materiellen Sichtweise, teilt die Welt auf in Vorteil - Nachteil, arm - reich, gut - böse, in Freund und Feind usw. und richtet sich in dieser seiner Vorstellungswelt nur nach seinen Vorstellungen ein und beurteilt und behandelt seine Umgebung dem entsprechend.

Er baut sich sein Lebensgebäude auf seinen individuellen Vorstellungen auf und füllt es übereinstimmend mit seinen Ideen und Vorstellungen mit Geld, materiellen Gütern, mit Macht, Ansehen, Ruhm und Ehre, mit Büchern, Urkunden und Diplomen und mit grossem Bücherwissen und Gesetzesbüchern. Aber es hilft ihm nicht, weil er sein Herz verschliesst.

In seinem Innersten weiss er, das alles, was er aufbaut wie eine Luftblase ist, keinen dauerhaften Bestand haben kann, es ist vergänglich und kann morgen schon "wertlos" sein. Es ist ein sehr labiles und unsicheres Leben , in dem er es sich eingerichtet hat und er muss stets darum bemüht sein, dieses "Gleichgewicht" in "seiner Welt" aufrecht zu erhalten, weil es schon morgen zusammenbrechen kann. Er weiss im Innersten, dass er in seiner Welt kein behagliches, sorgenfreies, liebevolles, zuverlässiges, stabiles und dauerhaftes Daheim haben kann.

Wenn er viel Geld hat, muss er darauf schauen, dass er es nicht verliert.

Wenn er "Macht" hat durch einen Posten in Politik, Verwaltung oder Wirtschaft, muss er schauen, dass er seine Stellung nicht an andere verliert und er fühlt sich umgeben von Feinden, die ihm seinen Rang streitig machen wollen. Ist das nicht ein mühsames Leben?

Sie alle, die "etwas zu sagen" haben drehen an den Mechanismen ihrer individuellen Macht und nutzen ihre Möglichkeiten, um ihre Position und Stellung zumindest zu erhalten, möglichst zu mehren. Sie können nicht anders.

Je nach dem, wie gross ihre Möglichkeiten sind und wo sie ihre Vorteile sehen, z. B. als Manager oder Regierungsmitglied, entsteht Armut auf der anderen Seite der Welt, entstehen Elend und Leid und sogar Kriege. Durch seine Handlungen löst er die Flüchtlingsströme aus.

Er plant das nicht direkt, aber er nimmt das in Kauf. "Die Welt ist nun einmal so, das Geschäft geht vor".

Danach wird viel Geld ausgegeben, um die gröbsten Auswirkungen dieser Handlungen, z. B. Umweltzerstörungen, Hungersnöte oder die Ausbeutung von Menschen etc. zu mildern. Er kann seine eigene (Vorstellungs) Welt nicht verlassen, sein Ideengebäude von Gewinn und Macht würde einstürzen. Das kann er einfach nicht.

Bei seinen Aktionen geht es ihm niemals um den Menschen. Das sind lediglich Produktionsmittel, die er nach seinen Vorstellungen produktiv einsetzt.

Darauf basiert unsere Wirtschaft, die Basis unserer Industriegesellschaft und unseres sogenannten Wohlstands.

Personen, die sich der materiellen Lebensweise hingeben, und das sind sehr sehr viele Personen, können niemals von Herzen glücklich sein. Sie machen sich selbst zu Objekten.

Objekte funktionieren. Bis sie verbraucht sind.

Um glücklich zu sein, braucht es Menschen, denen man nahe ist, braucht es Menschen, mit denen ich verbunden bin, wo das Herz spürbar ist. Das Ich Alleine Denken lässt Dich vereinsamen.

Schon allein, wenn wir denken, wir seien etwas Besonderes oder wir seien nicht gut genug, denken wir nur an uns und trennen uns von den anderen. Wir sind dann allein und das macht traurig.

"Es geht also beim Umdenken von der Ich-Bezogenheit in die Verbindung mit anderen Menschen. Dies eröffnet uns ungeahnte Möglichkeiten. Doch warum erlebt sich der Mensch in einer Welt, in der alles miteinander verbunden ist, immer noch so radikal getrennt von dieser? Eben weil uns das tiefe Gefühl der Verbundenheit, mit dem wir geboren werden, bereits als Kind von Mutter, Vater und später von der Gesellschaft, aberzogen wird. Mehr denn je, ist die Selbstwerdung (s.a. Kap. 4.9 "Seine Persönlichkeit entwickeln", S. 158) eines jeden von uns notwendig. Nur so lernen wir, unsere Wahrheit zu leben und in den offenen Austausch mit anderen zu gehen."25

Meine Einzigartigkeit habe ich doch gerade dadurch erhalten, dass ich mit allem verbunden bin.

Wir leben in einer Welt, in der wir zum Objekt gemacht werden:

Von den Eltern, das ist am schmerzlichsten.

In der Schule,

am Arbeitsplatz,

von der Werbung, in der Politik etc..

Es ist nicht einfach, sich davon zu befreien, in unserer Gesellschaft. Seine Persönlichkeit entwickeln und verbunden bleiben, das ist der Weg!

Wir sind so unterschiedliche Individuen geworden, damit wir besser zusammenarbeiten können. Das beginnt schon bei den Elementen und Atomen und ist überall in der Natur zu beobachten. Wären wir einheitlich, uniformiert, könnten wir nicht zusammenarbeiten, wäre eine Zusammenarbeit unmöglich. Dann bräuchten wir einen Führer, der uns sagt, was wie zu tun ist! Diese Erfahrung konnten wir ja in den 30iger/ 40iger Jahren des letzten Jahrhunderts machen.

Unsere Einzigartigkeit verdanken wir der Vielfalt der Welt und der Tatsache, dass wir miteinander verbunden sind. Das ist die Erfahrung, mit der wir auf die Welt gekommen sind. Das ist die Erfahrung in unserer Entwicklung. Nur dadurch konnten wir uns überhaupt entwickeln und voran kommen.

Verbundenheit entsteht erst, wenn man Verbundenheit erfahren hat. Das ist die Erfahrung, die wir im täglichen Leben immer wieder machen.

Ich kann niemanden wirklich kennenlernen, wenn ich ihn zum Objekt meiner Interessen mache. Er ist dann ein Objekt, ein Bankkonto oder Brötchengeber, aber kein lebendiger Mensch zu dessen Herzen ich kommen will.

John Bargh, einer der führenden Wissenschaftler in der Erforschung des Unbewussten beschreibt drei Lebensziele des Menschen: Überleben, Fortpflanzung, Kooperation.

Als man anderthalb jährigen Kindern, Puppen zeigte, die sich gegenüber sassen, verhielten sie sich kooperativer, als Kinder, denen man Puppen zeigte, die einander den Rücken zukehrten. Dieser unbewusste <Schubs>, der offenbar an - und abgeschaltet werden kann, deutet laut Bargh daraufhin, dass das Prinzip Kooperation eine seit dem Beginn unserer Entwicklung tief verankerte Antriebskraft der Evolution ist.26

 

Wenn wir also an andere denken, uns mit ihnen verbinden, ist es ganz natürlich, dass wir glücklich werden und alle Ängste und Zweifel in uns sind verflogen.

Und sie bemerken, lieber Leser, dass dieses ganze Szenario, das unsere gesellschaftliche Wirklichkeit zur Zeit darstellt, aufgebaut ist auf den Vorstellungen von einzelnen Menschen mit materiellen Denkweisen, die sich durchgesetzt haben.

Die durch derartige Denkweisen verursachten Fehlentwicklungen werden verharmlost oder notdürftig geflickt, können aber niemals behoben werden. Ein Blinder kann den Stein nicht sehen, über den er stolpert. Was nutzt es, sich andere Socken anzuziehen, wenn der Nagel im Schuh bleibt? Was nutzt es, die Maden aus dem Fleisch zu entfernen, wenn man der Fliegen Herr werden will?

Die Wurzel aller Probleme ist das Haften an meiner eingeschränkten Denkweise.

Darum geht es in diesem Buch.

Überprüfen wir die Art und Weise unseres Denkens und hinterfragen wir unseren Wertemassstab!

So werden Denkfehler entdeckt.

So kann Neues entstehen.

Beginnen wir an der Wurzel und bauen wir ein stabiles Fundament, auf dem wir unser Haus sicher und dauerhaft aufbauen werden. Gemeinsam!

Mit diesem Wunsch habe ich das Buch geschrieben.

 

Die Welt ist aber auch so:

Wenn wir z. B. voll Achtsamkeit einen Spaziergang machen und die elementare Wirksamkeit und die Kraft der Natur spüren und sehen, wie sie Pflanzen und Tiere üppig gedeihen lässt, dann sehen wir wohl auch die vielen Wunder der Welt, die uns umgeben und in der wir leben dürfen.

Wir legen ein Korn in den Boden und daraus entsteht ohne unser Zutun eine Ähre, die fünfzig oder sogar hundert Körner hervorbringt.

Die Kuh frisst Gras und daraus entsteht ohne unser Zutun Milch. Ist das nicht ein Wunder?

Die Biene fliegt zur Blüte, und gibt ihn uns als Honig und sie bestäubt nebenbei noch die Blüte, sodass sie Früchte hervorbringen kann und das alles ohne unser Zutun, ohne etwas dafür zu verlangen. Ganz frei.

Und wir Menschen dürfen diese Früchte und alles, was wir zum Leben brauchen, geniessen, ohne etwas dafür zu geben. Das ist Ausdruck der gossen Liebe in der wir leben.

Das grösste Wunder sind wir Menschen selbst: durch das zufällige Zusammenkommen zweier winziger Zellen, einem Sperma und einer Eizelle, entsteht ein wohlgestaltetes, fertiges Menschlein und alles daran funktioniert in seiner unfassbaren Komplexität zuverlässig, so, wie es sein soll. Kannst Du das Wunder, das uns umgibt, sehen, kannst Du das Paradies erkennen, in dem wir leben?

Ist es nicht ein Garten Eden, in dem wir leben dürfen? Lohnt es sich nicht, dieses Paradies zu erhalten? Ist es nicht unsere Aufgabe, diese einmalige Mutter Erde für unsere geliebten Kinder zu erhalten?

Menschen, die dies sehen können, spüren ihre Verbundenheit zur Natur und zu allen Menschen und zu allem Sein.

Sie spüren, dass wir eingebunden sind in dieses grosse Geschehen, sie erleben, dass alles eine Einheit ist, dass niemand ausserhalb der Natur oder ausserhalb der Menschengesellschaft leben und gedeihen kann und dass wir ausserhalb der Menschengesellschaft nicht wirklich zu Menschen heranwachsen können und glücklich sein können, dass wir alles um uns herum frei brauchen dürfen und gebraucht werden. Und sie spüren auch, dass es unsere Aufgabe als Mensch ist, diese Welt, die unser zu Hause ist, für unsere Nachkommen zu erhalten.

Da stellt sich doch die Frage, in welcher Welt möchte ich gern leben und meine Kinder aufwachsen sehen?

 

In der heutigen Zeit ist die materielle Denkweise weit verbreitet. Ich kann auch beobachten, dass viele junge Menschen sich davon nicht mehr fesseln lassen und neue Wege suchen. Das gibt mir die Gewissheit, dass die Menschliche Gesellschaft wird entstehen wird. So dumm können Menschen nicht sein, dass sie die Instabilität unserer Gesellschaftssicht nicht sehen. Diese materielle Denkweise kann, wie wir sehen werden, keinen Bestand haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Welt der derzeitigen

materiellen Denkweise

ist vergleichsweise der Tanz ums goldene Kalb.

Diese Gesellschaft ist kalt und herzlos,

ichbezogen,

sie kann keinen Bestand haben.

1.1 Bestandsaufnahme

 

 

Die Menschen in der heutigen westlichen Welt, werden mit Informationen überflutet, die von den wahren Problemen unser Gesellschaft ablenken. Bei Wahlen werden wir mit Versprechungen, Unwahrheiten und Verdrehungen zur Wahlurne gebeten, Wahl und Demokratie als Feigenblatt für die Handlungen der neuen Regierungen und wir wissen schon vor der Wahl, nichts wird sich wirklich ändern, nichts kann sich wirklich ändern, solange die Denkweise der Menschen so bleibt.

Die Armut in der Welt wächst, die Flüchtlingsströme reissen nicht ab, Umweltprobleme werden grösser und die Ressourcen knapper. Wohin man auch schaut, man erkennt leicht die Grenzen unserer derzeitigen Lebensweise und auch unserer demokratischen Staatsform.

Aber weil unsere Welt ist, wie sie sich derzeit darstellt, scheint sich die Denkweise, die das Gerangel um kurzfristige "Vorteile" auf persönlicher, regionaler und nationaler Ebene auslöst, weiter zu bestehen, und das nutzlose Diskutieren der Politiker und der Streit der religiösen und weltlichen Führer scheint sich nicht zu ändern.

Soll das Drama, das sich seit vielen tausend Jahren immer wiederholt denn niemals enden?

Wir Menschen haben doch nicht so einen beschränkten Horizont, dass wir, wie die Lemmige sich ins Meer stürzen, in unser Unglück rennen, das wir doch so deutlich vor unseren Augen sehen?

Die Welt der derzeitigen materiellen Denkweise ist vergleichsweise der Tanz ums goldene Kalb.

Diese Gesellschaft ist anonym und herzlos, weil die Menschen sich nicht als Menschen begegnen, sondern als Funktionsträger begegnen, weil Geld nichts weiter ist, als bedrucktes Papier und der Wert des Geldes ist lediglich eine Vereinbarung der Menschen untereinander, die schnell widerrufen werden kann, weil jeglicher "Besitz", wie auch Ruhm und Ansehen flüchtig sind und schon morgen ins Gegenteil umschlagen können. ( In meinem Buch "Das Glück ist in Dir - ... ", habe ich die Irrtümer der materiellen Denkweise eingehend untersucht und beschrieben. )

Wir alle streben nach einer stabilen und zufriedenen Lebensweise und nach einer Menschengesellschaft, die auf ewig gedeiht und in der alle Menschen zufrieden und glücklich miteinander leben können. Das wünscht sich jeder von uns, das ist der Wunsch aller Menschen.

 

"Wenn die Welt so wäre, wäre das wunderbar", sagen die Menschen, die das hören "aber man kann nichts machen". Sie richten sich ein, auch wenn es ungemütlich ist und geben sich (resigniert?) mit dem derzeitigen Zustand zufrieden.

Wenn man sich aus dieser selbstverordneten Hilflosigkeit befreien und den ersten Schritt machen würde..., das Glück liegt so nahe!

Wie lange noch wollen wir diese unendliche Geschichte ertragen und passiv daneben stehen?

Wie lange wollen wir nur einfach funktionieren und uns einbinden lassen in diese menschenfernen Wirtschaftsabläufe, die Mensch und Natur ausbeuten?

Wie lange noch wollen wir dem flüchtigen "Besitz" und dem vergänglichen Glück nachjagen, das für viele wichtiger ist als das eigene Leben?

Wann wollen wir endlich beginnen darüber nachzudenken, was ich im Grunde meines Herzens will, was für ein Mensch ich bin und wie meine wahre menschliche Lebensweise aussieht und wie die Gesellschaft aussehen soll, in der ich und meine Kinder und Enkel zufrieden und angstfrei aufwachsen können und wie die Lebensweise sein soll, in der der Mensch und das Wohlergehen der Menschen im Mittelpunkt stehen?

So viel scheint mir sicher zu sein: es muss eine Denk- und Lebensweise sein, die in Harmonie ist mit allen Menschen, der ganzen Natur und allem Sein.

 

Das wirkliche Leben ist von Glück erfüllt und von der grossen universellen Liebe. So ist das normale Leben, das ist natürlich. Davon kann sich niemand trennen, auch wenn es für viele Menschen nicht spürbar ist und sie solche Gedanken ablehnen.

 

Das Glück und die Unbeschwertheit kann man in der Natur überall beobachten, wenn man sich frei machen kann von seinen Glaubenssätzen und von seinen eigenen fixierten Vorstellungen und vermeintlichem Wissen.

Wenn man einfach nur schauen könnte, ohne zu urteilen.

Das Paradies, in dem wir heute schon leben, öffnet sich demjenigen, der fähig ist, seine Denkweise zu normalisieren, der fähig ist, sein Herz zu öffnen.

Es geht letztlich darum, nicht weiter im starren Individualismus zu verharren.

Es geht darum, nicht weiter auf seinen festgefahrenen Ideen und Meinungen, auf seinen "Wahrheiten" zu beharren, sondern zu erkennen, dass die Natur sich jeden Tag verändert und dass wir eine grosse Menschenfamilie sind, in der für jeden Menschen ein Platz reserviert ist und jede Meinung gehört wird.

Es geht darum, die Entwicklung der gesamten Menschengesellschaft voranzubringen.

Es geht darum, sich anzupassen an Tatsachen und an die wahre Welt, die es ja zweifellos gibt.

Es geht letztendlich darum, dass ich mich öffne für Neues.

 

"Mein ganzes Leben lang habe ich vergeblich auf die Anderen - Politiker, Kirchenvertreter, Wissenschaftler, Gurus usw. - gewartet und darauf gehofft, dass sie endlich für mich tätig werden. Jetzt nehme ich mein Leben selbst in die Hand. In meinem Leben bin ich die Hauptperson."

Wir Menschen brauchen keine Rechte und auch keine Pflichten. Mit Rechten und Pflichten werden wir zu Objekten gemacht von denen, welche uns Rechte gewähren. Es geht darum, Subjekt unter Subjekten, ein Mensch unter Menschen zu bleiben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alle Menschen sind eins.

Was sie unterscheidet,
ist der Name,

den man ihnen gibt.

Buddha

 

1.2 Jetzt ist heute

 

 

Zu leben heisst jetzt zu leben, in diesem Augenblick zu leben. Jetzt ist der einzige Augenblick, in dem Du leben kannst Im nächsten Augenblick ist das Jetzt schon wieder Vergangenheit, unwiderruflich vorbei und was eben noch Zukunft war, ist jetzt, um im nächsten Augenblick Vergangenheit zu werden. Alles, was sich entwickelt, entwickelt sich im Jetzt. Die Blüte der Rose entfaltet sich im Jetzt, der Vogel fliegt im Jetzt, das Lachen der Kinder hören wir im Jetzt und die Stimmung des einzigartigen Sonnenuntergangs geschieht im Jetzt. Niemals mehr können wir unsere Erlebnisse in dieser Stimmung nach erleben. Unsere Entscheidungen können wir nur jetzt treffen, in diesem kurzen Moment, in dem wir leben und der sich stetig ändert, von einem Augenblick auf den anderen. Änderungen sind natürlich, bringen Unsicherheit und Hoffnung und zeigen uns, dass wir loslassen und uns stetig anpassen müssen, um lebendig und beweglich zu bleiben. Festhalten und stehen bleiben ist Stagnation, bedeutet, sich nicht mehr dem Leben hingeben wollen, es ist, in der Vergangenheit stehen bleiben. Von der Vergangenheit nährt sich die Trauer, so, wie die sich Sorge von der Zukunft nährt.

 

Wussten Sie, dass Organe miteinander kommunizieren, dass "Weder das Gehirn noch das Herz die Kommandozentrale des menschlichen Körpers ist"? In der Tat drückt jedes einzelne Organ und jede Zelle seinen Willen aus und sendet Informationen aus und sie "entscheiden" gemeinsam, was als nächstes zu machen ist. So funktioniert der gesamte Körper. Wussten sie, dass unser Gehirn für unser Wohlbefinden sorgt? Neurowissenschaftler R. Davidson fand, eines der neuronalen Netze sei für unsere Fähigkeit zuständig, grosszügig zu sein. Wenn wir anderen helfen oder wenn uns Hilfe zuteil wird, fühlen wir uns glücklich. Menschen, die allein sind, kennen das nicht. Es scheint, dass dieses neuronale Netz entstanden ist, um die natürliche Zusammengehörigkeit der Menschen zu fördern und zu festigen.

Die Niere spielt die Rolle des Filterns von Blut, Ausscheidung von Abfallprodukten aus dem Körper und Absorption von Substanzen, die für den Körper notwendig sind. Wenn die Fähigkeit ihrer Filterfunktion überschritten wird, kann sie nicht mehr mit toxischen Substanzen umgehen. Dann beginnen Nachrichtensubstanzen durch das Blut zu fließen, um die notwendigen Organe zu informieren. Interessanterweise ist das Gehirn in einer solchen Situation nicht involviert. Dadurch können wir verstehen, dass jedes Organ innerhalb seiner Teile Informationen austauscht und die Organe direkt miteinander kommunizieren, für die der Erhaltung der Gesundheit unseres gesamten Körpers. Jede Zelle, jedes Organ möchte, dass es dem ganzen Körper gut geht. Es ist das Leben im Jetzt.

Wussten Sie, dass auch Atome miteinander "Informationen" austauschen und dadurch "wissen" wie sie reagieren müssen, um im Gleichgewicht zu sein mit der Umgebung, zusammenkommen oder verschwinden, um einen passenden Partner zu finden.

Atome "möchten" nicht allein sein!

Sie verbinden sich, wenn möglich sofort zu Molekülen und diese wiederum zu Molekülketten. In dieser gefundenen Struktur sind sie stabil.

Die Struktur und Organisation des menschlichen Körpers scheint genau dieselbe zu sein, wie die des globalen Ökosystems und des Sonnensystems. In den unbegrenzten Weiten des Universums existiert die Erde nicht allein. Nur dadurch, dass die Erde die Sonne umkreist, wird die Bedeutung ihrer Existenz für die anderen Planeten spürbar. Die Erde als der dritte Planet im Sonnensystem steht mit den anderen Planeten zusammen in irgend einem Gleichgewicht und unterstützt das harmonische Zusammenspiel der Einzelteile unseres Sonnensystems. Die Sonne wiederum umkreist die Galaxie und drückt zusammen mit vielen anderen Sternen ihr Leben in der Milchstraße aus. Darüber hinaus drückt die Milchstraße ein Leben in einer noch größeren Gruppe von Galaxien aus.

Eine grosse Vielfalt von Lebewesen, von Pflanzen und Kristallen, von äusseren Kräften existiert auf der Erde und alle Lebewesen und alles wirkt zusammen und bildet ein einziges Leben als globales System, die Natur. In diesem System leben auch wir Menschen. Das ist unsere Heimat aus der wir stammen.

Jede Zelle der Menschheitsfamilie besteht aus dem einzelnen Menschen.

Was den menschlichen Körper betrifft, sammeln sich 60 Billionen Zellen und bilden seinen Körper. Man kann die Struktur des menschlichen Körpers vergleichen mit dem System und der Struktur des globalen Ökosystems und sogar des Universums. So, wie die Planeten im Sonnensystem sich jeder Rolle "bewusst" sind, miteinander "kommunizieren" und ihre unendliche und ewige Reise im Gleichgewicht mit der Sonne ausüben, sollte jeder von uns seine eigene Rolle wahrnehmen und Maßnahmen ergreifen, um in Harmonie zu leben mit sich und seiner Umwelt und um Frieden für die Welt zu bringen. Den "Kitt", der alles zusammenhält, kann man mit "Liebe" bezeichnen

Die Zeit ist jetzt gekommen, in der wir solch eine ursprüngliche Art des Seins als Menschen ausdrücken können. Nur wenn Menschen erwachen und sich ihrer Rolle bewusst sind, wird sich das gegenwärtige Chaos auf der Erde auf natürliche Weise beruhigen.

Alle Menschen sind eins. Was sie unterscheidet,
ist der Name, den man ihnen gibt.
Buddha

 

 

Die Zeit ist jetzt gekommen, in unserem Denken den Neuanfang zu wagen, alles, was uns fesselt und was wir nicht mehr brauchen, beiseite zu legen und mit einer jugendlichen Denkweise wieder am Leben teilzunehmen. Wir tun es gemeinsam mit Gleichgesinnten, die auch wie ich in einer friedlichen Welt leben wollen, ohne auf diejenigen böse Blicke zu werfen, die in ihrer Welt verharren möchten. Ich tue das für mich und für meinen Partner.

Ich tue das natürlicherweise auch für meine Kinder und Kindeskinder und für alle Kinder dieser Welt, für die ganze Menschheitsfamilie. Wenn ich etwas für andere tue, bin ich glücklich.

Wenn ich zaudere bedeutet das ja nur, dass ich noch an meinen Vorstellungen klebe, dass ich noch in meiner kleinen "Ich - Alleine - Welt" lebe, - weil ich Angst habe, meine vermeintliche Sicherheit, in der ich mich wohnlich eingerichtet habe, zu verlassen? Das ist verständlich, so fühlen viele Menschen.

Stress und Angst werden dadurch ausgelöst, dass wir uns getrennt fühlen, weil wir unsere Verbundenheit mit anderen Menschen verloren haben. Das hat zur Folge, dass wir "die Ohren unseres Herzens" schliessen.

Wenn ich mir mein Zaudern und meine Denkweise bewusst mache wird es einfacher.

Es verlangt eine gewisse Bemühung sich das Jetzt, in dem ich lebe bewusst zu machen, es verlangt nach Achtsamkeit.

Mein bewusstes Leben könnte mich doch auch dazu veranlassen, das Beste aus unseren "Momenten des Lebens" zu machen, solange wir es noch können, oder?

 

Mein Festhalten an meinen festgefahrenen Vorstellungen, mein Fliehen vor Veränderungen, dieses Unwohlsein, einer Umgebung und einem Leben ausgeliefert zu sein, von dem ich denke, dass ich es nicht so beeinflussen kann, dass ich mich darin zu Hause fühlen kann und das meine Lethargie fürs Leben hervorruft, all das verblasst schnell und wird bedeutungslos, wenn ich den ersten Schritt wage in Richtung MITEINANDER und eine neue Denkweise zulasse. Ich kann mit anderen Menschen gemeinsam etwas organisieren, nicht nur für das eigenen Glück und Wohlergehen. Ich kann an andere Menschen denken und mich um ihr Wohlsein kümmern. Meine Welt wird nun grösser und reicher und mir persönlich geht es besser. Auf dies Weise kann ich, meinem Tempo entsprechend, Schritt für Schritt vorwärts gehen und immer mehr Menschen und Dinge haben in meiner Welt Platz. Der erste Schritt ist der Wichtigste!

Es braucht nur Selbstreflektion, Ehrlichkeit, Authentizität und einen kleinen Moment der Ruhe und der Achtsamkeit. Es braucht nur das Verlangen in mir, eine stabile und friedliche Umgebung schaffen zu wollen, in der auch meine geliebten Nachkommen zufrieden und glücklich aufwachsen und gedeihen können.

Dieser Moment ist Jetzt!

 

Was habe ich bisher getan für meine Nachkommen?

Meinen Vorfahren verdanke ich alles, was ich habe und was ich kann!

 

Wie der Weg hin zu dieser stabilen Menschlichen Gesellschaft, in der alle Menschen glücklich und zufrieden leben können, praktisch aussieht, wird im Nachfolgenden konkret beschrieben.

 

Dinge haben eine Reihenfolge und man soll vorwärtsgehen, nachdem man den nicht fehlgehenden Weg kennt.

 

Lasst uns einen nicht fehl gehenden Weg gemeinsam erforschen und gemeinsam gehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie kommen Menschen dazu,

dass sie aus Gewohnheit

oder Bequemlichkeit

die leise Stimme ihres Herzens

ignorieren

und die Ohren ihres Herzens

verschlossen haben!?

M.Y.

1.3 Die moderne Industriegesellschaft

 

 

Haben wir unseren Platz in der Familie, in der Natur und innerhalb der Dinge verloren?

Innerhalb nur eines Lebensalters hat sich unglaublich viel verändert und die Beschleunigung hält an.

Der Wandel in den letzten beiden Jahrzehnten ist noch drastischer geworden, seit der digitale "Wahn" unser Welt überflutet bis in die hintersten Winkel der Welt. Alle die "zeitsparenden Geräte" lassen unser "Leben" immer schneller werden. Sie wollen uns in eine Cyberwelt entführen, abgekoppelt von Langeweile und "unnützen menschlichen Gefühlen", abgeschirmt von Zwischenmenschlichkeit, Auseinandersetzung und dem Ausleben seines eigenen Menschseins, von menschlichem Dasein an sich, in eine Welt, in der das Ausleben der Höhen und Tiefen menschlicher Gefühle und Konflikte durch IT unterbunden wird. Es ist schwierig geworden, aufmerksam bei einer Sache zu bleiben und sich auf ein Einziges zu konzentrieren, weil die Aufmerksamkeit heischenden Situationen sich vermehren. Informationen, Termine, Mitteilungen, Forderungen, Fragen und die "sozialen Netzwerke" usw. stürmen unablässig auf uns ein. All dieses ist absichtsvoll menschengemacht und meist wird unser materielles Denken, also Habsucht, Streben nach Anerkennung, Ruhm, Ehre oder Wissen, oder unsere Angst angesprochen. Diese "Angriffe" auf unser Nervensystem nähren unablässig unsere Begierde, unsere Erregung und fordern unsere Aufmerksamkeit. Man braucht nur noch zu reagieren statt im persönlichen Austausch zu sein. Das fördert Begehrlichkeit, nicht mehr mit dem zufrieden sein zu können, was man hat und vor allem, nicht mehr damit zufrieden zu sein, was wir sind.

 

So braucht man sich nicht zu fragen, wie Menschen dazu kommen, ihren inneren Wesenskern so bedenkenlos zu verleugnen, sich selbst nicht kennen zu wollen, sich völlig dieser materiellen Denkweise hinzugeben, sich gegenseitig zu verfolgen und anderen Menschen Leid anzutun, um eines kurzzeitigen "Erfolges" willen, der schon morgen zerronnen ist!?

So braucht man sich nicht zu fragen, wie Menschen dazu kommen, dass sie aus Gewohnheit oder Bequemlichkeit die leise Stimme ihres Herzens ignorieren und die Ohren ihres Herzens verschlossen haben!?

Die lebenslange Sehnsucht unseres Herzens und sein lebenslanger Weckruf, der mitunter auch sehr laut sein kann, endlich gehört zu werden, geht an keinen Menschen spurlos vorbei.

Manche machen es sich zur Gewohnheit, immer dann, wenn diese leise Stimme einmal durchdringt, sich abzulenken in der omnipräsenten Lautheit der Welt, sodass auch dieser oft sehr leise Ruf von aussen übertönt wird.

Burnout und Stress, ADS und ADHS sind die modernen Bezeichnungen der Folgen davon, die dann in entsprechenden Erkrankungen enden.

Man sagt, dass Erkrankungen am Herzen die am häufigsten auftretenden Erkrankung der Menschen sei. Ob dies wohl eine Folge ist von der entwurzelten Lebensweise moderner Menschen? Von Menschen, die ihr Leben an die industriellen Anforderungen anzupassen versuchen und dabei natürlicherweise scheitern müssen. (Vom „Stress“ habe ich erstmals vor ca. 50 Jahren gehört, von „Burnout“ erstmals vor ca. 15 Jahren und die häufig bei Kindern auftretenden ADHS - Symptome scheinen noch jünger zu sein.)

Die gnadenlose Beschleunigung unseres Lebensstils, der wir uns - freiwillig - hingeben, hat die Konzentration auf ein Einziges beinahe unmöglich gemacht. Die wachsende Zahl der technischen Hilfsmittel fordert ständig unsere Aufmerksamkeit, die Zeit zur Wahrnehmung eigener Bedürfnisse, unserer Umwelt, unserer Familie, unseren Kindern nimmt ab und wir selbst nehmen uns in zunehmendem Masse nur noch über unsere körperlichen Signale war.

Zur Schulung unseres Geistes, - weil sie mit Bemühen verbunden ist?, - nehmen wir uns keine Zeit.

Ist es ein Wunder, dass unser Verhalten auf unsere Kinder abfärbt?

Kann es nicht sein, dass unsere Unaufmerksamkeit auf unsere Umgebung, also auch Unaufmerksamkeit gegenüber unseren Kindern der Grund für deren Unaufmerksamkeit ist und dass wir sie zur Hyperaktivität geradezu erziehen?

Wenn wir Eltern nur selten zu Hause sind, weil wir so beschäftigt sind, weil Termine uns rufen, weil wir auf SMS und Emails reagieren "müssen", weil die Firma vollen Einsatz von mir fordert, und wenn wir dann abends zu Hause sind, wir noch dringende Telefonate führen müssen und froh sind, wenn die Kinder endlich ins Bett kommen. Der Haushalt will ja auch noch bewältigt werden und die täglichen Sorgen können wir nicht einmal beim Partner abladen, weil der ja auch seine Sorgen hat. Dabei bleibt die Liebe auf der Strecke.

 

So braucht man sich nicht zu fragen, wie kommt es dazu, dass Menschen so weit von ihrem Weg abkommen und dass sie mitunter jenseits aller Menschlichkeit handeln?

So braucht man sich nicht zu fragen. wie kommt es dazu, dass sie die natürlicherweise angelegten Hemmschwellen im Menschen scheinbar bedenkenlos überschreiten oder sie gar nicht mehr wahrnehmen können oder wollen?

So braucht man sich nicht zu fragen, wie Menschen dazu kommen, sich selbst, andere Menschen und die Natur so schamlos auszubeuten?

Ich denke es ist nicht der einzelne Mensch als Individuum, ich denke es ist in der Gesellschaft eine Kraft entstanden, die, wie die Dynamik einer Wanderdüne, unaufhaltsam nach und nach alles Menschliche und damit alles Lebendige überdeckt.

Sie kann es zwar zudecken, aber nicht zerstören, das ist meine Hoffnung.

Man sollte sich einmal die Frage stellen, ob unsere moderne Industriegesellschaft überhaupt geeignet ist für gesundes menschliches Leben.

Ist es nicht an der Zeit, darüber nachzudenken, wie eine neue Gesellschaft entstehen kann und wie sie aufgebaut werden könnte, eine Gesellschaft, in der der Mensch und sein Herz, das natürlicherweise in ihm angelegt ist, im Mittelpunkt steht und nicht die Maschine und Profitdenken?

Eine Gesellschaft, in der sich Maschinen und Produktivität an die Bedürfnisse der Menschen anpassen.

Eine Gesellschaft, in der Schwangerschaft nur Glück bedeutet und Zeit für Familie und Kinder hat.

 

Thich Naht Hanh2 sagt dazu:

Ich möchte Sie dazu einladen, tief zu schauen, um den wahren Feind zu erkennen. Er ist niemals eine bestimmte Person.

Unser wahrer Feind besteht in einer bestimmten Art des Denkens und sie ist es, die so viel Leiden auf der Welt verursacht.

Wir sollten die Gelegenheit nutzen, zu sitzen, ruhig zu werden, um den wahren Feind in uns zu erkennen und nach Wegen zu suchen, ihn zu überwinden.“

 

Mit Achtsamkeit entlarvst Du diese zerstörerische Denkweise in Dir selbst und kannst sie mühelos ändern. Wenn Du achtsam bist, spürst Du Dich und fühlst Dich und Deine Umwelt am Leben. Ohne Achtsamkeit reduzierst Du Dich zum "Reiz - Reaktions - Wesen". Du lebst nicht wirklich, Du funktionierst nur noch, wie ein Roboter.

 

Für viele Menschen scheint es ganz normal zu sein, die Verantwortung für die eigene Lebenssituation, für das eigene Handeln, anderen Personen oder den Umständen zuzuschieben.

Wenn man aber da genau hinschauen könnte.

Ist es nicht so, dass jeder meiner Handlungen, meine Entscheidung zum Handeln zugrunde liegt? Da kann ich mich nicht raus winden, auch nicht mit verständnisheischenden Argumenten oder juristischen Spitzfindigkeiten.

Auf Dauer kann ich mich nicht selbst betrügen, ohne Schaden zu nehmen.

 

Ist es nicht schade, sich selbst nicht zu kennen, nicht das eigene Leben anzuerkennen, ist es nicht schade um das ganze Leben?

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Menschheit hat bis heute

hervorragende Leistungen vollbracht,

sowohl auf technischem, als auch auf geistigem Gebiet.

Das zeugt vom hohen Entwicklungsstand

der Menschheit und den grossartigen

Anlagen und Fähigkeiten der Menschen.

1.4 Jeder Mensch hat seine individuelle Denkweise

 

 

Alle Menschen auf dieser Erde haben den gleichen Traum, endlich in Frieden, zufrieden, geborgen und glücklich miteinander das Leben zu geniessen.

Schon jetzt leben wir Menschen in einem Paradies, wir alle, zusammen, miteinander als eine grosse Menschheitsfamilie, und die äusseren Umstände bieten uns die Möglichkeit, in Frieden und glücklich miteinander zu leben. Das ist unabhängig davon, ob ich es spüre oder nicht, ob ich es wahrhaben will oder nicht, es ist eine Tatsache.

Die Menschheit hat bis heute hervorragende Leistungen vollbracht, sowohl auf technischem, als auch auf geistigem Gebiet. Das zeugt vom hohen Entwicklungsstand der Menschheit und den grossartigen Anlagen und Fähigkeiten der Menschen.

Viele Entwicklungen wurden vollbracht, als eine Gemeinschaftsarbeit von Wissenschaftlern, die auf der internationalen Ebene ihr Wissen austauschen.

Wenn die bestehenden Hindernisse beiseite geräumt werden, ist gemeinsames Handeln und ein Miteinander - Friedlich - Leben möglich. Das kann jeder sehen.

Was unter den Wissenschaftlern auf Internationaler Ebene möglich ist, sollte doch wohl auch auf wirtschaftlicher und menschlicher Ebene möglich sein. Das ist sogar vergleichsweise viel einfacher.

Wären da nicht die Vorstellungen von "es muss vorteilhaft für mich oder für mein Land sein", es muss so sein, wie ich es mir vorstelle“, von„ Ich will dies oder jenes dafür haben“,usw. .

Das ist eine der grundlegenden Ursachen, warum die Menschheitsprobleme bis heute ungelöst sind. Die Basis von allen Problemen ist das eigensinnige Besitzdenken und hat seinen Ursprung im Individualismus.

Ob in der Politik oder bei Geschäftsverhandlungen, in der Erziehung oder im Sozialhaushalt, von den Studenten bis hin zu den Hausfrauen, sowohl soziale Bewegungen, als auch politische oder religiöse Aktivitäten, was auch immer man nimmt, auch wenn man die Alten oder die Jungen, Männer oder Frauen, ja, wen oder was auch immer man anschaut, es ist doch stets ein Handeln aus den Vorstellungen heraus: „Das ist daneben, man müsste es anders machen ....“

Aus dieser Denkweise heraus entsteht das Chaos, das wir in unserer heutigen Welt beobachten können. Überall.

Daraus kann Einigkeit und Glück nicht entstehen.

Obwohl sich jeder danach sehnt, tut jedoch kaum einer etwas, dass Einigkeit und Glück für alle Menschen wachsen kann.

Die Menschen tun so, als würden sie sich mit diesem bedauerlichen Zustand zufrieden geben, als wollten sie ihn festhalten und noch tausend Jahre so weiter leben.

Dabei braucht es nur Selbstreflektion und eine Änderung des Blickwinkels und sofort werden die Rufe des Herzens hörbar.

Anstatt zu fordern, die anderen sollten etwas tun, beginne ich selbst, meine Welt zu ordnen:

wenn etwas schmutzig ist, mache ich es sauber,

wenn etwas krumm ist, mache ich es gerade, in diesem Sinne.

Wir sind schon jetzt alle gemeinsam ein grosser Menschheits - Körper, der nur durch das Zusammenwirken Aller, seine Gestalt und seine Fähigkeiten entwickeln konnte und dadurch grossartige Leistungen hervorgebracht hat, die zeigen, auf welch hohem Niveau die Menschheit sich bis heute entwickeln konnte und lebendig ist, bereit für die kommende Entwicklungsstufe.

Es ist mein Leben, das im Leben aller Leben verankert ist. Deshalb bin ich niemals allein.

 

 

 

 

 

 

 

Es ist niemals eine bestimmte Person

oder eine bestimmte Situation,

die die Wut, den Ärger oder die Traurigkeit

in mir hochsteigen lässt.

Unser wahrer Feind

besteht in einer bestimmten Art des Denkens

und sie ist es, die so viel Leiden

auf der Welt verursacht.

nach T. N. Hanh

1.5 Der Frieden in der Welt beginnt bei mir!

 

 

Eine Gesellschaftssicht, die auf etwas Einziges, für immer Stabiles, bisher nie Dagewesenes abzielt, eine menschliche Gesellschaft, in der alle Menschen glücklich und zufrieden leben können, ist das nicht Träumerei?

Diese Gesellschaft ist bisher noch nie verwirklicht worden.

Überall herrscht ein Gegeneinander, ist Konfrontation an der Tagesordnung, ein "Ich - Alleine - Denken".

Man sagt, alle Probleme dieser Welt werden verursacht durch die Denkweise der Menschen.

Wie denke ich eigentlich??

Will ich das einmal überprüfen?

 

Trage ich vielleicht eine „Mit- Schuld“ am Gegeneinander, an Konfrontation, an der Ausbeutung von Mensch und Natur, vielleicht sogar am Krieg???

Ich habe doch mit „denen“, die das machen nichts zu tun!

Wenn „die“ aufhören würden, wäre Frieden im Land und alles wäre besser!

So denken viele Menschen.

Wenn man aber seine eigenen Denkweise untersucht, stellt man leicht fest, dass man selbst nicht frei ist vom "Ich - Alleine - Denken", von unfriedlichen Gedanken und dass man selbst gern "Vorteile ergattern" möchte, dass man andere Meinungen beiseite schiebt und dabei nur an sich denkt.

Andere belehren zu wollen, sich über andere zu stellen, stellt nur meine eigene Denkweise zur Schau. Bin ich dabei wirklich zufrieden und glücklich?

Solange ich selbst nicht willens bin, mein Handeln unter die Lupe zu nehmen, mich zu ändern, sollte ich lieber meinen Mund halten.

In den vergangenen Jahrhunderten haben viele Menschen immer wieder gegen die verschiedensten Kriege demonstriert und dabei manchmal ihr Vermögen oder sogar ihre Gesundheit und ihr Leben eingesetzt, ohne dass diese Kriege verhindert wurden. Ihre Bemühungen waren oft ehrlich und tief.

Aber bis heute wurden Kriege nicht aus der Welt geschafft. Ja, es scheint, als würden die Konflikte zunehmen.

Seit vielen tausend Jahren haben Menschen ihre unterschiedlichen Auffassungen immer wieder mit Gewalt gelöst.

Jeder Einzelne wollte doch schlussendlich nur, dass es ihm und seinen Angehörigen, seiner Umgebung oder seinem Volk gut geht, wollte nur, dass sie ein glückliches Leben leben können.

Das ist auch natürlich. Alle Menschen wollen schliesslich ein glückliches Leben leben, wollen in Frieden leben. Es scheint aber, dass Menschen nichts lernen können oder wollen aus ihrer Vergangenheit. Irgendwo scheint da ein Fehler in ihrer Denkweise zu sein.

Beruhen Auseinandersetzungen, Wut oder Krieg nicht immer auf einer bestimmten Denkweise?

Ist es nicht an der Zeit, diesen Fehler zu erforschen und zu beseitigen?

Denkweisen kann man ändern! Das erfahren wir beinahe jeden Tag.

Probier es einmal aus: Du bist traurig und von Deinem Leid völlig eingenommen?

Singe ein Lied. (tue es einfach!)

Es wird vielleicht zu Beginn ein trauriges Lied sein, aber Du wirst sehen, Deine Traurigkeit ist bald verschwunden und das Lied wird fröhlich enden. Deine Trauer ist verschwunden! Wie weggeblasen.

 

Oder: Es gibt Streit in der Familie.

Anstatt nur meine eigenen Probleme zu beachten, denke ich voll Mitgefühl über die Situation, die Probleme und Sorgen der anderen Person nach und spüre sofort, dass es ihr nicht gut geht, ich sehe plötzlich meine eigenen fixierten Vorstellungen und kann sie loslassen und beiseite legen, mein Ärger wird immer kleiner und schrumpft schliesslich zur Bedeutungslosigkeit.

Auf dem Niveau zu bleiben, an Verlierer und Gewinner in einem Streit zu denken ist wirklich kindisch und dumm. Bei Streitereien gibt es nur Verlierer.

Es gibt für den Ärger und die Wut einen Weg, sie aufzulösen, wie für alles, was meine Gefühle durcheinander bringt oder mich unzufrieden oder traurig macht und evtl. bei anderen sogar Leid verursacht.

Es ist niemals eine bestimmte Person oder eine bestimmte Situation, die die Wut, den Ärger oder die Traurigkeit in mir hochsteigen lässt.

Unser wahrer Feind besteht in einer bestimmten Art des Denkens und sie ist es, die so viel Leiden auf der Welt verursacht. Es ist das sich Festlegen auf die eigenen Vorstellungen und diese als wahr und richtig anzusehen.

Und sie durchsetzen wollen!

Entlarvst Du diese unliebsame Denkweise in Dir selbst, kannst Du sie ändern.

 

Für viele Menschen scheint es ganz normal zu sein, in einer menschlichen Krise, z. B. im Falle einer Tat im Geheimen oder eines verschuldeten Unfalls, die Verantwortung für das eigene Handeln, anderen Personen oder den Umständen zuzuschieben.

Wenn man da genau hinschauen würde, mit welcher Denkweise man gehandelt hat, wäre der eigene Weg zu einer glücklichen menschlichen Lebensweise geebnet.

Wenn ich das nur ein einziges mal erkannt habe, ist es einfach, meine Denkweise zu normalisieren, sind Ärger und Wut verzogen, wie die Wolken am Himmel und die Sonne scheint wieder.

Ich bin kein Verlierer, wenn ich meine Denkweise ändere. Ich kann nur gewinnen und damit anderen Menschen Hoffnung geben.

Was ist wohl der wahre Grund, warum ich so stark an meinen Ideen hafte?

Solange ich meine Denkweise nicht ändere, solange bleibt die Welt des Gegeneinander bestehen.

... solange werden weiter Meinungsverschiedenheiten von Ärger und Wut, Ablehnung und schlechten Gefühlen begleitet und schliesslich mit Gewalt gelöst.

.... solange Wut und Hass einen festen Platz in meinem Leben haben,

.... solange ich selbst nicht in Frieden mit mir, mit meinem Partner, meiner Familie, meinem Nachbarn, am Arbeitsplatz usw. lebe, hat da der Friede in der Welt überhaupt eine Chance?

Ist da ein friedliches, menschliches Miteinander überhaupt möglich?

Der Frieden in der Welt beginnt bei mir?!

 

Kinder lernen von den Erwachsenen und geben dies an ihre Kinder weiter.

Wollen wir wirklich diese Spirale von Ärger, Wut, Hass und Gewalt, wie sie seit Menschengedenken besteht weiterverbreiten als Methode zur Konfliktlösung?

An meine Kinder, an die kommenden Generationen und an die ganze Welt?

 

Eine friedliche Welt, in der jeder angenehm leben kann, die wünscht sich doch jeder.

Stellen Sie sich vor, eine Welt, in der Kriege nicht mehr möglich sind, weil sich die Denkweise der Menschen geändert hat, weil die Menschen mit "Kensan"* ihre Probleme lösen, ist das nicht eine Welt, für die es sich lohnt, seine ganze Kraft einzusetzen?

Ich denke, dass es möglich ist und es ist gar nicht so schwierig.

Wenn ich mich von den emotionalen Auswirkungen von Wut und Ärger, Ablehnung usw. befreien kann, die schlechten Gefühle auflösen und beiseite legen kann, bin ich ein freier Mensch, der tun und lassen kann, was er im Grunde seines Herzens wirklich will, weil ich jetzt erkennen kann, was ich im Grunde meines Herzens wirklich will.

Ist es nicht das, was uns Menschen glücklich macht?

 

Wer erkannt hat, wie er denkt, kann seine Denkweise ändern. Ein freier Mensch kann freie Entscheidungen treffen. Ein Mensch, der an etwas festhält ist niemals frei.

 

Krieg und Streit, Ärger und Wut würden aus der Welt verschwinden, das Leben würde einfacher, wärmer, menschlicher.

Es ist einfach eine Freude zu leben.

Wie wäre es, wenn wir diese Welt gemeinsam aufbauen oder wenn wir einfach freudig mitmachen?

Sie glauben, das ist Utopie?

Diese Welt ist schon am entstehen.

An verschiedenen Orten in der Welt sind Menschen dabei, diese neue Gesellschaft, diese Herzenswelt mit Hilfe der Kensanmethode ganz praktisch aufzubauen.

Für unsere Kinder, für die kommenden Generationen. Damit bekommt unser aller Leben seinen Sinn.

Das ist doch der Wunsch von uns Eltern, dass es unseren Kindern und Enkelkindern besser gehen soll. Wenn wir Erwachsenen nicht unseren Kindern vorangehen, wenn wir es nicht tun, wer soll es dann tun? Wenn wir es nicht jetzt tun, wann wollen wir es tun?

Wenn ich mich ändere, ändert sich die Welt.

 

*Die Kensanmethode"

wird weiter unten ausführlich behandelt, hier nur ein kurzer Abriss für ein besseres Verständnis:

Die Kensanmethode, fasst Fehlerloses ins Auge, untersucht, untersucht noch einmal, stets den Gesichtswinkel ändernd, ohne an Dogmen und festgelegten Denkweisen oder allgemein anerkannten Regeln zu haften, untersucht bis auf das Fundament, welches den Kern bildet, versucht das Wahre zu erforschen, stets mit der Fragehaltung:. Wie ist es wohl wirklich?

Auch wenn wir Menschen nicht wissen, was die Wahrheit ist, existiert sie doch, oder? Durch wissenschaftliches Untersuchen, können wir uns dem Wahren, Schritt für Schritt, nähern.

Die innere Haltung der Kensanmethode ist die Sichtweise, dass alle Menschen einen Einkörper bilden und alle Menschen untrennbar miteinander verbunden sind.

Weil durch die Kensanmethode alles Trennende im Denken beseitigt ist, begegnet man sich im Kensan in Einigkeit.

Da gibt es kein Gegeneinander und die Herzen der Menschen können natürlicherweise zusammenfinden.

So wird diese Kensanmethode zu einer alle Menschen einigenden Kraft. Sie geht aus vom wahren Menschen und von der wahren Gesellschaft.

Kensan machen kann jeder.

Die Kensanmethode ist für immer und ewig "modern", weil sie sich sofort allen gegebenen Veränderungen anpassen kann und von dort aus neu startet und weil sie nichts als endgültig wahr und richtig fixiert.

Die Kensanmethode muss man nicht erlernen. Sie ist eine geniale Methode, die auf den natürlichen Anlagen der Menschen beruht und natürlicherweise von jedem praktiziert werden kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Vorstellungswelt und unsere Denkweise

ist unzuverlässig,

weil sie auf Vermutungen, ungeprüften

oder einfach auf gespeicherten,

meist übernommenen Informationen basiert,

die je nach Gemütsverfassung

auch noch variieren können.

M. Y.

1.6 Wir Menschen kommen aus der selben Quelle

 

 

Jeder Mensch hat seine eigenen Vorstellungen. Wenn die eigene Vorstellungswelt real sein sollte, also den Tatsachen entspräche, gäbe es über 7 Mrd. Welten. Aber es gibt nur eine Welt.

Weil jeder von seiner Welt überzeugt ist und Anderes ablehnt, kann es in der Welt der Vorstellungen keine Einigkeit und keinen Frieden geben: Die "Stärksten" setzen sich mit ihren Vorstellungen durch. Die Welt, in der wir leben.

An dieser Denkweise muss irgendwo ein Fehler sein und es sollte doch möglich sein, diesen Fehler zu erkennen und zu korrigieren.

Unsere Vorstellungswelt und unsere Denkweise ist unzuverlässig, weil sie auf Vermutungen, ungeprüften oder einfach auf gespeicherten, meist übernommenen Informationen basiert, die je nach Gemütsverfassung auch noch variieren können.

Sie beruht auf meiner eingeschränkten Wahrnehmungs- und Denkweise, auf Annahmen und dem Glauben daran, zunächst aus dem subjektiven Gefühl heraus, dass es so sein könnte und schliesslich an der Fixierung, dass das so ist! Das ist dann meine Wahrheit! Das ist meine Welt und auf dieser Grundlage beurteile ich meine Mitmenschen und meine Mitwelt!

So ist das bei sehr vielen Menschen und die Welt der ewigen Auseinandersetzungen wird zur Normalität. Die Welt in der wir leben.

Diese Welt kann niemals Eins werden. Aber in dieser Welt der Annahmen und Vermutungen, in dieser Vorstellungswelt der Subjektivität haben wir uns eingerichtet und diese Scheinwelt funktioniert ja auch ganz leidlich.

Die Angst, die gewohnten Denkmuster zu verlassen, lässt uns in dieser engen Welt verharren wie die Maus vor der Schlange.

Obwohl man spürt, dass der eingeschlagene Weg eine Sackgasse ist, trauen wir uns nicht neue Wege zu beschreiten. Warum wohl?

Bequemlichkeit ist wohl auch eine Erklärung dafür, aber wir sind doch noch nicht tot. Wir können jederzeit einen Weg einschlagen, hinter dem wir eine Hoffnung sehen. Und sollten wir uns einmal in der Richtung getäuscht haben, wir können jederzeit unseren Weg neu bestimmen, die Richtung ändern.

Menschen, die vorwärts gehen wollen, machen ihren Schritt vorwärts, verlassen diese Vorstellungswelt, die Welt der Illusionen, die Welt des engen Individualismus, der auf der Denkweise beruht, „wenn es nur mir gut geht, bin ich zufrieden“,ein Weg, auf dem ich wahre Freude und Zufriedenheit niemals erreichen kann.

Wenn ich aber beginne vorwärts zu schreiten, die tiefe Freude, diese beschränkte enge Ich-Alleine-Welt verlassen zu haben, lässt sich nicht beschreiben.

Jetzt darf ich die Weite und die Grossartigkeit auch des eigenen Lebens erkennen, entdecke jeden Tag Neues, verspüre grosses Vergnügen, Neues zu erkunden und auszukosten und beginne die Wunder der Welt zu entdecken.

Die Welt lädt mich ein zu staunen, wenn ich voll Achtsamkeit eine Sonnenblume betrachte, die emsigen Bienen sehe und erkenne, wie alles in einem grossen Zusammenhang eingebunden ist, der uns Menschen als Geheimnis erscheint. Es ist wie das Flüstern der Natur, mit der sie mich zu sich ruft, um mich zu umarmen.

Ich bin dankbar, der Enge der Einsamkeit entronnen zu sein, spüre das Verlangen, auf Andere zuzugehen und mit ihnen zu sein, weil mich keine Mauern mehr umgeben.

Ich habe mich entschlossen, den niemals fehlgehenden Weg zu erforschen, ihn kennenzulernen und fröhlich zu beschreiten.

Das Erkennen der Dinge hat eine Reihenfolge und ich gehe vorwärts, nachdem ich den nicht fehlgehenden Weg kenne.

 

 

 

 

 

 

Jeder Mensch

hat ein einziges Lebensziel,

glücklich zu werden.

Das bestimmt sein Handeln,

das verbindet alle Menschen

 

1.7 Wir Menschen sind Kinder der Natur

 

 

Du und Ich, die ganze Menschheit, wir sind alle Kinder der Natur, entstanden und geformt aus dem gleichen Material und nach dem gleichen Muster.

Wir atmen alle die gleiche Luft,

trinken das gleiche Wasser, das in den Wolken mit den Luftströmungen über unsere eine Erde verteilt wird.

Auch können wir die gleiche Nahrung zu uns nehmen.

Wir werden alle von der einen Sonne gewärmt und am Leben erhalten.

Wir wohnen im gleichen Haus von Mutter Erde, die uns Wohnung gibt und Heimat, Essen und Kleidung und alles frei gibt, was wir zum Leben und Wachsen brauchen.

Das Leid eines Menschen lässt uns nicht kalt und wir versuchen, sein Leid zu mindern. Wir freuen uns, wenn andere sich freuen und jubeln über Erfolge eines anderen.

Wir Menschen haben wohl alle gemeinsame Vorfahren. Der Ursprung der Menschheit liege in Afrika, sagen die Forscher.

Jeder Mensch hat das eine einzige Lebensziel, glücklich zu werden.

Dies alles verbindet uns Menschen miteinander und ist Ausdruck dieser Einkörper - Einheit. Wir Menschen alle sind eine Einheit.

All unser Handeln ist darauf ausgerichtet.

Es gibt gar keine Möglichkeit sich daraus zu lösen, auch, wenn wir es manchmal nicht wollen. Immer, wenn wir es versuchen, fühlen wir uns unzufrieden oder werden krank.

 

 

 

 

 

 

 

Wir leben in einer Welt,

in der wir zum Objekt gemacht werden:

Von den Eltern, das ist am schmerzlichsten.

In der Schule,

am Arbeitsplatz,

von der Werbung,

in der Politik etc..

Es ist nicht einfach,

sich davon zu befreien, in unserer Gesellschaft.

Seine Persönlichkeit entwickeln, das ist der Weg.

 

1.8 Glückliches menschliches Leben ist selbstbestimmt

 

 

Überlässt Du Dich Anderen, handelst Du nach äusseren Vorgaben oder vorgefertigten Denkmustern und findest in Deinem Leben Dich selbst und Deine konstruktive Kreativität nicht, bist Du nicht authentisch, lebst Du nicht mehr selbst, Du funktionierst nur noch. Wie ein Roboter, der Befehlen gehorcht. Leben geschieht aus Dir heraus. Leben ist Achtsamkeit und geschieht jetzt, in diesem Augenblick und Achtsamkeit verhilft Dir, authentisch zu leben, wahrheitssuchend.

Wo bist Du, Adam und Eva mit Deinem grossartigem Sein, mit Deiner Einmaligkeit?

Wach auf! Geniesse Dein Leben, denn Glück und Freude gehören dazu!

Sie warten auf Dich, wie die Liebe, die Dich umgibt.

Denke daran: Du bist am schönsten, wenn Du glücklich bist.

 

Ja, die Menschengesellschaft stellt sich zur Zeit dar, als sei sie krank.

Viele Menschen jagen dem vergänglichen Glück nach und wollen besitzen, streben nach Ansehen, Ruhm und Ehre, obwohl sie im Grunde ihres Herzens wissen, dass dieses „Glück“ schon morgen vorbei sein kann. Sie rackern sich ab, verdienen viel Geld und sparen es und kümmern sich nicht um ihre Gesundheit. Wenn sie dann krank werden, geben sie das Geld aus, um wieder gesund zu werden und leben jetzt mit der Angst frühzeitig zu sterben. Und wenn sie schliesslich sterben, haben sie keinen Moment in ihrem Leben gelebt. Ist das nicht eine komische menschliche Rasse?

Vielleicht haben sie Angst, die wahre Seite menschlichen Lebens zu sehen, jenseits von allem materiellen Wünschen.

Ohne Besitz? Das geht nicht!

Ihr ganzes Leben besteht aus Angst,:

dass sie von anderen überflügelt werden, wenn sie ihren Ehrgeiz aufgeben,

dass sie verlacht werden und gesellschaftlich nichts mehr wert sind, wenn sie nicht mitmachen,

dass sie verarmen und morgen ihr Haus, Auto etc. verkaufen müssen

oder auch Angst vor "schlechten Zeiten". Es gibt unendlich viele Ausreden, Veränderungen in der eigenen Denk- und Lebensweise vorzunehmen, denn Selbstreflektion deckt auch die unangenehmen Seiten von Dir auf. Deshalb hältst Du sie auch versteckt.

Aber das lange Angesparte und Erworbene kann über Nacht wertlos werden! Trotzdem verbringen viele Menschen ihr Leben damit, Ruhm und Ehre, Geld und Güter anzuhäufen, die ihnen wichtiger zu sein scheinen als ihre eigene Gesundheit, als ihr Leben.

 

In dieser Umgebung der Widersprüche und Unwahrhaftigkeit wachsen unsere Kinder heran.

Wieso sollten sie anders werden als wir Erwachsenen, ihre Vorbilder?

Sie setzen doch nur um, was wir ihnen vorleben. Geben wir ihnen wirklich alles, was sie zum gesunden Heranwachsen brauchen?

Ist es nicht an der Zeit, gemeinsam darüber nachzudenken, wie wir aus unserem Dilemma herauskommen und eine gesunde Gesellschaft aufbauen können, in der gesunde Kinder zu gesunden erwachsenen Menschen heranwachsen können?

Wir sollten einmal darüber nachdenken, ob nicht all unser Handeln nur einem einzigen Zweck dient, nämlich glücklich zu werden, um gemeinsam zufrieden zu leben. Wenn das so ist, sollten wir all unsere Kraft dazu einsetzten, zu erforschen, wie wir das stabile, immerwährende Glück, das überall in der Natur zu beobachten ist und deshalb auch auf uns wartet, tatsächlich erreichen können. Unsere Begierden und tiefen Wünsche etwas haben zu wollen, werden unter diesem Gesichtspunkt klein und bedeutungslos, oder?

Und danach sollten wir untersuchen, wie wir unseren einzigen „Feind“ erkennen und besiegen können.

Ist es vielleicht die Art und Weise meines Denkens, das ich aus meinen Wertvorstellungen entwickelt habe?

 

Respice finem!

Wenn Du auf Dein Ende schaust, dann begreifst Du, was Du von dem, was Du angehäuft, erlernt oder an Ruhm geerntet hast, mitnehmen kannst. Vielleicht beginnst Du nun inne zu halten, auf Dein Inneres zu schauen, Deinen Standort neu zu bestimmen und Dein Leben zu ordnen. In welche Richtung willst Du gehen, Adam, Eva?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Es gibt nichts Törichteres,

als das eigene menschliche Leben

nicht wirklich zu kennen und zu leben,

sich selbst nicht wirklich zu kennen,

die echte menschliche Lebensweise nicht zu leben.

Es ist in der Tat schade um das ganze Leben."

M. Y.

 

1.9 So eine Lebensweise sich aneignen3

 

 

In den nachfolgenden Texten sind Abhandlungen von M. Yamagishi eingebunden zum Thema Einkörperanschauung. Sie veranschaulichen eindringlich die Tiefe und die Wahrhaftigkeit seines Gesellschaftsentwurfs, auf dem alle Gedanken in diesem Buch basieren.

 

 

Es gibt so viele Narren, die ihr Leben leben, indem sie der flüchtigen Freude des augenblicklichen Besitzens nachjagen, aber ihr eigenes Leben nicht kennen.

"Es gibt nichts Törichteres, als das eigene menschliche Leben nicht wirklich zu kennen und zu leben, sich selbst nicht wirklich zu kennen, die echte menschliche Lebensweise nicht zu leben. Es ist in der Tat schade um das ganze Leben."

 

Mit Gesundheit, Macht und Wohlstand ausschliesslich im eigenen Haus zufrieden sein zu können, das ist doch zu schamlos.

Ist es gut, wenn es nur einem selbst gut geht?

Wie kann man zufrieden sein, wenn es noch Kriege gibt in der Welt und Menschen getötet werden?

Wie kann man zufrieden sein, wenn es in der Welt noch Kinder gibt, die verhungern?

In der gleichen Weise, wie man sich darum kümmert, wenn jemand aus der eigenen Familie vor Krankheit und Kälte zittert, entsteht da nicht der Wunsch, Pläne zu entwerfen, dass irgendwie die Menschen der ganzen Welt nicht mehr leiden und dem Unglück entkommen?

Solange man nicht in den Gemütszustand gelangt, in dem man die Schmerzen anderer als die eigenen empfindet und das eigene Vergnügen zum Vergnügen anderer wird, wird die richtige, echte, glückliche, stabile Gesellschaft nicht entstehen.

So eine Denkweise sich aneignen, darum geht es.

 

"Die feindschaftliche Gesellschaft ist kalt und in der Welt des sich gegenseitigen Tötens hat man auch Angst, dass man als Soldat in den Krieg eingezogen wird."

 

Das ist heute so aktuell, wie vor hundert oder vor tausend Jahren.

So kann selbstverständlich die wahre glückliche Gesellschaft nicht verwirklicht werden.

Die tatsächliche gegenwärtige soziale und politische Lage bestätigt dies.

Mit diesen Methoden und Argumenten, mit dieser Denkweise bis jetzt, war es trotz grosser Anstrengungen und blutiger Revolutionen und hohem Einsatz an Menschenleben nicht möglich, eine stabile Gesellschaft zu verwirklichen. Und auch heute noch scheint unsere Gesellschaft in diesem Zustand des Gegeneinander verharren zu wollen. Gar zu offensichtliche Fehlentwicklungen werden notdürftig geflickt und dieser Flickenteppich wird, sichtbar für alle, in absehbarer Zeit auseinanderreissen.

 

"Wir wollen gründlich untersuchen, was da im Herzensgrunde für eine Denkweise ist, wenn man sich grüsst mit den Worten "ist ja nochmal gut gegangen, ging der Hagel, ging das Unwetter gottseidank woanders hin", obwohl in einer anderen Gegend gelitten wird wegen des Unglücks.

Müssen wir wohl nicht gerade jetzt aufstehen, um scharfe Selbstkritik und kritische Selbstbetrachtung zu üben, um eine friedliche Welt aufzubauen, die ewig gedeiht?

Müssen wir wohl nicht sagen, dass gerade darin wahrhaftig unser Lebenssinn liegt, weshalb wir geboren wurden?“

Ist es nicht erstrebenswert eine friedliche Welt aufzubauen?

Wenn wir es nicht tun, die wir in einer Welt des Überflusses und des äusseren Reichtums leben, wer soll es sonst tun?

 

 

 

 

 

 

 

Es geht um den Geist,

"die Weisheit von den Menschen

der ganzen Welt mit allen zusammenzubringen,

um mit allen gedeihen zu wollen".

M. Y.

1.10 Für dumme Menschen1

 

 

Es ist traurig und schlimm, dass der dumme Kopf des Individualisten, ob er Schulbildung hat oder nicht, so ein einfaches Grundnaturgesetz nicht versteht.

Es geht nicht, die Verantwortung alleine auf eine schwache Person oder eine Person, die eine böse Tat vollbracht hat, usw., abzuwälzen mit: "Er ist sowieso ungebildet", oder, "seine Denkweise ist falsch. Er ist selbst schuld"

Diese Art zu denken ist Unwissenheit.

Wenn man die Ursachen, dass derartige Menschen geboren werden und die Umstände ihres Aufwachsens ausführlich erforscht, begreift man, dass die Ursachen von allen Missständen und Problemen der Welt, in der über die Eltern und deren Eltern und deren Eltern zusammenhängenden gesamten Menschengesellschaft beginnen. Die Probleme beginnen in der Umgebung, in der sie aufgewachsen sind.

 

Da der Fehler im Umfeld der gesamten gegenwärtigen Gesellschaft liegt, die diese Denkweise unterstützte und welche die Taten verursachen liess, geht es darum, um nicht weiterhin solche Menschen zu schaffen, dass die gesamte Menschheit Bemühungen aufbringt, es nicht als die Sache des Einzelnen oder des Andern zu behandeln.

Weil wir aber die ganze Menschheit nicht erreichen können, liegt es an uns Betroffenen, Anstrengungen zu unternehmen, dass derartige Taten nicht mehr vorkommen."

Es ist niemals eine einzelne Person allein verantwortlich.

Es ist der Grundgeist, dass mit der Denkweise, dass es nur mir gut geht, keine gesellschaftlichen und menschlichen Fortschritte gemacht werden können.

 

Dies zu erkennen und zu verändern wäre der erste Schritt.

Es wird gar nichts gesagt von Moral, Bildung oder Sitte. Es geht auch nicht darum, die Gesellschaftsdienste aufzufordern, zu nötigen oder gar anzuklagen.

Der erste Schritt geht in die geistige Richtung.

Der erste Schritt geht zu mir.

In diesem Fall ist die Denkweise etwas fundamental Geistiges, das man unbedingt als allererstes verstehen muss.

Man muss verstehen, dass, wenn dieser Geist fehlt, man auf der gesellschaftlichen Ebene absolut nicht erfolgreich sein kann.

Dieses Grundnaturgesetz verstehen, dass der Konfrontationsgeist, der entsteht durch Individualismus, der durchgreift auf den nationalen Individualismus der - wenn es nur mir gut geht oder meiner Familie, meinem Dorf, meinem Land - absolut nicht dauerhaft stabil sein kann.

Es geht darum etwas Dauerhaftes aufzubauen.

Mir bewusst sein, dass der Mensch, um zu leben, nicht unabhängig sein kann und nicht allein gedeihen kann.

"Dass ich allein nicht etwas Losgelöstes bin und dass ich mit den Menschen der ganzen Welt verbunden bin.

Dass auch der Mensch etwas Losgelöstes ist und über der Natur steht, ist falsch.

Da gibt es eine Einheit und eine Harmonie im Allem.

Das Selbstbewusstsein haben, dass ich ein Mitglied der „miteinander gedeihenden sozialen Liebe-Menschengesellschaft“ bin. So ein Geist ist das.

So eine Lebensweise sich aneignen."

Im Individualismus, der die anderen im Stich lässt, übersieht man - ich falle den Menschen auch nicht zur Last, ich mache es selber, darum lasst mich allein - dass bestimmt bald der Tag kommt, an dem es allein nicht mehr weitergeht.

Weil man andere Menschen zum Leben braucht. Weil man andere Menschen zum Gedeihen und Entwickeln braucht.Weil man die Umgebung benutzt, die andere Menschen aufgebaut haben.

Es geht um den Geist, "die Weisheit von den Menschen der ganzen Welt mit allen zusammenzubringen, um mit allen gedeihen zu wollen".

Einfach gesagt, um ewig weiter vorwärts zu kommen, um sich menschlich weiterzuentwickeln, ist es nötig:

Meine alleinige Weisheit und mein alleiniges Denken hat Grenzen."

Auch wenn ich mich bemühe, ständig zu suchen, zu untersuchen, zu lernen und von andern zu sammeln, ist der Erfolg klein, auch wenn ich ein Patent entwickelt habe, auch wenn ich vorübergehend grossen Erfolg habe und es dazu noch, vielleicht durch den Nobelpreis, sichtbar wird.

Diese Überlegenheit kann nicht ewig andauern, weil die Welt sich jeden Tag weiterentwickelt.

"Statt diese Überlegenheit nur in meinem engen Lebensbereich oder in meinem Verwaltungsgebiet auszunützen, es für die gesamte Welt zur Verfügung stellen und anwenden zu lassen".

Mit so einem Herzen, das ist die Denkweise, die dahinter steht.

Der Effekt wird in einem Vielfachen sichtbar:

Die Weisheit und Technik, die ich hatte, wird allermaximalst überall nützlich sein,

das menschliche Potential der ganzen Welt wird gefördert,

und ich und meine Nachkommen, die ganze Gesellschaft, in der die Menschen (Freunde) von der ganzen Welt wohnen, werden dadurch „reich“ werden.

Sowohl die Weisheit wie auch die Technik "gehören" den Menschen der gesamten Welt.

Das maximale Nützlichsein für alle Menschen der ganzen Welt, wird mein grösstes Verlangen, es wird zum „mich aufs Beste nutzen lassen“ und zum Geniessen des Lebenssinnes. Mit dieser Denkweise.

Es ist das aller-fröhlichste unbeschwerte Leben."

 

 

 

 

 

 

 

 

Dinge haben eine Reihenfolge

und man soll vorwärtsgehen,

nachdem

man den nicht fehlgehenden Weg kennt.

M.Y.

1.11 Wenn ich mich ändere, ändert sich die Welt

 

 

"so möge man allen Wesen gegenüber ein Herz unbegrenzter Liebe entfalten.

Was immer die höchste Vollkommenheit des menschlichen Geistes sein mag, möge ich sie zum Segen aller lebenden Wesen verwirklichen. ..... so will ich dieses Ziel und meine Mitwesen nicht im Stich lassen, ..." (Gelübde eines tibetischen Boddhisatva)

 

Die Wurzel des "Leidens" ist die Ichheit des Menschen, das ihn von seinen Mitwesen und den Quellen der grösseren Lebenssicht und der Wirklichkeit trennt.

Wie kann ich dieses Leiden überwinden?:

 

Neu geboren werden, meine Wahrnehmungsfähigkeit, meinen Verstand, meine Fähigkeit, mein Herz bis zu einem solchen Grade zu öffnen, dass die Liebe in mir ungehindert fliessen kann und ich so die eigne egozentrische Verhaftung aufgebe, verwandle und zu einer Harmonie gelange, zu einer Einheit aller Menschen, der Natur und der Welt. Indem ich mich ändere ändert sich die Welt.

In kürzester Zeit kann ich den ganzen Ballast meiner Vorstellungen loswerden, wenn ich die grenzenlose Liebe, die ja schon in meinem Herzen blüht, zum Vorschein kommen lasse. Wenn ich, wie im obigen Gelübde des Mönchs, mein Ziel nicht aus den Augen verliere.

Man kann erst dann sicher vorwärtsgehen, wenn man das sich nicht ändernde Ziel kennt.

Mit wachsender Einsicht, meine Stimmungen, meine Vorstellungen und meinen momentanen Zustand mit anderen zu untersuchen und zum Ausdruck zu bringen, wachsen die “Freiheitsgrade“ mich der Bestimmung meines Lebens zu nähern, wächst die Nähe zur Einheit zu allen, wächst spürbar der Fluss der Liebe.

Pflanze und Tier können nicht anders, als ihnen von der Natur vorgegeben. Das Tier folgt seinen Instinkten, die Pflanze ihren Anlagen. Es scheint, als sei der Mensch das einzige Wesen in der Natur, das sowohl den Instinkt als auch seine Anlagen mit seinem Willen beherrschen könnte.

Das Annehmen der Naturprinzipien, der eingeprägten Anlagen in der Tier- und Pflanzenwelt, ist scheinbar die Voraussetzung für ein harmonisches und zufriedenes Leben, ist die Voraussetzung für das „Miteinander Verschmelzen“ ohne Vorbehalte. Dieses Einssein ist das Zuhause, auf das wir zustreben.

Das sich Bewusstmachen und die Einwilligung und die Aufmerksamkeit von dieser „inneren Einsicht“ nicht abweichen zu wollen, ist Freiheit ohne Grenzen.

 

Meine Fesseln der "festgezurrten, dumpfen Vorstellungswelt" habe ich abgeschüttelt, ich habe meinen Kopf freigemacht, mein Herz geöffnet und spüre meine Verbundenheit zur ganzen Natur und zu allen Menschen. Das ist wie ein Tanz, bei dem man zu schweben beginnt, ein Lied, das einen im Innersten berührt.

Da gibt es keine Trennung, das ist wahre Freiheit. Das ist sogar körperlich spürbar.

 

Lasst uns zusammenkommen, die Menschen um uns herum, die diesen menschlichen Ruf hören können. Es werden immer mehr und Du kannst jederzeit dazu kommen, wo auch immer Du bist und wie oft Du auch Deine guten Vorsätze gebrochen hast.

Gemeinsam sind wir stark genug, die Fackel für die neue menschliche Gesellschaft hochzuhalten, in der alle Menschen zufrieden und glücklich leben können und begrüssen jeden brüderlich, der dem Dunkel der Nacht entkommen will.

Unser Wollen und Handeln gilt der gesamtem Menschengesellschaft.

Grenzen werden bald zu einfachen regionalen Markierungen oder ganz verschwinden.

 

Niemand soll von seinem angehäuften Geld oder seinen Besitztümern vertrieben werden oder wegen uns weinen.

Regierungen werden unnötig und auch die Finanzämter werden verschwinden, weil das Geld zu bedrucktem Papier wird. Auch die Gesetzeshüter werden von ihren Zwängen der strengen Strafverfolgung befreit sein und beginnen, das wahre Leben zu erforschen.

Und weil so viele Arbeiten unnötig werden, werden die Menschen genug Zeit haben, ihre wahren Fähigkeiten zu entdecken und es wird ein freudiges Leben.

Niemand soll wegen uns unglücklich werden, weil die Änderung der Denkweise meine friedliche Revolution ist. Eine Revolution innerhalb jedes einzelnen Menschen.

Wir bauen die neue menschliche Gesellschaft für uns und für alle Menschen von unten her gemeinsam auf.

Mit der Kensanmethode kommt die Weisheit der Menschheit zum Vorschein und kann für alle Menschen von Nutzen sein.

Dazu braucht es keine Politiker, keine Polizei, keine Führer, Gurus oder Besserwisser.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich kann niemanden wirklich kennenlernen,

wenn ich ihn zum Objekt

meiner Interessen mache.

Er ist dann ein Objekt,

ein Bankkonto oder Brötchengeber,

aber kein lebendiger Mensch.

 

Teil 2 Was ist Liebe?

 

 

2.1 Liebe ist der Urgrund allen Lebens

 

Alles entsteht und spriesst aus der Liebe

 

 

Liebe und Achtsamkeit erweckt in uns Menschen das Mitgefühl zu allen Geschöpfen.

Sie befähigt uns, die eigene fehlervolle Natur zu spüren und erfüllt uns mit Staunen und Ehrfurcht und Dankbarkeit, in dieser vollendeten Schöpfung zu Hause sein zu dürfen.

Sie befähigt uns, den Klängen des Glücks zu lauschen, das in allem Sein, in allem Leben und in allen Dingen, in der ganzen Natur und auch in mir und in Dir schwingt.

Nur die Liebe kann Dir diese Achtsamkeit lehren und Dir Bewusstheit bringen, die Wunder der Welt zu erlauschen, mit der sie Dein Herz öffnen möchte.

Liebe befähigt Dich zu Dankbarkeit und Mitgefühl, dass Du die Wunder unserer Welt sehen, die Melodie des Lebens hören darfst.

Ist es nicht Glück, Dankbarkeit empfinden zu dürfen?

 

Liebe und Glück gehören zusammen, sind untrennbar miteinander verwoben.

Deine Freude, die Du empfindest, ist das Tor, das Du durchschreitest, Glück die Erfüllung.

Glück ist ein Lebensprinzip, das in der ganzen Natur spürbar ist und in allen Dingen schwingt, webt und wirkt, auch im Menschen.

 

Alle Menschen wollen glücklich leben!

 

Aber weil jeder alles besser weiss, behauptet, besser zu sein, seine Selbstsucht ausleben, andere beiseite schieben, sich durchsetzen muss, über anderen stehen möchte, kurz: sich isoliert, gelingt es den Wenigsten, glücklich zu leben.

 

Das „Ich – Alleine – Denken“ ist immer einsam und unzufrieden, möchte immer mehr.

 

Unser Weg zum Glück ist es aber, mit der Kensanformel diese Denkweise zu kreuzigen!

 

Selbstsucht nimmt.

Die Liebe gibt.

 

An diesem Punkt gabeln sich die Wege. Der eine Weg führt zum Glück, in die helle Sonne, der andere in die dunkle Welt des Gegeneinander und der Konfrontation, in die dem materiellen Denken eingeprägte Unzufriedenheit.

Man kann nicht zwei Herren dienen, das ist gefährlich, das macht krank an Körper und Geist.

 

 

 

 

 

 

Alle SEINS-Zustände wie

Liebe, Mitgefühl, Achtsamkeit

und schliesslich Bewusstheit,

sind sehr starke geistige Zustände

der EINKÖRPERWELT,

in der wir in Wirklichkeit zu Hause sind.

2.2 Liebe ist mehr

 

Das Herz steht in unserer Denkweise für das Geistige, denn Liebe ist nicht materiell, kann man nicht geben und nicht nehmen. Man kann sie fließen lassen. Wenn man sein Herz öffnet.

Das heisst, sie fliesst von alleine und man behindert ihren Fluss, wenn man sein Herz verschliesst.

Je weiter man sein Herz öffnet, desto stärker wird der Strom der Liebe.

Sie ist spürbar aber nicht physisch sichtbar, sie ist überall und durchdringt alles und niemand kann sie begreifen und die Vernunft kann sie nicht verhindern.

Sie ist wie eine unerschöpfliche Energiequelle, wie eine Batterie, die eine unbegrenzte Kraft gespeichert hat, die nicht ausgeht, wieviel auch abgegeben wird.

Liebe ist der SEINS-Zustand, Liebe ist das Leben.

Diese Realität beginnt mit dem "Entmaterialisieren", beginnt mit Achtsamkeit, beginnt mit Selbstreflektion und dem Sich - Selbst - Zuhören, um Allem zuhören zu können, beginnt mit der Denkweise, Achtung und Mitgefühl in sich selbst zu aktivieren, um Liebe zu leben.

 

Liebe beginnt zu fliessen mit Achtsamkeit.

 

Alle SEINS-Zustände wie Liebe, Mitgefühl, Achtsamkeit und schliesslich Bewusstheit, sind sehr starke energetische Zustände der EINKÖRPERWELT, in der wir in Wirklichkeit zu Hause sind.

Alle unsere Gefühle sind Sprossen, Zweige und Blätter dieser großen, universellen Liebe. Man kann sie auch Gott nennen, denn Gott ist Liebe.

Weil der Gottesbegriff so bedeutungsschwer belastet ist, wollen wir dazu Liebe sagen.

Unsere Sehnsucht, ist die Sehnsucht nach diesem Urgrund der Einheit.

Unsere "unliebsamen" Gefühle wie Wut und Hass etc., unsere Leiden und Qualen, Nöte und Ängste und Trauer, kommen aus dem Zweifel daran, kommen dann, wenn für uns die Liebe nicht spürbar und unsichtbar ist. Das ist Verlassenheit und Einsamkeit.

Lächeln ist eine Möglichkeit, sich der Liebe zu nähern, wie das Singen oder das Tanzen.

Sein Herz zu öffnen und "verletzbar" zu werden eine andere.

Der erste grosse Schritt in Richtung Glück ist die Überwindung des materiellen Denkens, meiner Selbstsucht, das beinhaltet auch die Beseitigung aller Trennung.

Es ist das Einreissen meiner Mauern um mich herum. Es ist der Schritt in die Freiheit.

Du wirst sehen, ist erst einmal der erste Stein aus der Mauer gelöst, fallen die nächsten wie von selbst, weil Liebe stärker ist als alle Gewalt.

 

 

 

 

 

 

 

Was dem Prinzip der grossen Liebe,

das heißt, der absoluten Liebe entspricht,

das ist die Wahrheit.

Was mit der Wahrheit übereinstimmt,

das ist richtig.

M. Y.

2.3 Das Prinzip der Liebe und der Wahrheit, das Prinzip des Gleichgewichts5

 

Grundlage dieser Gedanken ist die Arbeit von M. Yamagishi mit dem gleichnamigen Titel. Die einzelnen Themen im Kapitel "Liebe" basieren auf diesen Gedanken.

 

 

B etrachtet man die Erscheinungen im Universum und in der Natur, so sind sie durch das Gleichgewicht der Sterne, einschließlich Universum, Himmelskörper, Sonne, Erde und Mond usw. stabil.
Und zwar ist weder die Sonne noch die Erde noch irgend ein Stern an etwas Festem, an etwas Unbeweglichem befestigt. Sie sind nur im Raum verstreut und obwohl sie keinen festen Standort, keine festgelegte Bahn haben, haben sie in Zeit und Distanz beinahe korrekte Umlaufbahnen und korrekt rhythmische Bewegungen.
Ich denke, dass es in diesem instabilen Zustand diesen stabilen Zustand gibt, liegt darin, dass sie durch Anziehungskräfte, magnetische Kräfte oder irgend eine andere Wirkung das Gleichgewicht halten.
Es wurden seit der Schöpfung des Universums untereinander wohl weder Kräftemessungen noch Abkommen gemacht und es scheint, daß jeder (Planet) selbständig durch die Wirkung des Zusammenhanges mit den anderen, ohne Bewusstsein, seinen eigenen Platz gefunden hat.

Das heißt, obwohl es weder Abkommen, Regeln, Befehle noch eine Führung gibt und nicht einmal Normen, die eingehalten werden müssen, gibt es auch nicht die kleinste Abweichung.
Ich denke, daß gerade diese Wahrheit des Gleichgewichts - Halten - Könnens, die unmessbare, grenzenlose, formlose Wirkung der Liebe ist.

Dieses richtige Prinzip des Gleichgewichts wird auch Prinzip der Liebe oder wahres Prinzip (Wahrheit) genannt.
Liebe ist wahr.

Das Wahre, das ist Liebe.

Man kann sie wohl auch grosse Liebe, unendliche Liebe, absolute Liebe, wahre Liebe nennen.

Ich denke, daß man die Wirkung dieses Mechanismus´ so nennen darf, welche das Gleichgewicht von Allem, im Universum, einschließlich des Menschen, hält.

Alles existiert durch die Wirkung der Liebe: Magnetismus, elektrische Energie, Anziehungskräfte, materielle und formlose Dinge, wie Gase, Flüssigkeiten, Festkörper usw. einschließlich der Dinge und Wirkungen, die noch nicht hinlänglich erklärt werden können und auch die unbelebte Natur, welche wohl ohne Wille und ohne Bewusstsein ist. Und ich denke, jedes hat seinen eigenen Naturtrieb.

 

Auch Fähigkeiten an sich offenbaren sich durch die Wirkung der Liebe.

Was dem Prinzip der unendlichen Liebe, das heißt, der absoluten Liebe entspricht, das ist die Wahrheit. Was mit der Wahrheit übereinstimmt, das ist richtig.

Liebe ist ohne Erscheinung, ohne Farbe, ohne Schatten, ohne Klang, ohne Wärme, ohne Licht, sie ist weder kalt noch warm. Sie wirkt immer, überall, in Allem.
Sie ist ohne Selbst und ohne Gedanken. Sie ist kraftlos, grenzenlos und schwerelos, sie ist die absolute Kraft.

Sie ist weder Sonne noch Stern noch Mond, auch nicht Erde, Blume oder Mensch.

Sie ist aber auch nichts anderes als diese.

Sie ist weder Wille noch Eifer noch Idee.

Es gibt auch keinen Unterschied in Größe und Gewicht.

Sie ist ohne „ich selbst und andere", ohne Emotionen (Freud und Leid), ohne Gedanken, ohne Gemüt, ohne Abgrenzungen, ohne Diskriminierung und Ablehnung."

 

 

 

 

 

 

Wir erhielten unsere Einzigartigkeit dadurch,

dass wir mit der Vielfalt der anderen verbunden sind.

Das ist die Erfahrung,

mit der wir auf die Welt gekommen sind.

Das ist die Erfahrung in unserer Entwicklung.

Nur dadurch konnten wir uns entwickeln.

Verbundenheit entsteht also erst, wenn man Verbundenheit erfahren hat.

 

2.4 Die Einstellung, mit der Sicht- und Denkweise handeln zu wollen, dass wir eingebettet sind in eine Welt von Liebe und Harmonie4

 

(Nachdem sich Menschen zusammengefunden hatten, die diese Menschliche Gesellschaft für alle Menschen gemeinsam aufbauen wollten, hat M. Yamagishi diesen Text - Übersetzung aus dem Japanischen möglicherweise fehlerhaft - verfasst. Es ist ein wichtiges Zeitzeugnis, der Inhalt voll tiefer Erkenntnisse. Deshalb ist es für diejenigen, die verstehen wollen, empfehlenswert, den Inhalt mehrmals aufmerksam zu lesen.)

 

 

Wenn ich Handlungen von mir und von anderen benenne in der Einkörpersichtweise, benutze ich oft den Ausdruck "wir", "wir alle".

Ich kam darauf, dass es wohl nicht ein Ausdruck ist, den nur ich alleine einfach so unbekümmert gebrauchen kann.

Ich bin ein Gleicher wie die anderen, und die anderen sind Gleiche wie ich.

Ich bin Stellvertreter all dieser, und ich bin "eins" im Sinne von: es ist nicht nur mein Willensausdruck.

Ohne uns untereinander eine Zusage einzuholen, können wir so voneinander reden, so eine Gegenseitigkeit gibt es unter uns.

Wir bemerken, dass das wirklich so ist, sowohl als Einkörper-Mitglied, wie auch als Einkörper - Gesellschafts- Aufbauer, kann ich auf der Basis der Einkörper - Natur-Prinzip - Ideen und durch das gleiche Ziel und die untereinander abgestimmten Handlungen ohne Grenzen zwischen Ich und Du, nicht mit "ICH" sondern mit "WIR" oder von "ALLEN" reden, dies spüre ich praktisch.

 

Auch Sachen, von denen ich denke, dass ich sie mache, sind Sachen, die ich mit allen mache.

Auch was die anderen machen, sind alles Sachen, die ich mache.

 

Genau! - "Ich bin Du und Du bist ich".

 

Es ist der Ausdruck, der aus der Sichtweise entspringt, dass Ich und Du Ein-Körper sind.

 

Wenn ich auf diese Weise schaue, kann ich die Wurzeln von den Natur - Prinzip - Ideen des Einkörpers entdecken, selbst bei dem einfachen leicht gebräuchlichen Wort, das ich ganz gewöhnlich gebrauche und ohne dass ich es beachte.

Und man kann dabei auch bemerken, dass es in die Praxis umgesetzt wird.

 

Des weiteren entsteht unter anderem auch der Wille, in Richtung eines solchen wirklichen Zustands zu handeln, wenn wir das Wort "wir" mit diesem Sinn kennen und gebrauchen wollen.

Durch die letzten Kensanthemen über die "Aufgabe" und den "Aufbauer" und von den anderen Sachen, über die letzthin Kensan gemacht wurde, können wir sehen, dass man die selbe Sache mit einer anderen Sichtweise als bisher sehen kann, wenn man versucht, in der Einkörper-Sichtweise zu stehen.

Einkörper an sich oder die Tatsachen im alltäglichen Einkörper-Leben, der tatsächliche Zustand oder der Ausdruck, in dem es erscheint: auch wenn sich dies nicht verändert, so ist doch das Bewusstsein jedes einzelnen Menschen verschieden und gestaltet sich auf Grund der Art und Weise, wie man das Ziel auffasst, auf Grund der Art, wie man es sich ausmalt, dass es sein sollte, auf Grund des momentanen Standortes, auf Grund des momentanen Gemütes, auf Grund der Lebensansicht.

Je nach Sicht- und Denkweise über Sachen, reagiert man darauf, und was man von einer Sache empfängt und wie man sie spürt, wie man sie versteht und auffasst, ist verschieden.

So kommt natürlich auch die Beurteilung und die entsprechende Bewertung unterschiedlich heraus.

Und somit kommt auch die Freude und der Grad der Freude, die Qualität, auch die Heiterkeit und Fröhlichkeit, alles verschieden heraus.

Dies hat nun auch in der Wirklichkeit Gestalt angenommen.

Dass es der Form nach verwirklicht werden konnte ist o.k..

Aber selbst in dieser Situation ist es wohl so, dass, wenn wir noch einmal die Sichtweise klar machen und den Ursprung, das Wesen und den inneren Wert erkennen, dann werden die praktischen Punkte klar und genau im richtigen Maß umgesetzt und Form und Qualität des Inhalts werden beide wahre Praxis.

 

Wie grossartig und edel auch etwas ist, wenn es zu einer alltäglichen Sache wird, erscheint es als nichts Besonderes, als etwas Selbstverständliches.

Der Wert und das Wesen werden unsichtbar.

Mit der Denkweise "Gibt es wohl nichts anderes", erwartet man einen Wechsel vor den Augen.

Wir aber haben es so ausgewählt und haben den Einkörper-Weg eingeschlagen.

So ein unvergleichbarer, wunderbarer, einzigartiger Sachverhalt ist das.

Nicht erst in der Nachwelt, jetzt ist es wahrnehmbar.

 

Wir leben mit vollem Einsatz, kennen das Einkörperleben als erste von X-Milliarden Menschen und handeln danach.

Wenn wir Dinge realisieren, ohne den wahren Wert während des Machens zu kennen, dann ist das sehr dumm und bedauerlich.

Lasst uns hier die Sicht- und Denkweise der richtigen Dinge vorbereiten und beginnen!

 

M. Yamagishi

 

 

 

 

 

 

 

"Ich bin Du und Du bist ich"

Teil 3 Die Einkörper Denkweise6

 

 

In den nachfolgenden Kapiteln wird die Einkörpersichtweise unter verschiedenen Gesichtswinkeln beleuchtet, um zu untersuchen, ob es auch Gesichtspunkte und Denkweisen gibt, die dagegen sprechen könnten. Da niemand die Wahrheit kennt und weiss, wie die Welt wirklich ist und wirkt, müssen wir Menschen uns mit klarem Verstand, Schritt für Schritt, der Wahrheit nähern, Unwahres ausklammern, nichts fixieren und gemeinsam mit der Kensanformel forschen, um uns der Wahrheit zu nähern.

 

 

3.1 Was ist Einkörper

 

 

Angenommen, man schaut durch die Einkörper-Anschauung auf die wirkliche Seinsweise des Menschen, dann sind einzelne Personen nicht isoliert, sondern es gibt eine untrennbare Verbindung zwischen den Menschen.

Außerdem ist es wohl so, daß es auch eine untrennbare Verbindung mit der Natur, allen Angelegenheiten und allen Dingen gibt.

Folglich ist sowohl der Mensch als auch die Natur etwas von diesem Einkörper.

Die Einzelperson, das Ehepaar, die Gesellschaft, die ganze Menschheit und die Natur, das sind Bezeichnungen einzelner Einheiten innerhalb von Einkörper.

Um eine einzelne Person zu bilden, kommen bestimmte Elemente und auch einzelne Körperteile zusammen und bilden die Einkörper-Einheit einer einzelnen Person. Diese Einzelteile wiederum werden von einzelnen Zellen, Blut, sowie Körperflüssigkeiten und anderen Einkörpern gebildet.

Auch die Zellen an sich bilden durch verschiedene Elemente eine Zellen-Einkörper-Einheit.

Auch Leben, Empfindung, Gedächtnis, Denken, verschiedene Funktionen usw. gestalten als jeweilige Elemente jede Einheit und ständig kommen Elemente zusammen und gehen wieder auseinander, treffen sich und zerstreuen sich wieder, sind aktiv oder bleiben stehen.

Auch am Beispiel der Ehepaar-Einkörper-Einheit sieht man, daß aus dem Mann alleine oder der Frau alleine der Einkörper als Ehepaar nicht zustande kommt.

Auch im Falle der Gesellschaftsgestaltung wird die Einkörper-Einheit mit den Eigenschaften und Denktätigkeiten und Aktivitäten von jedem einzelnen gestaltet.

Wenn man mit dieser Sichtweise den normalen, gesunden Zustand und auch den unvernünftigen, ungesunden Zustand der Gesellschaft betrachtet, erscheint es einem gleich wie die Ungesundheit, Disharmonie, Krankheit usw., der einzelnen Teile der Einkörper-Einheit eines einzelnen Menschen oder die Ungesundheit der kranken Seele, nämlich die Krankheit von Seele und Leib.

Wenn der Leib irgendwo krank ist oder wenn die Seele krank ist, gerät der ganze Leib in Disharmonie. Diese Disharmonie erreicht das äusserste Ende jeder einzelnen Zelle. Die Krankheit einer einzelnen Zelle hängt mit der Krankheit des Einkörpers des ganzen Leibes und der ganzen Seele zusammen.

Selbst wenn in Gegenwart oder auch in Zukunft auf der ganzen Welt auch nur eine einzige Person von einer Krankheit oder Katastrophe heimgesucht wird, so ist es nicht etwas Getrenntes, so wie es auch nicht nur die Krankheit einer Zelle oder nur eines einzelnen Teils oder nur die Krankheit der Seele usw. ist, so ist es die Krankheit des ganzen Körpers, der ganzen Menschheit.

Wie wäre es, mit dieser Einkörper-Sichtweise, mit der man das so sehen kann, handeln zu wollen?

Diese Sichtweise ist eine Denkweise.

Es geht nicht darum, diese für absolut richtig zu befinden.

Aber genauso wie der Schmerz eines Teiles im Leib zu Schmerzen im ganzen Leib und zu Seelenleiden führt, spürt man, wenn es irgendwo auf der Welt auch nur eine Person gibt, deren Leib oder Seele dem Leiden verfallen ist, ist Leiden und Kummer im eigenen Einkörper-Leib.

Auch einen verdorbenen Jugendlichen empfindet man doch als Gesellschaft-Einkörper schmerzhaft. Es geht darum, es nicht als die Verantwortung des Einzelnen zu betrachten, sondern so denken und handeln zu wollen, wie der Zustand, wenn der ganze Leib und die ganze Seele sich bei einer Krankheit mobilisieren, die Krankheit beseitigen und die Normalität wiederherstellen wollen.

Es ist die Sichtweise, bei der man nicht als Aussenstehender schauen kann: 'er hat Pech' oder 'er hat schlechte Taten begangen, deshalb ist das die selbstverständliche Vergeltung dafür' oder 'das Unglück geschah in einer anderen Gegend, bei anderen Menschen, darum blieben wir verschont und geht uns nichts an' usw.

So kann auch gar kein Krieg entstehen. So können auch keine bleibenden Umweltschäden entstehen.

Die Denkweise, daß es schon gut sei, wenn es nur mir gut gehe, entsteht nicht einmal im Traume.

Man wünscht sich, daß es nirgendwo verletzte Herzen und kranke Leibe gibt, daß es keine einzige Person gibt, die an Leib und Seele ungesund, einsam oder arm ist.

Es geht darum, die Methoden, wie man dies macht, erdenken und ausführen zu wollen.

Außerdem geht es darum, die alten und neuen Weisheiten zusammentragend, das Beste und Höchste der menschlichen Kräfte und Fähigkeiten anwendend, und alle Angelegenheiten und alle Dinge der Natur aufs Beste einsetzend, denken und handeln zu wollen.

In so einem Falle die Gedanken besonderer Personen nicht als fehlerlos fixieren. Vielleicht gibt es irgendwo irgend einen besseren Gedanken.

Man weiß nicht welche Gedanken wahr sind.

Selbst wenn man z.B. die Denkweisen von den Menschen der ganzen Welt mobilisiert und sich das Allerbeste und Allerrichtigstsein wünscht, gibt es vielleicht doch noch Fehler.

Ich denke, es ist wohl die Denkweise, bei der man denkt und handelt, indem man befindet: 'vielleicht sind wir noch weit davon entfernt'.

Auch das ist, was ich selber denke, ich habe nicht die Absicht, es zu fixieren.

Aber während ich sage 'das denke ich', fixiere ich es vielleicht im Innersten, oder fixiere es nicht, ich denke, das weiß ich selber nicht.

Es geht darum, mit einer solchen Sichtweise, daß die Natur und alle Menschen Einkörper sind, denken und handeln zu wollen.

Es ist das Denken, wie das wohl wäre, darüber Kensan machen, es ausmalen und dann tun."

M. Yamagishi

 

 

 

 

 

Wenn man sich freundschaftlich gesinnt ist,

wird das Leben einfach

3.2 Freundschaft21

 

 

Freundschaft ist, wann auch immer, mit wem auch immer, womit auch immer, wirklich das Herz öffnend, nicht schwankend, die Sache des Anderen als seine eigene Sache fühlen können, es ist die Freundschaft des "Ich und andere sind Einkörper".

In der jetzigen Gesellschaft gibt es zwischen einem selbst und dem Anderen eine harte Wand, die eine Abgrenzung bildet.

Dass man dies für selbstverständlich hält ist üblich. Es entsteht Streit beim Verteidigen seiner eigenen Umzäunung und man verständigt sich nicht mit dem Anderen.

Ist es wohl nicht so, dass auch Krieg und Konflikte von der Welt nicht verschwinden, weil es diese Abgrenzung von "mein Land - Dein Land", von "mein Volk - Dein Volk" gibt und dass der Streit durch den Willen, den Anderen zu beseitigen, aufkommt oder wenigstens die Meinung des Anderen zu vernichten?

Der Mensch ist so, dass er eigentlich nicht alleine leben und gedeihen kann.

So ist wohl auch die zukünftige Lebensweise der Menschen, in einer freundschaftlichen Gemeinschaft.

 

Wenn man sich freundschaftlich gesinnt ist, wird das Leben einfach, und man kann das Leben mit all seiner Pracht geniessen und der Sinn ist frei, die Wunder unserer vollkommenen Welt zu erkennen und alle können daran teilhaben.

 

Leben, das ist etwas, das durch die Verbindung zwischen Mensch und Mensch zustande kommt.

Der Mensch lebt innerhalb der Verbindung mit allem Sein.

Ich existiere innerhalb des sich gegenseitigen Haltens, das zwischen der Natur, den Tieren und Menschen und allen Dingen herrscht.

Eigentlich besteht von Natur aus mit Allem Freundschaft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alle-Menschen

und die-Natur

sind Ein-Körper

3.3 Die Mensch - Natur - Einheit22

 

 

Die Menschheit, die ja ein Kind der Natur ist, kann nicht von der Natur getrennt leben.

Sie kann auch nicht von der Natur abgewandt gedeihen.

Betrachtet man die Menschen, wie sie eigentlich sind, so ist keine Privatperson von der andern isoliert.

Es besteht sogar eine enge Verbindung zwischen den einzelnen Menschen. Ebenso wie auch in der Natur alle Dinge und Sachen, Pflanzen und Tiere untrennbar miteinander verbunden sind.

Demzufolge, da die Menschen zusammen mit der Natur zur Einkörper-Einheit gehören, sind Privatperson, Ehepaar, Gesellschaft, die gesamte Menschheit und die Pflanzen, Tiere und die ganze Natur Benennungen je einer im Einkörper vorhandenen Einheit.

Das ist normales, gesundes Leben.

 

Die Krankheit von einer Zelle einer solchen Einheit hängt zusammen mit der Krankheit vom ganzen Leib und von der ganzen Seele von Einkörper.

Es kommt nicht vor, dass nur eine Zelle oder nur ein einzelner Teil krank ist, auch nicht, dass nur die Seele allein, als abgetrennte Sache krank ist.

Wollen wir von solch einer "Alle-Menschen-Und-Die-Natur-Sind - Ein-Körper-Sichtweise" aus starten?

Dann steht da eine Sache zum Anpacken vor uns, nämlich: Als Menschen den Teil, den nur der Mensch machen kann, mit maximalem Effekt aufblühen zu lassen, damit die Menschen auf der ganzen Welt, alle, ohne auch nur eine Ausnahme, ein fröhliches und friedliches Leben führen können:

 

- indem wir, um ein normales, gesundes, menschliches Leben zu führen, diese Denkweise in uns wirksam werden lassen und mit dem Universum, der Natur und allen Kreaturen in Einklang leben,

 

- indem wir weiter die Natur und alle Sachen behandeln, wie einen Teil von uns,

 

- indem wir alle Dinge wieder in Einklang bringen, sowohl in uns selbst, als auch in der ganzen Natur.

 

- indem wir uns mit Liebe und Harmonie herzlich miteinander verbinden, uns unterstützen und uns, gegenseitig unterstützend, aufblühen lassen.

 

Wer glücklich ist, kann andere Menschen glücklich machen, wer ein grosses Herz hat, kann anderen davon geben.

 

So verbreitet sich Glück und Zufriedenheit, niemand wird ausgeschlossen und alle können daran teilhaben.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer andere ausgrenzt,

grenzt sich selbst aus.

Und leidet.

Es ist das einsame Ego.

 

3.4 Standortbestimmung mit dieser Denkweise

 

 

Wir alle leben gemeinsam zusammen auf unserem blauen Planeten Erde, in einer einzigen Welt und durch die untrennbare Verbindung der einzelnen Menschen - Zellen, bilden wir alle zusammen, gemeinsam eine Menschheits-Einheit - Natur-Einheit, einen Einkörper.

Es gibt keinen Teil in dieser Einheit, der sich davon loslösen kann!

Jeder einzelne Teil kann nur dank dem harmonischen Zusammenwirken aller Teile bestehen.

Ein einzelner Teil für sich allein verdorrt.

Die Gemeinsamkeiten der Menschenrasse beginnen schon bei unseren genetischen Code.

Alle Menschen auf dieser Erde besitzen 46 Chromosomen, davon 2 Geschlechtschromosomen (XX und XY ). Der Unterschied bei Haut- und Haarfarbe in der DNS, bei Grössenwachstum und Körperform ist so minimal, dass er in allen Einzelheiten bis jetzt noch nicht hinlänglich erforscht ist und möglicherweise auf die Umgebungseinflüsse zurückgeführt werden kann.

Unser eigener Zellaufbau, seine Systematik und Funktionsweise, ist mit den Zellen aller Tiere und Pflanzen identisch!

Alle inneren Zellstrukturen im Pflanzen- und Tierreich sind gleichermassen aufgebaut und wirken auf die gleiche Weise und sie stehen in permanenter Wechselwirkung untereinander. So haben Zellforscher herausgefunden, dass Gene permanent mit der Umwelt kommunizieren. Gene sind sowohl in ihrer Beziehung untereinander als auch gegenüber der Umwelt ein kooperierendes Netzwerk.24

Ist das alles nicht ein Wunder?

Alles Leben und alles Sein ist nach dem einen, gleichen, wunderbaren Prinzip aufgebaut, das wir auch Liebe nennen können.

Und dieses Prinzip ist so komplex, die Wirkmechanismen der Materie und des Lebens so voller Wunder, dass sie menschlichem Forscherdrang letztendlich verschlossen bleiben.

Es ist äusserst unwahrscheinlich, dass das Leben durch eine Darwinsche Entwicklungsreihe aus „try and error“ entstanden sein könnte.

 

Den Menschen mit seinen grossartigen kreativen und sozialen Fähigkeiten gibt es nicht zufällig, sowenig, wie die ganze Schöpfung.

Man sagt, der Unterschied der menschlichen Anatomie, zum Zellaufbau des Schweines sei beinahe identisch. Ja, sogar die Kartoffel habe gleich viele Chromosomen wie der Mensch!

Diese grossartige Einheit von Zellen ist entstanden aus dem Zusammenwirken von Zellen, Genen, Organen und dem ganzen Körper. Es sind nicht die Gene, die den Körper steuern, es ist der Körper, der aus allen Informationen, im Einverständnis aller die Gene, die Zellen und Organe steuert. 24

 

Wir Menschen und alles Leben sind alle eins und sind im ständigen Austausch mit unserer Umwelt und dieser Anpassungsprozess ist lebenserhaltend.

Wir Menschen unterscheiden uns nur durch den Namen.

Ist es nicht beruhigend endlich alles Gegeneinander beiseite legen zu dürfen?

Trotz dieser Tatsache glauben viele Menschen, sich abtrennen zu müssen von dieser Einheit, um sich über andere Menschen zu erheben, als seien diese Schweine oder Kartoffeln.

Trotz dieser Tatsache glauben viele Menschen, andere Menschen ausgrenzen zu müssen, wegen ihrer Hautfarbe, wegen ihres Gottesbildes, wegen ihres leeren Geldbeutels oder wegen ihrer Abstammung, Bildung, Geburt etc.

Wir wollen das klar sehen:

nur schon, wenn wir jemanden ablehnen, entfernen wir uns voneinander und vom glücklichen Leben, weil wir ausgrenzen, Grenzen aufbauen.

Wir bewegen uns um 180° vom wahren Leben und vom Glück des Lebens weg.

Wer andere ausgrenzt, grenzt sich selbst aus.

Und leidet.

 

Wir wollen davon ausgehen, dass die Einkörpersichtweise ein Grundprinzip ist, auf dem alles Leben auf der Erde und in der ganzen Natur beruht. Alles scheint nach diesem Prinzip zu existieren und ganz natürlich diesem Prinzip entsprechend zu wirken. Lasst uns die Dinge und Menschen mit dieser Denkweise betrachten und behandeln:

 

 

 

 

 

 

Um "Eins" zu sein, sind alle Vorstellungen, die einzelne Individuen voneinander trennen, umzuwandeln oder aufzulösen.

Mensch und Natur sind Einkörper.

 

3.5 Die Welt der wahren Tatsachen7

 

 

Wie im Abschnitt "Liebe" beschrieben ist Einheit durch die absolute Liebe, die Einheit der Welt.

Wir betrachten das einzige Prinzip, das wohl die Natur, das Weltall, alle Wesen und Dinge durchdringt, als Liebe und Liebe ist Wahrheit und wir betrachten es so, dass das, was dieser Wahrheit entspricht, wohl wahre Tatsachen sind.

Mit 'Wahre Tatsachen' ist das gemeint, was mit der Wahrheit verbunden, Eins ist.

Wir betrachten es so, dass - was der Wahrheit entspricht - alles Eins ist, und was ihr nicht entspricht, nicht Eins wird.

Einheit - Aller - Menschen“ bedeutet, dass alle Menschen Eins sind, dass sie sich in der Gestalt als Einheit betätigen und leben.

Dies drücken wir aus mit der sogenannten Einkörper-Anschauung.

Wir haben über "Einheit" gemeinsam nachgedacht, haben uns klar gemacht:

um "Eins" zu sein, sind alle Vorstellungen, die die einzelnen Individuen voneinander trennen, umzuwandeln oder aufzulösen.

Das geschieht, wenn man mit Kensan zusammenkommt und darüber nachdenkt, wie es wohl wirklich ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Man müsste wohl auch sagen,

dass es die Revolution der Intelligenz ist,

von der Denkweise mit Fixierungen,

zur Denkweise ohne Fixierungen

zu wechseln.

 

3.6 Die Revolution der Denkweise9

 

Der nachfolgende Text ist nicht leicht zu verstehen und schnelle Leser werden womöglich den Sinn verpassen und so die gesamte Einkörper - Denkweise fehlinterpretieren. Das wäre sehr schade

 

Der Grund, warum diese Z-Revolution eine Revolution ist, liegt darin, dass man, indem man mit der Revolution der Denkweise anfängt zu denken, das Umschalten zu der Denkweise zur Hauptsache macht, welche auf der Kensanmethode aufgebaut ist.

Bei der Kensanmethode versucht man, was immer es auch sei, auch etwas, das man als absolut nicht falsch fixiert, noch einmal wissenschaftlich zu untersuchen, weil man nicht weiss, ob es falsch oder richtig ist.

Auch etwas, das man als sicher und gut fixieren konnte, mit der Sichtweise untersuchen, ob es nicht noch etwas Besseres gibt, bei der man versucht Neues zu erdenken, Besseres herauszufinden.

Falls auf diese Weise die Denkweise zur Kensanmethode revolutioniert ist, werden bei Dingen, von denen man bis jetzt überzeugt war, dass sie richtig sind, eins ums andere Fehler entdeckt, ausgeräumt und in der Praxis überprüft.

 

Man müsste wohl auch sagen, dass es die Revolution der Intelligenz ist, von der Denkweise mit Fixierungen, zur Denkweise ohne Fixierungen zu wechseln.

 

Die Z-Revolution hat die Bedeutung, dass sie die letzte Revolution ist, nach der eine abermalige Revolution nicht notwendig ist.

Aber statt von einer Revolution wie vorher erwähnt, zu sprechen, beginnt es mit der Umwandlung zur Denkweise, welche den Fehler, der durch eine fehlervolle Denkweise entsteht, ganz beseitigen will, weil man weiss, dass man gern mit Fixierungen denkt.

 

Diese neue Denkweise dehnt sich aus auf alle Leitbilder und wird zur Revolution von allem.

 

Man kann auch sagen, dass es, indem man über alles mit der Kensanformel nachdenkt, als natürliche Folge das Zurückkehren zur richtigen und menschlichen Lebens-, Sicht- und Denkweise ist.

 

Es ist wahrhaftig, Das-In-Der-Richtigen-Denkweise-Stehen, aber erst durch die praktischen Handlungen wird es verwirklicht und bestätigt.

Falls man eigensinnig ist, ist das Zurückkehren zu einer bescheidenen, menschlichen Denkweise und Haltung eine sehr grosse Revolution.

Dass Eigensinn zur Bescheidenheit wird, das kann man vielleicht nicht als etwas Grosses sehen. Wenn man aber gut darüber nachdenkt, ist es eine Umwandlung um hundertachtzig Grad.

Wenn es auch leicht aussieht, ist es gar nicht eine einfache Sache.

Wenn man einmal etwas fest glaubt und ziemlich eigensinnig geworden ist, ist es doch schwierig, bescheiden zu werden und die Dinge und Menschen vom Herzensgrunde aus zu sehen.

Man denkt vielleicht, "was bleibt dann noch von mir übrig?", weil das ganze bisherige Leben auf Eigensinn aufgebaut war.

Man versteht auch im alltäglichen Leben die vielen eigensinnigen Fixierungen in Allem.

Diese durch Kensan entdecken und erkennen, dass dies die Ursache ist, die dem eigentlichen Leitbild des Menschen grosse Hindernisse bereitet und Verwirrungen stiftet.

Durch die Kensanformel wird sowohl diese Eigensinnigkeit, als auch dessen zersetzende Wirkungen, eine nach der anderen entdeckt und aufgelöst.

Der Eigensinn lässt rasch nach, die Konfrontation und der Streit unter den Leuten löst sich auf und die menschliche Gesellschaft kommt natürlicherweise zum Vorschein.

Zuerst einmal die restlose Auflösung der eigensinnigen Vorstellungen, die Revolution im Ausbrennen der Selbstsucht oder die Revolution des Ausreissens der Selbsthaftung zu nennen, ist vielleicht treffender und einfacher verständlich.

Die radikale Welt-Z-Revolution ist die Revolution der Intelligenz, welche aus der Welt, die eigensinnigen Vorstellungen restlos beseitigt und Selbstsucht auflöst.

Wenn man eigensinnige Vorstellungen beiseite legt und Selbstsucht ausbrennt, führt das dazu, dass man alles so sehen kann, wie es wirklich ist.

Auch, dass man nicht versucht auf den alten Zustand zu beharren, sondern wieder und wieder untersucht, ob es falsch sein könnte.

Dass deshalb auch neue, verschiedene Erfindungen entstehen und dass in allem die Revolution der Denkweise durchgeführt wird, vorwärts kommt und sich entwickelt, ist selbstverständlich.

Ununterbrochen werden Fehler entdeckt. Wenn man Fehler entdeckt, geht es darum, sogleich Kensan zu machen und nachzudenken über Ursachen, Methoden usw. und diese Erkenntnisse in der Praxis umzusetzen.

Bis jetzt hat man die Schäden, die durch Selbstverleugnung, Selbsthaftung, Eigennutz, Eigeninteresse usw., von Eigensinn und Selbstsucht entstehen, nachgewiesen und für deren Beseitigung mit ziemlichem Nachdruck viele Methoden gelehrt und Anstrengungen auf sich genommen.

Aber die eigensinnigen Vorstellungen und die Selbstsucht konnten doch nicht beseitigt und ausgelöscht werden.

Die Denkweise der Menschen hat sich bisher nicht gewandelt.

Es ist der Zustand, in dem es schwierig ist, die Ursachen von Konfrontation und Streit unter den Menschen zu beseitigen.

Dies sind die Ursachen, die das Vorwärtskommen von allem verhinderten und die zahlreichen Ursachen von körperlichen und seelischen Krankheiten, ja sogar von Wut, Konfrontation und Krieg, die bis heute nicht beseitigt werden konnten.

Durch die Kensanformel ist das Beseitigen von Selbsthaftung einfach, zumindest die Auswirkungen von Wut und von Konfrontation sind leicht in den Griff zu bekommen, sodass nach und nach Menschen entstehen, die absolut nicht mehr wütend werden müssen, ist auch selbstverständlich.

Auch diejenigen, die meinen, dass sie alleine glücklich geworden sind, das ist falsch. Wahrhaft ist, dass auch die anderen alle miteinander, die Menschen der ganzen Welt in Freundschaft und mit Freude leben.

Solange es nicht so wird, merkt man, dass man nicht eine wahre, glückliche Lebensweise leben kann.

Man kann über die Methode, dass es so wird, nachdenken.

Man versteht sowohl das Prinzip, dass das weltewige, glückliche, menschliche Leben daraus entsteht, als auch die Methode, und indem man den Verstand und die Kraft von allen vereint, wird es in die Praxis umgesetzt, welche es zu so einem Zustand bringen will.

 

Diejenigen, in denen so ein Wunsch brennt und die für dessen praktische Umsetzung aktiv sind, sind Mitglieder der radikalen Welt-Z-Revolution.

Alle Menschen sind dazu eingeladen.

 

 

 

 

 

 

Was hindert so viele Menschen daran,

sich mit anderen Menschen zu verbinden?

3.7 Unsere Verbundenheit im Leiden

 

 

Fühlen wir nicht den Schmerz, wenn es Anderen schlecht geht?

Wollen wir nicht ganz spontan anderen Menschen aus der Not helfen?

Freuen wir uns nicht, wenn andere sich freuen?

Wird nicht auch das Leid anderer zu unserem Leid?

Viele Menschen werden verfolgt oder leiden Hunger oder wohnen in Gebieten, wo der Krieg wütet.

Fühlen wir nicht mit ihnen?

Wünschen wir nicht alle, dass die Führer der Menschen und die Regierungen der Völker in unserer Welt endlich ihrer wahren Aufgabe folgen und ihrem wahren Auftrag entsprechend handeln?

Ihre wahre Aufgabe ist es, alles zu tun, um die Menschen in ihrem Verwaltungsbereich zufrieden und glücklich zu machen, dafür zu sorgen, dass sie genug zu essen haben und eine warme Wohnung, mit anderen Menschen fröhlich zusammen sein zu können, dass die Kinder gesund, friedlich und angstfrei aufwachsen können und sie zusammen mit allen Menschen und der ganzen Natur gedeihen können. Auch in der Zukunft.

Kriege kommen in ihren wahren Aufgabenbereich nicht vor. Sie entstehen stets aus Eigennutz.

 

Ihr Irrtum ist ja nichts weiter als in der Welt ihrer Vorstellungen auf der Ebene der Selbsthaftung und Fixierungen, auf der Ebene der materiellen Denkweise, der Selbstsucht und ihres Individualismus zu verharren, den sie zur Basis ihres Denkens und Handelns gemacht haben. Es ist eine sehr enge Denkweise.

Wenn man auf die Weltbühne schaut, so ist es ein einziges Gegeneinander um kurzfristiger "Vorteile" willen, die schon morgen in Nachteile umschlagen können.

Man kann nicht ernsthaft hinschauen. Jede Mutter und Hausfrau könnte die Welt besser organisieren.

Wegen ihrer kurzfristigen, eigensinnigen, dem ICH - Alleine - Denken entspringenden selbstsüchtigen Ziele, verbreiten sie Chaos und grosses Leid auf der Welt.

 

Wenn Menschen aus Krisengebieten zu uns kommen, wollen wir nicht spontan helfen, sie unterstützen, damit sie und ihre Kinder in unserer, friedlicheren, Welt aufwachsen können?

Spüren wir nicht ihre Not in uns?

Kommt da nicht unsere Verbundenheit mit allen Menschen zum Ausdruck? Die Menschen überall in der Welt spüren doch so!

Was hindert so viele Menschen daran, so zu handeln? Mit Kensan zu untersuchen führt uns weiter.

 

 

 

 

 

 

Ich habe die ganze Welt

auf der Suche nach der Liebe durchwandert

und sie nirgends gefunden.

Als ich nach Hause kam,

sah ich sie an der Türe stehen.

Sie sprach:

Hier warte ich schon seit Ewigkeiten.

Da bin ich mit ihr ins Haus gegangen.

Rumi

3.8 Aus dem Ich-Alleine-Denken zum gemeinsamen Aufbau

 

 

z.B. die Denkweise, wenn nur ich genug habe: Kinder reicher Eltern verarmen zu Bettlern, die Wirtschaftsstruktur ändert sich und Fabrikbesitzer verkommen zu armen Bauern und müssen sich nun ein Leben lang mühsam als unterbezahlter Angestellter abrackern.

Erspartes Spargeld verwandelt sich in einen Sack Kartoffeln.

Wenn wir an das Ende der Könige denken, deren Reichtümer und Macht zerfielen, so war es die Herrlichkeit eines momentanen Augenblicks, eines vergänglichen Traumes.

Wie sehr wir auch in der jetzigen Zeit wachsen und gedeihen, wie sehr wir auch mit Gütern reich gesegnet sind, wenn wir darüber nachdenken, wie es in der Generation unserer geliebten Nachkommen sein wird, können wir da beruhigt sein und sagen, es sei stabil? Unsere Kinder werden es einmal gut haben?

Das sind alles nur selbstsüchtige, trügerische Hoffnungen, die uns begleiten und uns verführen, im Augenblick zu verweilen. Es ist das vergängliche Glück eines Traumes, dem wir uns gern hingeben und daraus nicht aufwachen wollen.

Sollen wir uns damit zufrieden geben?

Gibt es wohl keinen anderen Weg, als sich einschläfern zu lassen?

Ist dies wohl die wahre Gestalt des menschlichen Lebens und der richtige Weg, der uns Menschen voran bringt??

Jesus sagt: "Lasst die Toten die Toten begraben." Das gilt auch heute noch.

 

Die stabile, glückliche Welt, welche sich alle Menschen wünschen und die alle Menschen erreichen können, wird verwirklicht werden, mit Dir oder ohne Dich.

Wenn wir nur ein wenig tiefer über die Methoden nachdenken, wie diese neue Gesellschaft entstehen kann, ist es gar nicht so schwierig und mit Gleichgesinnten werden wir gemeinsam schnell voran kommen.

Der Grund, weshalb sie sich bis heute nicht verwirklicht hat, liegt im Aufgeben, in der Gleichgültigkeit der Menschen und in ihrer Unwissenheit, aus der sie sich nicht lösen konnten oder wollten.

 

 



 

 

 

 

 

 

 

Lasst uns die Hände reichen,

lasst uns unsere Intelligenz

und Weisheit zusammen tun,

um eine Gesellschaft aufzubauen,

in der alle Menschen wirklich glücklich

und zufrieden leben können.

Für uns, für unsere geliebten Kinder und Kindeskinder,

für alle Menschen auf unserer einen Erde.

M. Y.

3.9 Eins-Sein mit Allem

 

 

Eins mit mir.

 

Du und Ich, die ganze Menschheit, sind wir nicht alle Kinder der Natur?

Atmen wir nicht alle die gleiche Luft?

Werden wir nicht alle von der einen Sonne gewärmt und von Mutter Erde zum behaglichen Wohnen eingeladen?

 

Und wir haben alle den gleichen Traum:

In Frieden miteinander das Leben zu geniessen, einfach glücklich zu sein. Gibt es da jemanden, der das nicht möchte?

Wenn wir mit Achtsamkeit hinschauen, leben wir schon jetzt als eine grosse Menschheitsfamilie gemeinsam auf unserem blauen Planeten Mutter Erde.

Die grossen gemeinsamen Entwicklungen der Menschheit grenzen zum Teil an Wunder. Sie konnten doch nur durch gemeinsame Anstrengungen im Miteinander Aller hervorgebracht werden und jeder kann heute Nutzen daraus ziehen. Jeder Erfinder konnte seine Ideen aufbauen auf den Erfahrungen vieler Vorfahren und dem zusammengetragenem Wissen vieler anderer Menschen.

Da fällt doch alles Trennende weg und Verbundenheit und Freundschaft bricht natürlicherweise hervor.

 

Fühle ich nicht den Schmerz mit denen, die leiden, hungern und Durst haben? Da spüre ich den tiefen Wunsch: Ich möchte helfen. Ich möchte etwas tun, das Unglück aus der Welt zu verbannen.

Immer mehr, vor allem Menschen mit jugendlichem Gemüt wachen auf, erinnern sich, spüren die Verbindung zum Ganzen und werden fähig, ihren Traum von einer Menschlichen Gesellschaft in die Tat umzusetzen. Ganz praktisch:

In der Familie und im Freundeskreis, in der Nachbarschaft, am Arbeitsplatz, im gemeinsamen Handeln.

 

Wenn es so weit kommt, ist es doch kein Traum mehr, dann ist es Wirklichkeit geworden.

Lasst uns die Hände reichen, lasst uns unsere Intelligenz und Weisheit zusammen tun, um eine Gesellschaft aufzubauen, in der alle Menschen wirklich glücklich und zufrieden leben können. Für unsere geliebten Kinder und Kindeskinder, für alle Menschen auf unserer einen Erde.

Lasst uns diesen Traum Wirklichkeit werden, ganz praktisch, jetzt, gemeinsam mit Dir.

Ist es nicht das, was ich mir insgeheim wünsche, was meinem Leben einen Sinn gibt? Mit Kensan ist das praktisch möglich.

 

 

 

 

 

 

 

Einen Menschen zu lieben, heisst,

ihn so zu lieben, wie er ist.

Ich liebe die Blume nicht, weil sie für mich blüht,

ich liebe sie, weil sie blüht.

 

3.10 Einheit ist Selbsthaftungslosigkeit8

 

 

Solange es zwischen den einzelnen Menschen Umzäunungen, Distanz, Schalen, Grenzen, Wände oder Individuen abtrennende Auffassungen gibt, oder auch wenn nur ein kleines Stäubchen von ablehnendem und konfrontierendem Bewusstsein dazwischen kommt, dann werden sie nicht "Eins".

 

Dieses „Eins - Sein" nennen wir Selbsthaftungslosigkeit.

Selbsthaftungslosigkeit ist der Zustand, in dem man sich von überhaupt gar nichts mehr zu trennen braucht, in dem man freundschaftlich miteinander verschmolzen ist.

Wenn man neben Fixierungen, festgelegten Vorstellungen, Eigensinn, Eigennutz, Egoismus usw. auch Gefühle, Gedanken, Urteile, Vorlieben, Einschätzungen usw. festhält, kommt es dazu, dass man mit den Anderen nicht verschmelzen kann.

Der Zustand, nicht miteinander verschmelzen zu können, überhaupt alles, was nicht miteinander verschmelzen kann, ist Selbsthaftung.

 

Auch wenn man mit seinem Bewusstsein, mit Wort und Tat Einheit verwirklichen will, solange man die Selbsthaftung, durch die man nicht miteinander verschmelzen kann, nicht entfernt, ist es wohl eine beabsichtigte und bewusste "Bequemlichkeits-Einheit" oder "Teil-Einheit", ist es wohl von anderem Wesen als die „Einheit Aller Menschen“.

Weil Einheit etwas ohne Distanz ist, ist es unmöglich zu sagen, bis wohin etwas Einheit ist, und ab wo es aufhört Einheit zu sein.

Es kann doch nur eines von beiden geben: „Einheit“ oder „Nicht - Einheit“.

Um "Alle Menschen sind eine Einheit" zu etwas Realistischem zu machen, ist für dieses "sind" Selbsthaftungslosigkeit nötig.

Auch wenn man das Prinzip der Einheit kennt und als 'Einheit' machen will, wenn man die Selbsthaftung nicht entfernt, wird die Einheit nicht verwirklicht.

Einheit, das ist Selbsthaftungslosigkeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

All mein Wissen wird vergehen,

meine Taten

werden eine Zeit lang weiterleben,

die Liebe bleibt.

 

M. Y.

3.11 Liebe im Zentrum von Allem

 

 

Du und Ich, die ganze Menschheit, sind wir nicht alle Kinder der Natur?

Wir Menschen, alle Lebewesen und alle Dinge sind untrennbar miteinander, mit der ganzen Natur verbunden.

Diese grosse Einheit, diese grosse Familie, da gibt es keinen Teil, der sich daraus loslösen kann. Jeder einzelne Teil kann nur dank dem harmonischen Zusammenwirken und in der Geborgenheit aller einzelnen Teile bestehen, wachsen und leben.

 

Wollen wir dieses grossartige Zusammenspiel Liebe nennen?

Liebe scheint ein Naturprinzip zu sein, auf der alles was ist, die Natur und das ganze Universum, beruht.

Dieses Prinzip scheint Alles zu durchdringen, in Allem zu wirken. Auch in uns Menschen, d.h. in jedem einzelnen von uns.

Liebe ist in jedem Augenblick wirksam, immer, für alle Zeiten.

 

Durch meine ICH – Alleine – Denkweise, durch meine subjektive Sichtweise,

"ich weiss es besser",

"ich bin etwas Besseres",

durch meine Vorstellung, ich könnte etwas besitzen,

durch die Idee, ich könnte alleine bestehen,

versuche ich mich abzugrenzen, und trenne mich vom Ganzen.

Und damit beginnen meine Probleme: ich werde unzufrieden.

Viele leugnen ihre Probleme, bis sie schliesslich durch Krankheit erlöst werden.

Wenn viele krank werden, und die Selbstheilungskräfte gering sind, wird schliesslich das Ganze krank.

Die Welt, in der wir leben?

 

Meine festgefahrenen Sichtweisen, meine Vorstellungen und Beurteilungen über die Dinge, über die Menschen, die Gesellschaft und die ganze Natur, behindern mich, meine Umgebung so zu sehen, wie sie wirklich ist.

Aber wie ist es wirklich?

Wenn ich sehen kann, wie die Welt wirklich ist, wenn ich die Zusammenhänge begreifen kann, spüre ich die Liebe, die in Allem steckt und beginne zu erkennen.

Unsere Welt steckt voller kleiner und grosser Wunder und in meinem Herzen spüre ich Dankbarkeit, es sehen zu dürfen.

Wenn ich erkannt habe, beginne ich zu handeln. Zuerst bei mir.

 

Was nutzt all mein Wissen, wenn ich mein Wissen nicht in die Tat umsetzen kann?

All mein Wissen wird vergehen, meine Taten werden eine Zeit lang weiterleben, die Liebe bleibt.

 

Wenn ich mein Lebensziel sehen kann und mit Allem verbunden bin, wenn die Liebe durch mich wirken kann, bekommt mein Dasein einen Sinn, wird mein Leben fröhlich und einfach und natürlich.

 

Dann bin ich Eins. Eins mit mir, Eins mit Allem.

 

Ist es nicht höchste Zeit, dass wir Menschen, die wir uns aufgemacht haben, unsere Kraft für das Glück aller Menschen einzusetzen, zusammenkommen und uns gemeinsam beraten, wie eine stabile, gesunde menschliche Gesellschaft, in der jeder einzelne Mensch wirklich zufrieden leben kann, aussehen muss und wie wir sie praktisch erreichen können!

Ist es nicht das, was sich jeder von uns im tiefsten Inneren, was alle Menschen sich wünschen?

Liegt nicht darin meine Lebensaufgabe, die meinem Leben einen Sinn verleiht?

Lasst uns gemeinsam darüber Kensan machen. um nicht über Methoden und Wege dorthin miteinander in Streit zu geraten.

Wie immer ich es auch anschaue, wenn ich für andere Menschen etwas tue, bin ich glücklich. Und dieses Glück lässt sich nicht herbei denken oder herbei diskutieren.

Es gibt auch niemanden, der es für mich tun kann. Nur ich selbst kann es praktisch tun, damit es Wirklichkeit wird.

"Ich ändere mich und die Welt ändert sich"

 

Wenn ich nur wüsste, wer ich wirklich bin, wie ich denke und welchen Vorstellungen ich unterliege, was meine Glaubenssätze sind, die mich eingrenzen und beengen, warum ich einmal fröhlich und dann wieder traurig bin, wenn ich mein Leben wirklich kennen würde.

 

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Praktisch erforschen, erfahren und erleben, kannst Du das am einfachsten am TOKKOH, diesem einmaligen Kurs, der Dich befähigt, Dein Menschsein und Deine wahren Wünsche klar zu erkennen, der Dich in die Lage versetzt, Deine praktischen Entscheidungen im Leben klar zu treffen, ohne Dogmen oder Ideologien oder Glaubenssätze.

Nachdem ich diesen Kurs gemacht habe, haben mich meine Erkenntnisse im Tokkoh, hat sich meine Einstellung zum Leben geklärt und stark verändert. Der Tokkoh wirkt bis heute, fast 30 Jahre danach, weiter fort. Dieser Kurs hat mir die wahre Welt hinter den Fassaden meiner eigenen Denkweise gezeigt, für einen Start ins Leben ohne Falschheit und Lüge in Richtung "Wahre Welt".

Der Kurs ist einfach empfehlenswert.

 

Die Fähigkeit zu erlangen, Freundschaft machen zu können mit allen Menschen und der ganzen Natur und den Weg zum eigenen Herzen frei zu legen, ist wirklich ein lohnenswertes Ziel, das zu erreichen ich mich aufgemacht habe.

 

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Himmel, Erde und Mensch

sind "öffentliche Menschen"

und "öffentliche Werkzeuge".

M.Y.

3.12 Himmel, Erde und Mensch kommen aus der gleichen Quelle12

 

 

Die Gedanken in diesem Abschnitt sind revolutionär und stellen unsere bisherige Denkweise auf den Kopf. Sie sind konsequent und folgerichtig dargestellt, man kann sich ihrer Logik nicht entziehen. Sie deuten in eine helle Welt, in der Harmonie und Glück unter den Menschen selbstverständlich sein müssen. Für diejenigen, die verstehen wollen, lösen sie die Sehnsucht aus, selbst aktiv Teil dieser Welt zu sein.

 

 

Man kann wohl sagen, dass alle Dinge, sowohl die Menschen als auch die Natur als Teil des Universums existieren. D. h. nichts und niemand kann sich davon abtrennen kann sich als etwas Eigenständiges, für sich allein Existierendes darstellen und leben.

 

Es gibt auch niemanden, dem etwas gehört, sodass alles und jedes von allen benutzt und gebraucht werden kann. An sich ist das so, das ist natürlich!

 

In der bisherigen Menschengesellschaft bewertete man nach eigenem Gutdünken, mit den Vorstellungen der Menschen: "das gehört mir", "das gehört dem und dem", "das gehört der Firma", aber, wer immer es auch herstellen mag, wer auch immer es "besitzen" mag, ursprünglich existiert wohl alles einfach für den Gebrauch aller. Das ist auch heute noch so.

 

Auch, dass ich selbst auf die Welt gekommen bin, geschah nicht durch meinen Willen. Ich wurde durch das Zusammenspiel vieler Zusammenhänge geboren und lebe.

Es gibt deshalb niemanden auf der Welt, der als private Person aus sich heraus geboren wurde.

 

Die Menschen sind ursprünglich alle etwas "Öffentliches", etwas, das alle und jedem "angeht". Man kann es auch "Öffentliche Personen" benennen.

 

Wenn man dieses Prinzip, das Zustandekommen der Dinge und der Menschen kennt, dann ist es wohl wahrhaftig und richtig, sich und den Anderen und Alles und Jedes als "öffentliche Personen und öffentliche Dinge" zu betrachten und zu behandeln.

Selbst wenn zum Beispiel jemand sagt, "das ist meine Freiheit" oder "bitte kümmere Dich nicht um meine Angelegenheiten und Sachen".

 

Ist es nicht so, oder ist an diesen Gedanken etwas falsch?

 

Die Art und Weise ist nicht richtig, wie jemand mit den Menschen und Dingen umgeht, die es als "öffentliche Menschen und Dinge" gibt, es geht nicht, sie dem eigenwilligen Denken einer Person zu überlassen.

 

Es scheint, dass diejenigen, die zwischen "öffentlich" und "privat" unterscheiden, in Bezug auf Dinge oder Sachen, von denen sie denken, sie seien "privat", festgesetzt haben, dass diese ohne Zustimmung der anderen, nur "ihre eigenen" Sachen sind.

Aber selbst in so einem Fall wollen wir, unabhängig davon, was diese Person für Vorstellungen hat, darauf hinwirken, dass diese Person als "öffentliche Person und öffentliches Werkzeug" normal behandelt und gebraucht wird.

 

Egal, ob man so empfindet oder nicht, ob man es so sieht oder nicht und egal, ob man Einkörperleben kennt oder nicht.

Wenn man dieses Prinzip "alle Menschen und alle Dinge" sind "öffentliche Personen und öffentliche Dinge" kennt, darf man sich selbst doch eigentlich gar nicht mit seinem eigenen Denken brauchen, oder?.

 

Auch anderen Personen gegenüber kann man doch nicht einfach darüber hinweggehen, dass diese Person sich nur mit dem eigenen Denken braucht.

Da wir alle "öffentliche Werkzeuge" sind, die allen Menschen nützen, nehmen wir es wirklich wichtig, uns und die anderen nicht mit unserem eigenwilligen Denken zu verletzen oder uns krank zu machen.

Wir spüren die Freude und die Freiheit, selbst die kleinsten Dinge, seien sie sichtbar oder unsichtbar, als "öffentliche Werkzeuge" zu brauchen, indem sie mit dem Denken von allen, ohne Egoismus und Eigensinn, gebraucht werden.

 

Himmel, Erde und Mensch sind "öffentliche Menschen" und "öffentliche Werkzeuge".

Wir wollen das zu unserer Basisdenkweise machen, in dieser Sichtweise zu stehen, wenn wir mit Menschen oder Dingen zu tun haben und sie so nutzen.

 

Das Leitbild des in der Gesellschaft lebenden Individuums ist: "Ich und die Gesellschaft sind eins", wir bilden eine Einheit. Einigkeit ist die Basisdenkweise.

 

Mit der Auffassung "Individuum gegen die Gesellschaft", kann man diese Denkweise gar nicht erfassen.

Auch Menschen mit eigensinnigem Denken oder Individualisten müssen, wenn sie diese Denkweise verstehen, sie rücksichtslos ablehnen.

Einheit von Gesellschaft und Individuum ist das Leitbild des in der Gesellschaft lebenden Individuums, das aus der Denkweise entstanden ist, dass gerade in einer gesunden Gesellschaft ein glückliches und freies Individualleben entstehen kann und es auf der anderen Seite, dass es ohne das Glück des Individuums, eine gesunde Gesellschaft nicht erreicht werden kann.

Die Lebensweise des Individuums in der Einkörper-Anschauung, in der Einkörpergesellschaft, ist nicht nach der eigenen Denkweise und der persönlichen Meinung zu leben, sondern es ist die besondere Denkweise in Einkörper, durch die Ansammlung der persönlichen Meinungen aller, die "öffentliche Meinung" herauszufinden und dass jedes Individuum bestrebt ist nach dem "öffentlichen Willen" zu leben.

 







Was vermag ich ohne die anderen Menschen?

Als ich hier ankam,

war ich in ihren Händen,

geliebt,

Ich werde in ihren Händen sein

und geliebt,

wenn ich gehe!

Teil 4 Einkörper Leben

Die Praxis

 

 

Die nachfolgenden Kapitel und die Gedanken dazu sind dem sogenannten "Blauen Buch" von M. Yamagishi entnommen, ein Praxisheft für die Anwendung der Einkörperdenkweise, um Einkörperleben zu praktizieren.

Leben mit einem einzigen Geldbeutel, alle Fragen des täglichen Lebens und Handelns mit Kensan zu lösen, leben im Reichtum der Besitzlosigkeit, leben in Einigkeit, denken ohne Fixierung, leben in Zufriedenheit und Glück, meine Persönlichkeit entwickeln, mit der Denkweise, dass wir in der Einheit aller leben, leben in der Organisation der Einkörpergesellschaft als "Öffentliche Person und Öffentliches Werkzeug", das sind die Themen, die im Folgenden versuchen, Ihre Fragen zu beantworten.

 

4.1 Die radikale Welt-Z-Revolution10

 

 

"Es wurde bisher vieles Revolution genannt: Wirtschaftsrevolution, Religionsrevolution, Politische Revolution, Ideelle Revolution, Gesellschaftsrevolution, Menschenrevolution, usw. usw.. Auch im Falle von bahnbrechenden Umstellungen innerhalb des alltäglichen Lebens wurde der Ausdruck Revolution oft gebraucht. Jede wird wohl ihre Bedeutung gehabt haben, und es wird wohl auch revolutionshaftes gegeben haben, das nicht Revolution genannt wird.

 

 

 

 

 

 

 

Wir selbst müssen die Veränderung sein,

die wir in der Welt sehen wollen.

M. Gandhi

4.2 Die Rückkehr zum Menschen10

 

 

Die sogenannte radikale Welt-Z-Revolution, von der hier gesprochen wird, wird man wohl Revolution nennen können.

Aber wenn man vom Wesentlichen spricht, muss man sagen, dass sie die Bedeutung hat, das Wesen von allem neu zu betrachten und dass sie der Ausgangspunkt ist, um sich wirklich richtig, noch besser zu entwickeln.

Wenn man schaut, was zu den Verhältnissen von heute geführt hat, entdeckt man allzu viele Fehler. In dieser fehlerhaften Gesellschaft ist es, als ob "das ist richtig" in den Vorstellungen fixiert wurde und darum wider Erwarten, ohne den Fehler zu bemerken, zum gewöhnlichen Denken verwandelt worden ist.

Ich denke, es gibt häufig Punkte, bei denen dieser Irrtum gemacht wurde, das gewöhnliche Denken sei sozusagen etwas Richtiges, etwas Sicheres.

Es ist so, dass sowohl das Universum, die Natur, der Mensch als solcher, als auch die Leistungen durch Menschenhand keinen einzigen Tag rückwärtsgehen.

Zu meinen "das ist richtig" ist an sich ein Irrtum, und es kommt oft vor, dass es in die total entgegengesetzte Richtung geht.

Wenn wir auf das Leitbild schauen, wie der Mensch eigentlich ist, sollte er sich bester Gesundheit und in materiellen und geistigen Reichtum erfreuen, glücklich und zufrieden sein und gemeinsam den Tag geniessen.

Doch, obwohl er sich das wünscht, denkt er, selbst wenn er materiell reich wird, dass es nicht genügt.

Auch wenn Medizin und Heilkunde Fortschritte gemacht haben, wenn man das Physische und Psychische mit den Menschen aus dem Altertum vergleicht, kann man nicht spüren, dass die Gesundheit besser geworden ist. Es wird wohl viele Punkte geben, bei denen teilweise Fortschritte gemacht wurden.

Aber wenn man untersucht, ob wirklich alle von Herzen mit Freude leben, ist da nur eine oberflächliche Freude."

 

 

Freude und Glück gehören zusammen.

Freude kommt zuerst.

Glück ist die Erfüllung.

M. Y.

4.3 Der Start zur Rückkehr zum Menschen10

 

 

"Es ist zweifelhaft, ob die Menschen heute vom Grunde des Herzens aus ruhig und vom Wesen her zufrieden und mit Freude leben. Warum können sie, obwohl sie hervorragende Fähigkeiten haben, nicht so glücklich leben wie sie denken und wollen?

Worin liegt die Ursache?

Warum können sie nicht so werden?

Wie müsste man es machen, um wirklich glücklich leben zu können?

Wenn man in der Kensanhaltung darüber nachdenkt, wird die Ursache und der Ursprung herausgefunden, auch die Methode wird dafür gefunden und durch die konkrete Ausführung wird sie verwirklicht werden.

Was die wissenschaftliche Haltung sowohl bei den Naturwissenschaften wie auch bei den Geisteswissenschaften betrifft, so gibt es im Falle der Kensanmethode im Vergleich zu den von den bisherigen wissenschaftlichen Kreisen sowie von der Gesellschaft angewandten Untersuchungsmethoden einen epochemachenden Unterschied.

 

Es sollte möglich sein, den grossartigen Effekt hin zum richtigen Leitbild, zum fortschrittlichen Leitbild des Menschen zu erforschen, umzusetzen und zu steigern.

Ich denke, da alles mit der wissenschaftlichen Haltung untersucht wird, war es bis heute beim Untersuchen ziemlich oft so, dass Fixiertes von den zu den Grundlagen gemachten wissenschaftlichen Theorien usw., so belassen wurde, wie es war und mit dieser Denkweise untersucht."

Einmal Untersuchtes wurde als richtig übernommen und die herrschende gesellschaftliche Situation als Basis zur Beurteilung genommen, so, als könne sich die Gesellschaft nicht verändern und weil alles in Veränderung ist, kam bei jeder neuen Untersuchung Neues heraus. So scheint es auch heute noch zu sein.

Wenn man aber in Einigkeit untersucht mit der Denkweise, "Wie ist es wirklich" (Kensanmethode), kommt Überraschendes heraus.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer festhält

kann nicht frei sein.

M. Y.

4.4 Die Kensanmethode18

 

 

Diese Kensanmethode, da sie Fehlerloses ins Auge fasst, untersucht, noch einmal untersucht, stets den Gesichtswinkel ändernd, bis auf das Fundament, welches den Kern bildet: Sind diese wissenschaftlichen Theorien oder sogar die materiellen Grundlagen, welche bis anhin zum Beweis geworden sind, richtig oder falsch?

Sind sie nicht einseitig?

Besonders im psychologischen Bereich sollten die allgemein anerkannten Theorien noch einmal geprüft werden!

Zum Beispiel etwas einmal Festgesetztes, das von einer Vielzahl von Menschen geglaubt wird, wird, als ob es absolut richtig sei, in den Vorstellungen fixiert. Dies noch einmal zu prüfen, ist scheinbar unnötig oder es ist, wie wenn man festgesetzt hätte, es nicht zu können oder zu dürfen.

Kensan ist der umgekehrte Weg dieses religiösen Denkens, das der Meinung ist, dass dies oder jenes das absolut und unbedingt Richtige und Beste sei, es einfach glauben und andere dazu zu bringen, es zu glauben.

Kensan ist das Denken des Vorankommens ohne Fixierungen, immer wieder reflektierend, ständig zum Besten, zum Echten voranbringen, wie es zur Zeit ist, aber immer untersuchend mit dem Gedanken, dass es, was immer es auch sei, falsch sein könnte.

Sie mögen sagen, dass das etwas Selbstverständliches ist.

Aber ich frage mich, ob nicht das Denken beinahe aller Menschen auf fixierten Ideen aufgebaut ist.

Kensan ist so etwas wie das Gegenteil des sich an Ideen oder Verhaltensweisen krampfhaft Festhaltens, das Gegenteil von seinen Weg durchpauken, ohne in Betracht zu ziehen, dass ich mich irren könnte.

Es geht darum, sich nicht einer Denkweise zu bedienen, die den anderen überrollt.

Deshalb auch gegenüber den Behauptungen Anderer mit einer aufrichtigen Zuhörerhaltung zuhören und sich fragen, was er sagen will, sich in ihn hinein denken und spüren wollen.

Wenn man aber versucht, Kensan anzuwenden, kommt es ziemlich oft vor, dass grundlegende Teile, die das Fundament bildeten, falsch waren.

Weil es etwas ist, was ein scheinbar übermenschlicher Mensch gründlich untersucht und begriffen hat, wird es wohl mit der Intelligenz eines gewöhnlichen Menschen nicht leicht verstanden werden können.

Weil es Tatsache ist, dass viele Beweisführungen gemacht werden mussten, ist es als fehlerlos fixiert worden.

Wenn man probiert, Kensan zu machen, kann man auch bei solchem Fixiertem leicht eine Lücke nachweisen.

Die innere Haltung dieser Kensanmethode ist die Sichtweise, dass alle Menschen einen Einkörper bilden und alle Menschen untrennbar miteinander verbunden sind. Weil durch diese Kensanmethode alles Trennende im Denken beseitigt ist, begegnet man sich in Einigkeit. Da gibt es kein Gegeneinander und die Herzen der Menschen können natürlicherweise zusammenfinden.

So wird diese Kensanmethode zu einer alle Menschen einigenden Kraft, ohne eingrenzende Theorien zu erlernen und dann anzuwenden. Sie geht aus vom wahren Menschen und von der Denkweise, dass alle Menschen Einkörper sind."

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn ich anderen Vernunft predige,

kommt meine Vernunft nicht hin

zu den Ohren des Herzens des Anderen.

M. Y.

4.5 Was es heisst, jemandem zuzuhören19

 

 

Jeder Mensch hat beim Zuhören seine eigene Ideen und Ansichten oder Einstellungen als Hintergrund. Es kommt also häufig vor, dass man mit seiner eigenen, eben anderen Denkweise bereits ein Urteil gefällt hat

Beim Kensan machen kommt es darauf an, zuzuhören.

Es ist ein Zuhören von der Basis aus.

Mit der Haltung zuhören, dass man den anderen genauestens verstehen will. Aus welcher Stimmung heraus sagt er etwas?

Deshalb auch gegenüber den Behauptungen anderer mit einer aufrichtigen Zuhörerhaltung zuhören: "Was will er wirklich sagen?

Sagt er es eigensinnig?

Du wiederholst es immer wieder!

Was willst Du mir sagen?

Sagst Du es schon wieder, weil Du glaubst, ich habe es nicht verstanden?"

Nicht mit so einer kritischen Haltung, sondern mit dem Wunsch, sich in das Herz, in die Neigung, in den Willen das Anderen hineindenken zu wollen, zuhören.

 

"Es ist doch nicht so".

"Es ist anders als Du es sagst"!

Wenn solches immer wieder in Dein Denken kommt und Du darüber nachdenkst und genau untersuchst, so ist es bestimmt die Zuhörerseite, die nicht aufrichtig und unbefangen zuhören will, was der Andere sagen möchte. Und es hat den Anschein, als würde der Andere etwas Falsches sagen.

Deshalb kommt es vor, dass man mit seiner eigenen, eben anderen Denkweise ein Urteil gefällt hat.

Es kann ja sein, dass der Andere sich in einer Tatsache irrt.

Es ist nicht dieser Sachverhalt, den ich meine, auch nicht die Frage: Aus welchem Gefühl heraus sagt er das?

Zuhören ist ein Zuhören mit der Haltung: "Ich möchte dieses Gefühl des Anderen kennen lernen".

 

Wenn z.B. jemand über irgend etwas enttäuscht ist und in seiner Qual Sachen erzählt, die den naturgemässen Prinzipien nicht entsprechen, unvernünftigen und unmöglichen Quatsch, wenn er rücksichtslos und wild ist, spüre ich denn da nicht, dass es wohl sehr wichtig ist, mich zunächst einmal in sein Gefühl hineinversetzen zu wollen: "Warum sagt er solche unerhörten Dinge?", bevor ich sie ihm vorwerfe?

 

Wenn ich mit einem Vorwurfgefühl hinschaue, ist das der Beweis, dass ich im Grunde meines Herzens das Herz des anderen nicht spüren konnte, nicht wirklich zugehört habe.

Wenn ich ihm in diesem Moment Vernunft predige und ihn ermahne, dann kommt meine Vernunft bestenfalls nicht durch bei den Ohren des Herzens des Anderen.

Bevor ich ihm Vorwürfe mache geht es wohl darum, dass ich selbst in einen Ich - Zustand komme, in dem ich zuhören kann und in dem ich zuhören kann, indem ich seine wahre Absicht spüren kann.

Deshalb geht es darum, ein Mensch zu werden, der mit dem Anderen reden kann, der mit den anderen Kensan machen können will.

Es ist eine Denkweise, die mit dem Willen handelt, gegenseitig sich zu unterstützen und sich und alles voranzubringen.

 

 

 

 

 

 

Versuche nicht,

dem Leiden zu entfliehen,

überwinde alles Böse in Dir

und das Leiden wird Dich meiden.

H. Daoren

4.6 So wird die Revolution der Denkweise zu Kensan20

 

 

"Bei der Kensanmethode versucht man, was immer es auch sei, noch einmal zu untersuchen, weil man nicht weiss, ob es falsch ist.

Nichts fixieren, das ist die Denkweise der Kensanmethode.

Falls auf diese Weise die Denkweise revolutioniert ist, werden bei Dingen, von denen man bis jetzt überzeugt war, dass sie richtig sind, ein Fehler nach dem anderen entdeckt.

Man müsste wohl auch sagen, dass es die Revolution der Intelligenz ist, von der Denkweise mit Fixierungen, zur Denkweise ohne Fixierungen zu wechseln, von der engen Sichtweise des Ego zum umfassenden Denken des Weltmenschen.

 

Weil man in der trockenen Welt des Intellekts ohne Zuneigung und Liebe absolut nicht gedeihen kann und auch das Miteinander Denken ins Stocken gerät, ist es unbedingt notwendig, sämtliche Grenzen, die man aufgebaut hat, beiseite zu räumen und mit offenem Herzen ein Gefühl der Liebe und Harmonie zu erzeugen, damit das Kensantreffen zu einem Treffen von Freunden wird. Ein Treffen, an dem man gerne seine Gedanken ohne Vorbehalt rückhaltlos austauscht und jeder kann davon einen Vorteil ziehen, und man kommt, weil man sich gegenseitig unterstützt, in Einigkeit gemeinsam voran."

 

 

 

 

 

 

 

Suche nicht nach dem Glück.

Nähre einfach

den Geist der Freude in Dir.

Du wirst das Glück anziehen

H. Daoren

4.7 Diese neue Denkweise17

 

 

"D iese neue Denkweise dehnt sich aus auf alle Leitbilder und wird die Revolution von allem.

Man kann auch sagen, dass es, durch das über alles Nachdenken mit der Kensanformel, als natürliche Folge das Zurückkehren zur richtigen Sicht-, Seins- Lebens-und Denkweise ist, zur wahren menschlichen Denkweise und zur wahren menschlichen Lebensweise führt.

Von einer falschen Denkweise zur richtigen Denkweise zurückzukommen ist selbstverständlich.

Das bedeutet auch, dass eine abermalige Revolution nicht notwendig ist, wenn es die richtige Denkweise ist.

Es ist wahrhaftig, Das-In-Der-Richtigen-Denkweise-Stehen.

Das ist der Grund, warum die damit beginnende Revolution zuerst einmal Z-Revolution genannt wird.

Davon abstammend, entstehen verschiedene Denkweisen und Methoden, aber erst durch die Handlungen wird es verwirklicht und erhält praktische Substanz, erst durch meine Handlungen kann ich überprüfen, ob meine Denkweise fehlerhaft war.

 

Falls man eigensinnig ist und in seinem Egodenken verhaftet ist, ist das Zurückkehren zu einer bescheidenen, menschlichen Denkweise und Haltung eine sehr grosse Revolution.

 

Dass Eigensinn zur Bescheidenheit wird, das kann man vielleicht nicht als etwas Grosses sehen. Wenn man aber gut darüber nachdenkt, ist es eine Umwandlung um hundertachtzig Grad.

 

Wenn es auch leicht aussieht, ist es gar nicht eine einfache Sache.

Wenn man einmal etwas fest glaubt und ziemlich eigensinnig geworden ist, ist es doch schwierig, seine Denkweise infrage zu stellen und bescheiden zu werden.

 

Man denkt vielleicht, "was bleibt dann noch von mir übrig?", weil das ganze bisherige Leben darauf aufgebaut war. Für diese Menschen ist es wie ein kleiner Tod, den man durchschreitet.

Man versteht nun auch im alltäglichen Leben die vielen eigensinnigen Fixierungen in Allem.

Diese durch Kensan entdecken und erkennen, dass dies die Ursache ist, die dem eigentlichen Leitbild des Menschen grosse Hindernisse bereitet und Verwirrungen und Leiden stiftet.

 

 

 

 

 

 

Alle Menschen sind gleich,

sie unterscheiden sich nur

durch den Namen

Buddha

4.8 Die Wirkung von Kensan14

 

 

"D urch die Kensanformel wird sowohl dieser Eigensinn, als auch dessen zersetzende Wirkungen, eine nach der anderen entdeckt.

Dann lässt der Eigensinn rasch nach, die Konfrontation und der Streit unter den Menschen löst sich auf und die menschliche Gesellschaft kann sich bilden.

Zuerst einmal die Auflösung der eigensinnigen Vorstellungen, die Revolution im Ausbrennen der Selbstsucht oder Revolution im Ausreissen der Selbsthaftung zu nennen, ist vielleicht treffender und einfacher verständlich.

Die radikale Welt-Z-Revolution ist die Revolution der Intelligenz, welche aus der Welt eigensinnige Vorstellungen ausmerzt und Selbstsucht ausbrennt und auflöst.

Wenn man eigensinnige Vorstellungen beiseite legen kann und die Selbstsucht ausbrennt, führt das dazu, dass man alles so sehen kann, wie es wirklich ist.

Auch dass man nicht versucht auf den alten Zustand zu beharren, sondern wieder und wieder untersucht, ob etwas falsch ist, dass dazu neue verschiedene Erfindungen entstehen und dass in allem die Revolution der Denkweise durchgeführt wird, vorwärts kommt und sich entwickelt, ist selbstverständlich.

Ununterbrochen werden Fehler entdeckt.

Wenn man Fehler entdeckt, geht es darum, sogleich Kensan zu machen und nachzudenken über Ursachen, Methoden usw. diese radikal zu entfernen und es praktisch auszuführen.

Bis jetzt hat man die Schäden, die durch Selbstverleugnung, Selbsthaftung, Eigennutz, Eigeninteresse usw., die durch Eigensinn und Selbstsucht entstehen, nachgewiesen und für deren Beseitigung mit ziemlichem Nachdruck viele Methoden gelehrt und Anstrengungen auf sich genommen. Aber die eigensinnigen Vorstellungen und die Selbstsucht konnten doch bis heute nicht aufgelöst werden.

Es ist ein Zustand, in dem es schwierig zu sein scheint, die Ursachen von Konfrontation und Streit unter den Menschen zu beseitigen.

Es sind diese Ursachen, die das Vorwärtskommen von allem verhinderten und die zahlreichen Ursachen von körperlichen und seelischen Krankheiten, ja sogar von Wut, die bis heute nicht beseitigt werden konnte.

Durch die Kensanformel ist das Beseitigen von Selbsthaftung einfach, zumindest die Auswirkungen der Wut sind leicht zu in den Griff zu bekommen und dass nacheinander Menschen entstehen, die absolut nicht wütend werden, ist auch selbstverständlich.

Auch diejenigen, die meinen, dass sie alleine glücklich geworden sind, das ist falsch. Wahrhaft ist, dass auch alle anderen, die Menschen der ganzen Welt in Freundschaft und mit Freude leben und glücklich sind.

Solange es nicht so wird, merkt man, dass man nicht eine wahre glückliche Lebensweise leben kann.

Man kann über die Methode, dass es so wird, nachdenken.

Man versteht sowohl das Prinzip, dass das weltewige, glückliche menschliche Leben daraus entsteht, als auch die Methode und indem man den Verstand und die Kraft von allen vereint, wird es in die Praxis umgesetzt, welche es zu so einem Zustand bringen will.

Diejenigen, in denen so ein Wunsch brennt und die für dessen Praxis aktiv sind, sind Mitglieder der radikalen Welt-Z-Revolution."

 

 

 

 

 

 

Eine Blume blüht

selbst dann,

wenn Blätter verletzt werden

oder einige fehlen.

M. Y.

4.9 Meine Persönlichkeit entwickeln15

 

 

M eine Persönlichkeit zeigen, das ist die grossartigste Methode, die Wert und Sinn durch das Leben selbst ergibt, und ich gehe davon aus, dass es das leitende Prinzip des Lebens ist, meine Persönlichkeit in optimaler Weise, die das Sein aller Dinge bejaht, zu brauchen.

Gleichzeitig entwickelt sich, durch „meine Persönlichkeit entwickeln und zeigen“, also,

nicht abhängig sein,

auf meinen eignen Füßen stehen, denke ich,

das „Prinzip des Frieden-Erhaltens“, das Andere nicht anzugreifen (abzulehnen) braucht.

Es entwickelt sich zu meiner eigenen Art zu leben,

ohne Abhängigkeit,

zu meiner Erfülltheit,

zu meiner Beständigkeit.

Man wird eine Person, die alles als seine eigene Sache anpackt.

Sie braucht kein Entgelt, kennt keine Unzufriedenheit, keine Beschwerden.

 

Man wird von Anderen beeinflusst, aber es ist nur Beeinflussung, es zerstört meine eigene Art zu leben nicht.

Als ob ich eine wilde Blume wäre, selbst dann lebend wenn auf sie getreten wird.

Eine Blume blüht selbst dann, wenn Blätter verletzt werden oder einige fehlen.

 

In einer Organisation wird man nicht eine beständige Persönlichkeit durch die Organisation (nur weil man in der Organisation ist), sondern weil es eine Organisation auf Beständigkeit ist.

Ich und die Organisation sind stabil und beständig.

Dies lenkt das wichtige Thema der Organisation auf „auf meine Art zu leben,

in meiner Familie, in meinem Dorf“.

Dorf und Familie sind einfach ein Name.

Eigentlich ist es eine Ansammlung von Einzelnen von uns, jeder eine Blume.

Was wird geschehen, wenn wir, jeder Einzelne von uns, einer grossen Illusion von Familie und Dorf anhängen, wo es doch eigentlich ohne jeden Einzelnen von uns keine Familie und kein Dorf gäbe?

Selbst wenn Menschen zusammenkommen, die durch die Familie und durch das Dorf stabil werden, ist es eine Last für die Familie und das Dorf.

Die Entwicklung der Familie und des Dorfes wird in Frage gestellt, ausser es geht in Richtung Familie und Dorf, das stabil und beständig wird durch jeden Einzelnen von uns.

Die Persönlichkeit von jedem Einzelnen von uns entwickeln und auf meinen eigenen Füssen stehen, ist die Basis der Beständigkeit von Familie und Dorf.

Wir sind verschieden geboren, jeder mit seiner eigenen, einzelnen Persönlichkeit.

Das ist, weil wir Produkte der Einheit von allen Menschen und der Natur sind.

Wir werden vollständig und beständig durch das uns Anpassen in Übereinstimmung

mit der Persönlichkeit jedes Einzelnen.

Eine wirklich selbständige Persönlichkeit zeigt seine Wirkung durch mitgehen, aber nicht von Anderen abhängig sein.

Diejenigen die sich nicht revolutioniert haben im Denken, bringen Unabhängigkeit hervor, die auf Opposition beruht und trennen sich von der Kraft der Beziehung jedes Einzelnen und machen die Organisation klein und eigensinnig.

Wir wollen es uns merken."

 

 

 

 

 

Wir sind miteinander verbunden,

Du und ich

und die ganze Natur.

Niemand ist allein.

nach M. Y.

4.10 Die Organisation der Einkörpergesellschaft

 

 

Der Ausgangspunkt der Einkörpergesellschaft ist der Wunsch eines jeden einzelnen Mitglieds, eine Person zu werden, die sich als Teil der Natur und der Gesellschaft versteht. Die Menschen in der Einkörpergesellschaft streben ein Leben an, das in Freundschaft und Harmonie mit der Natur und allen Menschen besteht.

Im Management der Betriebe und der Organisation gibt es keinen Chef.

Die Betriebe sind aufgeteilt in Fachgebiete.

Die einzelnen Fachgruppen oder Arbeitsgruppen sind die Basis, und alles bewegt sich mit Kensan, alle Entscheidungen basieren auf diesem Prinzip.

In der Einkörpergesellschaft ist Geld nicht nötig. Alle Waren und Güter gibt es frei und in der Menge, wie jeder sie brauchen will.

Auch Rechte und Pflichten oder Strafen und Kontrolle ist nicht nötig, weil alles auf dem Prinzip der Freiwilligkeit eines jeden Einzelnen beruht.

Entgegenstrebende Meinungen werden in Kensantreffen in konstruktive Gedanken umgewandelt, und weil Einigkeit Aller die Basis der Einkörpergesellschaft ist, gibt es auch keine Streitereien, und die Vielfalt des menschlichen Denkens kann konstruktiv zusammenwirken. In Kern des Aufbaus der Einkörpergesellschaft steht die ganzheitliche Mensch - Entwicklung: "Eine glückliche Person werden, die mit allen Menschen und der ganzen Natur in Freundschaft leben kann."

Glück ist ein Lebensprinzip.

 

 

 

 

 

 

 

Was in der Vergangenheit war

ist nicht mehr zu ändern.

Die Zukunft können wir nicht sehen.

Leben findet statt

jetzt, in diesem Moment,

der schon bald vergangen ist.

Nutze Dein Leben.

Jetzt.

nach M. Y

Teil 5



Das Leitbild der Einkörpergesellschaft23

 

 

Dinge haben eine Reihenfolge und man soll vorwärtsgehen, nachdem man den nicht fehlgehenden Weg kennt. Lasst uns einen nicht fehl gehenden Weg gemeinsam erforschen und gehen.

 

 

 

 

5.1 Die praktische Lebensweise in Einkörper

 

 

"W enn es letzten Endes nicht der Einkörper vom Grunde des Herzens aus ist, ist es umsonst.

Das, was aus den Worten, der Haltung und auf der Ebene der Dinge hervorkommt, ist der Herzenszustand von jedem, gell.

Es geht darum, ob es schlussendlich die Praxis von diesem Einkörper an sich ist oder nicht.

Es geht darum, dem in der Praxis hervorkommenden Herzenszustand auf den Grund zu gehen.

 

Auch wenn man Einkörper-Leben sagt, gibt es verschiedene Interpretationen, leicht verwechselbar mit Einkörper von Gruppen.

Es ist ausserordentlich schwierig das wahre Einkörper-Leben in Buchstaben oder Worten auszudrücken, aber als Ausdrücke auf dem Niveau von mit dem Finger in die Richtung zeigen:

 

Besitzlosigkeit,

 

gemeinsamer Gebrauch aller Dinge und Sachen,

 

absolute Liebe, das ist die Basis allen Seins und aller Dinge, die Wahrheit

 

Kensan, ein Kensanleben leben, in der Kensanhaltung sein,

 

verlangen nach Wahrheit und Richtigkeit,

 

Gesundheit,

 

ewigwährendes Glück aller Menschen,

 

Leben in geistiger und materieller Fülle.

 

Das allein reicht nicht aus, aber nun gut, ungefähr so eine Bedeutung.

 

Heiter,

 

allerrichtigst,

 

so ein Leben ist das, gell, so ein Leben anstreben und die Lebensweise, welche mit der Weisheit und der Kraft von allen, alle Dinge gegenseitig aufs beste nutzt.

 

Das so zu benennen, trifft es auch nicht. Es gibt eben ausser dem nichts, als das auf den Prinzipideen beruhende,

 

Liebe,

 

Liebegefühl,

 

Gedanken,

 

Vorstellungen,

 

alle Dinge einschliessende Kensan-Wissenschafts-Leben.

 

Es ist die Grundlage hin zum Start dahin.

 

Es ist die Grundlage hin zum Leben, das heisst,

 

das eigene Denken nicht fixiert festhalten,

 

dieses Denken untersuchen, noch einmal nachdenken,

 

nicht nur mit dem eigenen Denken denken und handeln,

 

mit allen mit dem miteinander verschmolzenen Denken die Prinzipideen untersuchen,

 

auf die Art, welche nicht gegen die Wahrheit verstösst.

 

Es ist das mit allen Denken und mit allen Handeln zu wollen.

 

Sonst geht es drunter und drüber.

Es ordnen lassen wäre schön, aber ich denke es ist, so wie es ist, okay.

Letzten Endes ist es das Leben, in einer solchen Denkweise zu stehen.

 

Konkret gesagt, der Privatbesitz, welcher die Sachen der Menschen festhält, den selbstverständlicherweise,

 

aber auch die eigene Weisheit und die eigenen Fähigkeiten,

 

einschliesslich des Körpers,

 

von den Kindern bis hin zur materiellen Ebene, da gibt es kein einziges, das einem gehört.

 

Ausserdem sind es auch nicht Sachen, die allen gehören.

 

Ich denke es geht um die Gründlichkeit davon.

 

Dafür zuerst selbst den eigenen Herzenszustand untersuchen, ob man mit dem eigenen Denken denkt und festhält und noch dazu ausführen will.

Nämlich, ob Selbsthaftung da ist.

 

Es geht darum, dies selbst zu untersuchen.

 

Solange Selbsthaftung da ist, kommt alles nicht zustande.

 

Und wenn man sie selbst bemerkt, sofort die Selbsthaftungsvorstellung auslöschen

 

und weiter, wenn es etwas ist, das man festhält, es sofort loslassen.

 

Da man sie (die Selbsthaftung) wahrscheinlich selbst nicht bemerkt, lässt man sich auch aus eigenem Antrieb von Menschen darauf hinweisen, ob man nicht in sich selbst drin etwas festhält, Denkweisen, Vorstellungen oder Dinge.

 

Nun, es ist das gründliche Ausreissen des Ego, gell.

 

Zum Beispiel, was das Leben der eigenen Kinder betrifft; auch wenn man die Kinder als ein Beispiel unter vielen aufgreift, geht es darum, sie nicht mit dem eigenen Denken aufwachsen zu lassen.

 

Die gegenwärtige Art und Weise, wie Kinder aufwachsen ist schlimm, sie ist unansehnlich, es ist die Denkweise mit dem eigenen Denken zu betreuen und aufwachsen zu lassen.

 

Darum, wenn es in einem selbst drin eine bessere Denkweise gibt, dann denke ich, ist es gut diese Denkweise nicht zu etwas "Privatem" zu machen, sondern sie für alle freigebig bekannt zu machen.

 

Und dann wird man zu einem Selbst, ohne dass man eigene Kinder "besitzt."

 

Und es geht darum, auch die Kinder, von denen man denkt, dass es die eigenen sind, dorthin loszulassen, mit der Denkweise von Allen und mit allen die benutzbaren Dinge auszuleben, zu einem Ort der echten Aufwachsensweise zu machen und die, das Glück aller Menschen anstrebende Seinsweise anzunehmen, hin zur Aufwachsensweise echter Kinder.

 

Wenn jetzt, in diesem Prüfungsort von "Kasugayama" ( das erste Yamagishidorf in Japan), auf den wohl die wissenschaftlichen, politischen, ideellen Kreise, usw. aufmerksam werden und sich bald die Aufmerksamkeit der Welt konzentrieren wird, noch Menschen da sind, auch wenn es nur auf der materiellen Ebene ist, die Privates (Privatbesitz haben und mit dem eigenen Denken handeln wollen) machen, dann, denke ich, geht der Sinn, wofür ihr dies gemacht habt und zum Berg zusammengekommen seid, verloren.

Obschon ihr gekommen seid, um das echte Leben anzustreben, wenn ihr dann in einem falschen Leben ruhig und friedlich lebt, so wird es wohl nichts werden.

In diesem Kasugayama, solche Gedanken und Vorstellungen von so einem Zustand zu nähren, dafür gibt es gar keinen Grund. Ich denke, solange es eine solche Ebene gibt, darüber gründlich Kensan machen bis sie sich auflöst.

 

Auch nur in Bezug auf die Dinge gesagt: selbst wenn es von der Form her aussieht, als würden sie festhalten, gibt es wohl wirklich auch Menschen, die nicht festhalten und vielleicht gibt es auch Menschen, die, selbst wenn sie denken, dass sie gar nichts, auch nicht ein einziges Ding festhalten, in Wirklichkeit die Haftung nur schwer ganz loslassen können.

In so einem Falle geht es darum, zuerst sich selbst selber zu untersuchen, selbst mehr nach den, von den andern bemerkten Punkten zu verlangen und sich mit Freude darauf hinweisen zu lassen.

 

Ist es wohl nicht so, dass man, bevor man seine eigene Denkweise aufdrängt, zuerst von der Lösung dieser Seite aus denken und handeln muss?

Wie wäre es wohl, mit allen: 'wie sollen wir es machen?' oder 'wie wäre es gut zu machen?' so ein Kensan vorausgehen zu lassen.

 

Solange es in jemandem Privatbesitzvorstellungen gibt, wieviel Geld auch immer zusammenkommt...........

 

Wir haben das Anzeichen davon gesehen, dass die Waren üppig werden, aber ich denke, es gibt etwas, das nicht mehr möglich ist, nachdem es üppig geworden ist.

Bei dieser Gelegenheit schauen, ob es in jedem Einzelnen drin Privatbesitz gibt oder nicht; es ist die allerwichtigste Zeit, den "Besitz" zu vernichten.

 

Nicht den Anderen schlagen und auf ihm herum picken, sondern es geht darum, zuerst in sich selbst drin miteinander herausfinden, ob es nicht solche Sachen in mir gibt.

Es ist wichtig, nicht mit guten Ideen hausieren zu gehen.

Wenn dadurch jeder die Linie herausstellt: "Bitte sage es mir, bitte sage es mir", dann denke ich, kommen überraschend verschiedene Sachen hervor.

Vielleicht gibt es Überraschungen. Darum, wenn es welche gibt, ist das sehr gut und wenn es keine gibt, ist es wichtig, es zu merken.

Wenn man es merkt, ist es gut es herauszustellen. Diese Denkweise zu haben ist wichtig.

 

Wenn einem von Menschen etwas gesagt wird, anstatt abwehrend zu reagieren, wäre es gut, zuerst auf der eigenen Seite zu untersuchen.

Es wäre gut, mit Freude zu untersuchen.

Wenn man dies zum Klima vom gesamten Berg (Dorf) machen würde........

Lasst uns doch mit allen untersuchen! Genau deshalb ist es doch der echte Einkörper. Wenn man die Menschen nicht tadelt, dann ist es nicht eng.

 

Da es verschiedene Menschen gibt, denke ich, kommen verschiedene Ergebnisse raus: 'ich hatte gedacht bei mir gäbe es keinen Privatbesitz, aber da war welcher in der Denkweise'

oder: 'ich hatte gedacht, ich hätte gar nichts nicht abgegeben, aber ich hatte den Wunsch nach Taschengeld' usw.

Vom Punkt aus den Privatbesitz vom Berg ganz vernichten zu wollen, merken alle etwas, gell.

Nicht den Menschen sagen. Es ist wichtig sich selbst anzuschauen.

Wenn man sich etwas sagen lässt, ist gewiss ein Grund, sich zu freuen.

 

'Ich weiss es' oder 'ich weiss es nicht' oder 'derjenige weiss es' oder 'derjenige weiss es nicht', etwas ohne Fixierungen.

Das Ausreissen des Ego geht zuerst von mir selber aus. Zuerst meine Selbsthaftung wegnehmen wollen. Dafür ist die Reihenfolge: zuerst untersuchen und dann auch sich von Menschen sagen lassen.

Das Ausreissen des Ego heisst, zuerst selbst von mir aus. Das ist das Schlagwort, gell.

In China und der Sowjetunion ( aus der Situation des Jahres 1959 ) beaufsichtigt man sich gegenseitig.

Das Gegenteil davon ist, sich selbst selber zu beaufsichtigen.

Nicht denken, dass es damit okay ist, es ist wichtig von Menschen hören zu wollen: 'wie ist es wohl mit mir?' Es ist das Gut-Zuhören-Wollen, was der andere mir sagt, gell.

 

Der Privatbesitz von Sachen, diese Denkweise sebstverständlicherweise ablegen, aber in der Denkweise stehen "der Besitz für die Öffentlichkeit" ist auch komisch.

Letzten Endes den gesamten Berg zu diesem Klima machen: kein "Besitz", nichts Festgehaltenes.

Auch die Frage des Heiratens, was ein Ehepaar ist, das liegt in der Seinsweise des Ehepaars, das versteht sich von selbst.

Was nicht ein Ehepaar ist, das liegt in der Seinsweise von "nicht einem Ehepaar", das versteht sich von selbst."

 

M. Yamagishi

 

 

 

 

 

 

 

Omnium meum mecum porto

 

griechischer Philosoph Bias von Priene

5.2 Auszug aus „Passage zur Mondwelt“16

 

 

"D er Mensch denkt zuviel - er denkt zu kompliziert. Wenn man über zwei Dinge gleichzeitig nachdenkt, wird es schwierig.

Nachdenken, das ist gut; aber versuchen, mehrere Dinge zusammen zu überlegen mit einem Kopf, der nicht denken kann, das ist die Ursache vom in übermässiges Denken zu geraten.

Wenn man über etwas nachdenkt, sollte man einfach zuerst trennen und zerlegen und den Fokus des Denkens auf ein Einziges legen um es zu vereinfachen.

Es gilt, die eigenen Vorstellungen, die Vorstellungen der anderen und Ähnliches nicht durcheinander zu bringen.

Besonders beim Nachdenken über etwas Neues soll man die eigenen alten Denkweisen, Theorien und dergleichen nicht einmischen.

Wenn man etwas Neues probiert, das man bis jetzt noch nie gegessen hat, sollte man nicht vergleichen, es mit etwas aus der Vergangenheit auf eine Stufe stellen, sich Vorstellungen machen, vorhersagen, usw., nicht einem Geschmack, den man früher einmal gekostet hat auf der Zunge übriglassen oder sich Vorstellungen machen von scharf, süss, sauer, usw.

Bei etwas völlig Neuem geht es darum, es unbefangen zu probieren.

Es ist doch etwas, das man nicht kennt solange man es nicht probiert hat.

Man soll ohne die Geschmackserfahrungen zu vermischen, einfach den individuellen, einzigartigen Geschmack kosten.

Wenn man hört, dass die ganze Welt zu einer freundschaftlichen, fröhlichen Welt wird, in der Geld unnötig ist, wenn da zu kompliziert gedacht wird, dann gibt es vielleicht auch Leute, die das schonungslos ablehnen als etwas, das absolut unmöglich sei.

Wird da wohl nicht irgend eine Denkweise zugeschaltet oder auf eine Erfahrung zurückgegriffen und viel zu kompliziert gedacht?

Selbst die Spatzen auf den Dächern oder die über den Rapsblüten tanzenden Schmetterlinge zwitschern und tanzen frei und fröhlich herum, ohne Geld zu haben, ohne irgendwelche starren Grenzen zu ziehen. Sie scheinen weder Rechte geltend zu machen noch Pflichten zu fühlen und auszuüben.

Warum muss wohl der Mensch, der über hervorragende Intelligenz und Fähigkeiten verfügt, sich fest mit Rechten und Pflichten einzäunen und fesseln?

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn wir Partei ergreifen

für die eine oder andere Seite,

bauen wir Grenzen auf,

berauben wir uns der Möglichkeit,

uns für den Frieden einzusetzen

und unsere Welt wird klein

im Gegeneinander.

nach T. N. Hanh

5.3 Im Reichtum der Besitzlosigkeit

 

 

Im freundschaftlichen fröhlichen Dorf, wo Geld nicht nötig ist, ist Nahrung, Kleidung und Wohnung alles gratis.

Es gibt keine Entschädigung oder Abfindung.

Man kann Nahrung oder Kleider, die es in diesem Dorf gibt, je nach Bedarf, was man braucht, soviel man wünscht, einfach gratis nehmen und benutzen.

Ob Fische oder Früchte, man kann sie frei vom Ladentisch nehmen und davon essen, soviel man mag.

Beefsteak, Chips oder Filets sind eine Selbstverständlichkeit, Wein kann man trinken nach Herzenslust und die herrlichsten Nachspeisen essen, wie es einem beliebt.

Zum Wohnen ein passendes Haus, in einem Haus, in dem man wohnen möchte, es ist möglich in irgendeinem Haus zu wohnen.

Ursprünglich gehörte niemandem etwas, alles ist für wen auch immer benutzbar.

Man darf alles gratis und frei benutzen.

Das ist etwas Selbstverständliches.

Keiner runzelt die Stirne und redet mit vorwurfsvollem Blick von Rechten und Pflichten.

Es wird auch niemand als Dieb behandelt oder des Diebstahls beschuldigt.

Es gibt weder Verordnungen, die zur Arbeit zwingen, die an die Zeit binden, noch gibt es Aufseher.

Man schläft, wenn man schlafen möchte und steht auf, wenn man aufstehen möchte.

Es ist das Dorf, das dem echten menschlichen Leben entspricht, bei dem man tagein tagaus fröhlich spielt und das, was man machen kann, dann tut, wenn man es will und bald wird die ganze Welt so sein.

Wir denken, dass es so besser ist, wie ist es wohl?

Gibt es jemanden, der dies nicht mag?

Ich möchte jeden Einzelnen fragen.

Man soll in Ruhe darüber nachdenken.

Falls es jemanden gibt, der dies nicht mag, dann möchte ich ihn nach dem Grund fragen.

 

Falls es Leute gibt, die so ein Leben führen möchten, denke ich, sollten sie es ernsthaft versuchen."

 

M. Yamagishi Mai 1960 (unvollendet, Auszug aus dem Aufsatz "Passage zur Mondwelt")

 

 

 

 

 

 

In unserem Bewusstsein

gibt es tausende Gedanken,

tausende Programme.

Es ist an uns,

das richtige Programm zu wählen.

nach T. N. Hanh

Teil 6



Der praktische Aufbau der neuen Gesellschaft

 

 

Die nachfolgenden Kapitel 1 - 13 sind erklärende Gedanken und Auszüge aus dem sogenannten "blauen Buch", einem Arbeitsheft, aus der Feder von M. Yamagishi, für den konkreten Aufbau der neuen Einkörpergesellschaft, in der alle Menschen zufrieden leben können. Sie basieren auf einer Übersetzung aus dem Japanischen, (evtl. fehlerhaft), wurden vom Autor in einen allgemein verständlichen Text gesetzt, mit Akribie darauf achtend, dass der Sinngehalt aus Yamagishis Werk erhalten blieb. Wenn Kritiker meinen, die Veröffentlichung von Yamagishis Gedanken sei verfrüht oder sogar unpassend, so denke ich, das ist zu kurz gedacht. Ich halte es für wichtig, dass dieses Wissen in die Welt gebracht werden muss, damit jeder daran teilhaben kann. Es ist die Angelegenheit jedes einzelnen Menschen, für sich zu entscheiden, ob er diese wahre Welt erkennen möchte oder nicht. Da jeder Mensch auf seiner individuellen Seins-stufe steht und er in seinem Leben nicht mehr tun kann als er gerade tut, möchte ich dieses Buch in die Welt schicken. Mit diesem Vertrauen in die helle Zukunft der neuen Gesellschaft, kann ich meinen Alltag geniessen, nicht hoffend, wissend.

 

 

 

 

6.1 Die Einkörperdenkweise ist keine Religion

 

 

"Es gibt Leute die voreilig zum Schluss kommen, daß die Tätigkeiten unserer Einkörpergesellschaft religiös sein könnte.

Unter den derzeitigen Vereinigungsmitgliedern gibt es Religiöse, solche, die an Gott, an Buddah oder an etwas anderes glauben.

Auch der Zweck unserer Vereinigung und die Ziele stimmen in der Form in vielen Teilen (mit einer Religion) überein und es gibt wohl auch Ähnlichkeiten.

Auch in der idealen Gesellschaft ist die geistige Ebene ein wichtiger Faktor und somit sind im Text oft Formulierungen, die auch in religiösen oder spirituellen Vereinigungen vorkommen.

Mit einer voreingenommenen Sichtweise wird dadurch auf eine Religion geschlossen.

Weil es Worte sind die in Religionen gebraucht werden, sind sie nicht zwingend für den alleinigen Gebrauch in Religionen oder in spirituellen Vereinigungen bestimmt.

Auch die Tätigkeiten selbst mögen ähnliche Teile enthalten, aber die Wahrheit untersuchen, Fehler berichtigen und eine wahrhaft glückliche Gesellschaft herbeiführen, beschränkt sich nicht nur auf die Kraft von Religionen oder die Kraft des Glaubens.

Durch einen solchen Eindruck entstehen Fehler und die richtige Auslegung wird unmöglich.

Die Vereinigung überlässt alles, was Gott, Buddha, Religion, Ideologie, Glaube usw. betrifft, der Freiheit jedes Einzelnen.

Kritik zu solchen Themen werden in die Kensantreffen1 aufgenommen. Ich meinerseits will klar und nüchtern denken.

Die Vereinigung hat das Ziel, betreffend allen Angelegenheiten, die Weisheit vieler Menschen zusammenzutragen, genau und gründlich zu prüfen, das Höchste, Beste und Endgültige zu erforschen und in die Praxis umzusetzen. So wird die ideale Gesellschaft, die wir erträumen verwirklicht.

Es ist weder eine spirituelle Vereinigung noch ist es eine Religion.

Nicht lehren, sondern philosophisch und sachlich miteinander Wahrheit und Methoden erforschen und praktisch umsetzen.

Es ist eine Gesellschaftsbewegung zur Verwirklichung der Wahrheit."

 

 

 

 

 

 

 

 

Es gibt nichts Schwieriges.

Schwierig wird es erst durch das Denken,

dass es schwierig ist.

Die Denkweise zu ändern ist einfach.

M. Y.

6.2 Zusammen mit gleichgesinnten Menschen

 

 

"D iese Gesellschaftsform hat mit den bisher beschriebenen Idealgesellschaften sehr viele Ähnlichkeiten, weitreichende Parallelitäten, ist jedoch in gewissen Bereichen das genaue Gegenteil.

Es ist zu vermuten, dass Menschen erscheinen mit Kritik über die Sichtweisen, Methoden, Worten und Taten. Wenn jedoch vor der Kritik der direkte wahre Sachverhalt gut untersucht wird, solche Kritik, wie viel es auch immer sei, nehme ich mit Freude auf und ich will die Fehler sofort richtigstellen.

Zu diesem Zweck wurden bereits 'Glückskensantreffen'2 genannte Gelegenheiten geschaffen, an denen mit ganzer Kraft die Meinungen der einzelnen Menschen zusammenkommen.

Während wir so Wahrhaftes entdecken, zusammen mit Menschen, die die gleiche Denkweise und dasselbe Ziel haben, werden wir die Verwirklichung voranbringen und weiterführen.

Da die großartige ideale Gesellschaft umso schneller verwirklicht wird, je mehr Kraft wir zusammentun, ist es mein brennender Wunsch, daß gleichgesinnte Menschen teilnehmen und aktiv werden."

 

 

 

 

 

 

Auf dem Wasser gehen ist ein Wunder?

Ist es nicht ein Wunder, dass sich Dein kleiner Finger allein durch einen Gedankenimpuls,

den Du nicht einmal bemerkst, bewegt?

Die ganze Natur ist ein Wunder.

Ich bin dankbar, Wunder sehen zu dürfen.

 

6.3 Die wahre Welt

 

 

"Die Einkörper-Gesellschaft wird am genauesten und klarsten ausgedrückt durch "die wahre Welt".

Auch was glückliche Gesellschaft, Utopia, Paradies, das reine Land usw. genannt wird, steht zum Teil für die gleiche Bedeutung.

Was den wirklichen Sachverhalt betrifft, denke ich, gibt es extreme Unterschiede zu anderen Gesellschaften mit der gleichen Bezeichnung.

Dennoch gebrauche auch ich der Bequemlichkeit halber für die Bedeutung der wahrhaften Welt solche Worte, aber das, was ich anstrebe, ist nicht etwas Provisorisches, kein Blendwerk und auch keine Phantasie, sondern etwas konkret Unveränderliches und ein "Alles Umfassendes".

Wenn man das ideale Leitbild der Menschlichen Gesellschaft ausmalt, wenn sich dieses Ideal nun verwirklicht und danach wieder ein neues Ideal auftaucht, dann war das erste Ideal nicht die wahrhafte ideale Gesellschaft.

Auch was das Glück betrifft, gibt es das wahre Glück und das Gefühl von Glück.

Das wahre Glück wird sich nie verändern, aber das Gefühl von Glück hängt von den Umständen ab.

Wie sehr man auch meint, dass gewisse Leute glücklich sind oder dass man in einer gewissen Gesellschaft glücklich ist, wenn andere dabei belästigt werden und es sich auf halbem Weg zum Unglück wendet, heisst das, es war nicht das wahrhafte Glück.

 

Eine Gesellschaft, in der es auch nicht eine einzige unglückliche Person gibt, eine glückliche Gesellschaft, die für immer stabil ist, ist wahrhaftig.

 

Wesentlich ist, dass es sowohl im Herzen von jedem einzelnen, als auch in der Gesellschaftsorganisation selbst, weder Lüge, Falschheit noch Betrügerei gibt.

 

Eine Gesellschaft, in der unverstandene Dinge durch fiktive und weit hergeholte Theorien erklärt werden, so eine Gesellschaft, ist zu befürchten, dass sie früher oder später zusammenbricht; es ist nicht die wahre Welt.

 

Wenn jemand, der auf "Besitz" aus ist, zu einem Vermögen kommt oder jemand, der Ehre und Stellung begehrt und dies auch erreicht, auch wenn sich so eine Person im grössten Glück fühlt, so kann man wohl nicht sagen, dass dies stabiles, wahrhaftes Glück ist.

Weiter könnte man sagen, dass es eine Glücksbedingung ist, mit einem gesunden Körper, der niemals krank wird, arbeiten zu können und trotzdem kommt es vor, dass so eine Person unglücklicher ist als eine körperlich kranke Person.

Wenn man nicht weiss, ob man eine wahre Tätigkeit ausübt, stellt sich oft Unerwartetes ein.

Oft ist ein Landwirt kein wahrer Landwirt, ein Kaufmann kein wahrer Kaufmann, auch Politiker, Erzieher, Geistliche handeln oft nicht als wahre Menschen.

In Fabriken usw., auch in der Organisation an sich gibt es Fehler.

Aber dadurch, dass sich jeder in seiner Rolle für das Wahre hingibt, entsteht mit Sicherheit kein Streit, im Gegenteil, die Fabrik gedeiht und das eigene Leben wird auch bereichert.

Es gibt für die Ehefrau als Ehefrau, für den Ehemann als Ehemann, für Eltern als Eltern gegenüber Kindern eine wahre Lebensweise ohne Fehler.

 

Mit Kensan werden Fehler schnell erkannt und für die Zukunft vermieden."

 

 

 

 

 

 

 

Es gibt nichts,

was Du allein aus Dir heraus

vollbracht hast.

Alle vorherigen Generationen

sind daran beteiligt.

Deinen Geist

gesund zu erhalten

ist ein Zeichen von Dankbarkeit.

M. Y.

6.4 Die neue, noch nie dagewesene Gesellschaft

 

 

"Das Leitbild der Menschlichen Gesellschaft wandelte sich seit der Vergangenheit bis zur Gegenwart mannigfach.

Viele unserer Vorfahren haben alles daran gegeben, die Wahrheit zu erforschen.

Sie verkündeten sie, planten deren Ausbreitung, unter Selbstaufopferung bauten sie neue Strassen, erlösten Leute von ihrem Kummer und liessen sie ein richtiges und reines Leben erlangen.

Dann wurde unter grenzenloser Selbsthingabe missioniert und zeitweise wurde, infolge von Konflikten zwischen alten und neuen Gedanken und Vorstellungen, durch Gewaltanwendungen und Kämpfe eine Menge Opfer gebracht. Solche tragischen Ereignisse wurden oft wiederholt.

Dennoch sind bis heute keine davon vollendet worden, und die Konflikte unter der Menschheit dauern ununterbrochen fort, und die ersehnte glückliche Gesellschaft ist bis heute nicht verwirklicht.

Mit Sicherheit gibt es dafür eine Ursache, und es sollte doch möglich sein, diese zu beseitigen.

Wegen meiner zeitlichen Einschränkungen und meinem unzureichenden Intellekt habe ich Ansichten, Studien und Theorien der Vergangenheit nicht gründlich erforscht, und kann diese deshalb mit nichts beweisen oder vergleichen.

Die Tatsache, dass die glückliche Gesellschaft auf dieser Welt noch nicht vollendet wurde, nehme ich als Tatsache hin, und daraus habe ich im Rahmen meiner Kenntnisse das Leitbild einer neuen Gesellschaft, die es noch nie zuvor gegeben hat, erstellt.

Zuerst einmal habe ich einen Entwurf, der auf den wahren Menschen zutrifft, sich manifestiert in der wahrhaften Gesellschaft, entwickelt.

Wenn Leute aus allen sozialen Schichten und Aufgabenbereichen besonnen prüfen würden, wäre ein richtiges Urteil möglich und ohne Kämpfe, ohne Opfer zu bringen und ohne andere zu belästigen, könnten Personen mit gleicher Denkweise vorbildlich zusammenarbeiten. Ich bin überzeugt, dass es in unerwartet kurzer Frist verwirklicht wird.

Nach meinem Wissen ist diese Gesellschaft noch nirgendwo verwirklicht worden.

Die Realität gegenwärtig in meiner Umgebung wird sich fast in allen Bereichen grundlegend ändern, und es ist ganz natürlich, dass sich sowohl die menschliche Beziehung, als auch die Moral, Wirtschaft, Gesellschaft, politische Struktur usw. stark verändern werden, sowohl äusserlich als auch innerlich.

Die Konflikte usw. in der heutigen Welt sind gleich kindischen Spielen, die Verrücktheit an sich.

Auch politische Aktivitäten usw. sind vergebliche Arbeit, die der Beachtung nicht Wert sind.

Es wird sich zeigen, dass Streit mit wütenden Blicken usw. in Wirklichkeit dumme Handlungen sind.

An den meisten internationalen Konferenzen zeigt sich die Gier, alle versuchen sich gegen die anderen durchzusetzen und auch Worte und Taten der Repräsentanten der Grossmächte sind so hässlich, dass man es nicht aushält, sie mitanzusehen.

Zukünftig werden derartig widerliche Fehler von der Wurzel her entfernt und eine neue noch nie dagewesene Gesellschaft in einem harmonischen Klima wird entstehen."

 

 

 

 

 

 

Deine Vorfahren, Deine Eltern

und die ganze Gesellschaft,

sie alle haben Deinen Körper

hervorgebracht

und Dich zu dem gemacht,

was Du jetzt bist.

M. Y.

6.5 Die ideale Gesellschaft, die nicht durch Gesetze fesselt

 

 

"Im Universum, in der ganzen Natur gibt es Grenzen, die der Mensch mit seiner Kraft nicht überschreiten kann. Trotzdem führt der Wunsch nach Freiheit dazu, sogar darüber hinausgehen zu wollen.

Andererseits und ungeachtet dessen haben die Menschen Gesetze eingeführt, mit denen die Menschen ausserstande sind sich zu bewegen, so eng ist der Rahmen in dieser unfreien Umgebung, eine unnötige und mühsame Sache.

Überall verstrickt man sich im eigenen Netz durch Rechte und Pflichten, durch Kompetenzüberschreitungen, strenge Grenzen und durch schwere Bürden, die man sich aufgeladen hat.

Da entlarvt sich doch die Dummheit der Menschen, sich selber zu peinigen.

Es scheint, dass durch die vielen Gesetze, sowohl diejenigen, die fesseln als auch die Gefesselten selber von Tag zu Tag beschäftigter werden.

 

Gesetze sind doch wie Fackeln.

Die jetzige Gesellschaft eignet sich geradezu, dass Übeltaten hervorquellen.

Die Finsternis wird jedoch so belassen, man hält lediglich Fackeln in die Höhe. In der Tat, ein komplizierter Mechanismus, um Bösewichte zu fesseln.

Eine Fackel verbraucht sich und kann Verbrennungen verursachen. Sie kann auch Brände hervorrufen.

 

Für die Löhne der Leute, die Gefangene machen oder, trotz der allgemeinen Wohnungsnot, für grossartige Eisenbetonbauten mit Eisengittern, die auch noch mit Gefängniswärtern versehen sind, dafür findet sich immer eine Möglichkeit um Steuergelder zu vergeuden.

Dieser Mechanismus ist grundsätzlich falsch.

Auch wenn man böse Menschen zurechtbiegen will, werden sie, wenn man sie in die jetzige Gesellschaft zurücklässt, immer wieder rückfällig.

Das Böse verschlimmert sich und bricht immer wieder von Neuem hervor.

Es ist, als ob man Maden ungehindert sich entwickeln lässt und nur den Fliegen nachjagt.

In der kommenden Gesellschaft werden wir die Ursachen des Bösen beseitigen und die Gesetzesbücher, die wie Fliegenklatschen alles mit Recht und Pflicht beseitigen wollen, werden zu toten Buchstaben werden."

 

 

 

 

 

 

Alles, was wir denken und tun

hat Auswirkungen.

auf uns und unsere Umgebung.

Wenn ich mich ändere,

ändert sich die Welt.

M. Y.

6.6 In Richtung strukturierte, warmherzige Gesellschaft

 

 

"Die allgewaltige Doktrin der Gesetze, die Menschen in Fesseln legt, wird verschwinden, das heisst aber nicht, dass ich eine Gesellschaft des primitiven Anarchismus ohne Normen anstrebe.

Für das Wasser werden wir Wasserstrassen errichten, in denen es fliesst ohne zu überströmen, für Menschen errichten wir breite Strassen, auf denen sie frei und sicher gehen können, natürlicherweise und harmonisch ohne sich gegenseitig zu belästigen und dass jeder aus freiem Willen das tun kann, was seinen Fähigkeiten entspricht.

Ohne Schienen gibt es ein Durcheinander und nichts lässt sich auf diese Weise transportieren, daher errichten wir eine auf den wahren Menschen ausgerichtete Struktur, die keine Fehler aufweist.

Aber selbst, wenn dadurch wunderbare Strassen und Strukturen entstehen, wenn Menschen, die auf demselben Weg gehen, sich gegenseitig umstossen oder böse Blicke austauschen, wenn so eine kühle Stimmung herrscht, dann ist eine vergnügliche, herzliche Lebensreise nicht möglich.

Wenn wir uns nach dem Weg erkundigen und jeder denkt, das geht mich nichts an und sich von den anderen abgrenzt, auch wenn so ein Individualismus sich breit macht, Tatsache ist, dass die Gesellschaft nicht aus abgetrennten Individuen besteht.

Mit Gewissheit gibt es irgendwo einen Zusammenhang zwischen mir und den anderen.

Menschen leben in Abhängigkeit zueinander. Wenn auch Unterschiede da sind in diesem Bestreben nach Selbständigkeit, durch gegenseitiges harmonisches Unterstützen wird das Leben erst sinnvoll.

Tatsächlich kann der Mensch alleine nicht bestehen, deshalb strömt auch natürlicherweise Mitgefühl hervor.

Mit einem Reisegefährten oder einem Gesprächspartner vergisst man den langen Weg und verbringt eine angenehme Zeit.

Auf einer langen Reise mit dem Zug oder Schiff beginnt man doch irgendwann auch mit unbekannten Personen Worte zu wechseln und freundet sich mit ihnen an.

Auch das Verhältnis zu jemandem, den man nur flüchtig kennt; wenn man im fernen Ausland aufeinandertrifft, empfindet man nahe Verwandtschaft und beginnt miteinander zu plaudern.

Besonders die naiven Kinder sind schnell miteinander vertraut, eine natürliche Erscheinung der Menschen.

Es kommt auch vor, dass einer als kaltblütiger Kerl verschrien ist, in der Familie jedoch ein guter Ehemann ist und als zärtlicher Vater in seinem Herzen Tränen vergiesst.

Mitgefühl aus Elternliebe heraus ist eine absolute Bedingung für die ideale Gesellschaft, wie es im Zweck der Vereinigung betont wird.

Alleine mit Recht und Pflicht, Struktur und System, körperlicher Gesundheit und materiellem Reichtum können nicht alle Probleme gelöst werden.

Als Glücksbedingung ist der Reichtum im Herzen das Wichtigste und der Gesellschaftsaufbau mit dem glücklichen Leben der Menschen als Ideal, muss auf dem Grundgedanken der menschlichen Liebe aufgebaut werden.

Solche Gedanken wurden wohl bis anhin immer wieder gesagt, warum ist es noch nicht verwirklicht worden?

Der Grund ist, dass nur rezitiert wurde und keine Methoden vorhanden waren oder nur passive, lauwarme und nicht allgemeingültige Methoden.

Zu diesem Zweck wurde die Vereinigung gegründet, um, basierend auf Liebe und Verstand, dies schnell zu verwirklichen. Für alle Glücksbedingungen haben wir Verwirklichungsformeln, die wir aktiv anwenden.

Wenn das Mitgefühl zu weit geht kann es zu blinder Liebe führen.

Weil durch gegenseitiges Nachgeben eine Angelegenheit auch nicht vorwärts kommt, ist es notwendig die Grundzüge der Prioritäten aufzuzeigen.

Auch in der Gesellschaftsstruktur errichtet man etwas den Wasserwegen und Strassen Vergleichbares, so dass jedermann frei wählen kann, auf welchem Weg er gehen will, ohne jemals den Willen der Person zu behindern.

Weil Personen, die streiten und andere behindern verschwinden werden, sind Gesetze zur Bestrafung unnötig.

Damit der Verkehr nicht durcheinander kommt durch gegenseitiges Nachgeben, brauchen wir nur eine Verkehrsregelung, z. B. ein Vortrittsrecht.

Durch die Vorstellungen der heutigen Gesellschaft gesehen, sieht das zu schön aus.

Es mag als süsses Gerede und naive Denkweise erscheinen, aber unerwartet nah, direkt vor unseren Füssen gibt es praktische Methoden.

Wenn man sie ausprobiert, sieht man, dass es tatsächlich nicht so kompliziert ist. Ich überlege mir einstweilen eine davon zu zeigen. Oder genauer - ich bin bereits dabei."

M. Yamagishi

 

 

 

 

 

 

 

 

Frieden ist überall,

in uns und um uns herum.

Sobald wir das erkannt haben,

fallen alle Grenzen.

nach T. N. Hanh

6.7 Die menschliche Gesellschaft, die keine falsche Gleichheit aufzwingt

 

 

"F reiheit und Gleichheit sind als Grundsätze zum Aufbau einer Menschlichen Gesellschaft sicher nicht falsch,

Oft ist es jedoch Pseudo-Freiheit und falsche Gleichheit, die wahre Gleichheit ist verdreht und die wahre Freiheit ist weit entfernt.

Wie viel auch von Freiheit die Rede ist, nach Möglichkeiten ungehemmt Toben, Dämme zu zerstören, Häuser in Brand zu stecken, andere zu verletzen oder umzubringen, das sind vom Wahnsinn verursachte Fehltritte.

Auch alltägliche Angelegenheiten werden oft aus falscher Freiheit heraus vollbracht.

Die Freiheit, wenn man will dahin zugehen, wo man hingehen kann.

Die Freiheit, schlafen zu können wenn man schlafen will.

Keine Umstände, bei denen gewisse Leute essen und gewisse Leute nicht essen können,

keine falsche Gleichheit, bei der man zum essen gezwungen wird obwohl man nicht essen will,

diese ungestörte Freiheit kann man wahre Freiheit nennen. Eine Gesellschaft, die auf dieser Freiheit beruht, streben wir an.

Auch bei der Gleichheit, wenn jeder in einem gleich grossen Haus lebt, die gleichen Kleider trägt, dasselbe Menü in gleicher Menge isst, die gleiche Arbeit verrichtet und dazu gezwungen wird, die gleiche Denkweise anzunehmen, dann ist das falsche Gleichheit.

Als wahre Gleichheit bezeichne ich die Freiheit, wenn jeder in irgendeinem Haus wohnen kann, passende Kleider trägt, dem Bedürfnis des Magens entsprechend isst, genau so viel schläft, damit sein Körper und Geist ausgiebig ausruhen kann und dann aufsteht, wenn er aufstehen will.

Alles frei und in gleicher Weise zur Verfügung zu haben, das nenne ich wahre Gleichheit.

Eine Einrichtung, in der gewisse Leute etwas erlangen können und für andere die gleiche Möglichkeit nicht besteht, ist keine Gleichheit. In der heutigen Gesellschaftsstruktur sind die Umstände so, dass solche Ungleichheiten ungeheuerlich überhand nehmen.

Unterdrücken von Gefühlen, Ungleichheit durch Einschränkung von Berufswahl und Wohnort und auch falsche Gleichheit werden restlos beseitigt werden.

Gleiche Voraussetzungen und gleiche Möglichkeiten für alle, dass jeder einzelne in einer seiner Persönlichkeit entsprechenden Umgebung lebt.

Erst eine Gesellschaft, die diese Forderungen erfüllt, ist eine richtige Gesellschaft. Aber bis heute ist nicht einmal das gelöst worden, die grundlegenden Fehler und die Unvernunft sind gross.

Um diese Mängel zu korrigieren, entstanden Strukturen und Aktivitäten, die Vereinigung erschien an der Oberfläche.

Für Freiheit, Gleichheit und Glück der Menschheit zu plädieren und den gegenwärtigen Zustand beibehalten oder übersehen, heisst reden und nicht in die Tat umsetzen.

Dann ist es noch besser gar nichts zu sagen."

M. Yamagishi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn Du verstehst,

bist Du glücklich

und die Liebe kann fliessen,

nicht nur für Dich,

für alle Menschen

nach T. N. Hanh

6.8 Die neue Gesellschaft ohne Diskriminierung

 

 

"D em ursprünglichen Wesen nach gibt es zwischen den Menschen, die auf dieser Erde unter derselben Sonne geboren wurden wohl kaum Diskriminierung.

Aber gegenwärtig wird immer noch durch Vorurteile in Rasse, Volk und Religion äusserst unterschiedliche Behandlung und geistige Verachtung praktiziert.

Aber auch, wenn die gleiche Rasse und das gleiche Volk in der selben Gegend wohnt, gibt es sehr viele Leute, die verachtet werden.

Auch wenn es auf beiden Seiten entsprechende Gründe dafür gibt, die Ursachen können doch beseitigt werden.

Wenn man nachforscht, finden sich Methoden, um die Ursachen vollständig aufzulösen, es sind ja auch nicht so schwierige Probleme.

In der zukünftigen Gesellschaft werden die gegenwärtigen, vernunftswidrigen Landesgrenzen verschwinden.

Im Moment ist innerhalb eines kleinen Landes, das sogar dieselben Sitten hat, konventionelle Diskriminierung tief verwurzelt, und obwohl schon seit langer Zeit Gleichheit durch das Gesetz festgelegt ist, sieht es nicht so aus als würden wir leicht Harmonie erreichen.

Wenn wir nicht aktiv Methoden anwenden, werden die Unterschiede bestehen bleiben und solch hässliche Gewohnheiten für immer andauern und sämtliche Bemühungen werden vergeblich sein.

Indes haben wir einen fertigen Entwurf, dieses Problem wird mit Sicherheit gelöst.

In der idealen Gesellschaft wird es für keine einzige Person unbehaglich sein und wir werden Gefühle von Minderwertigkeit oder Überheblichkeit und auch Diskriminierung aus der ganzen Welt entfernen."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Mensch zu sein

lernte ich von anderen Menschen.

 

 

6.9 Die warmherzige Gesellschaft, in der es keine armen Leute gibt

 

 

"M it Armut meine ich nicht nur Geld und Güter, auch Herzensarmut ist damit gemeint.

Wir müssen uns anstrengen, bis auch die letzte arme Person verschwindet. Geistige Güter wie Studium, Erfahrung, Weisheit usw. vermindern sich nicht, wenn man sie an andere weitergibt.

Wenn Menschen mit vielen geistigen Gütern grosszügig an jene weitergeben, die nicht viel besitzen und wenn Besitzer von grossem Herzensreichtum an jene mit unerfüllten Herzen weitergeben, werden zufriedene Herzen entstehen.

Materielle Güter nehmen stark ab, wenn man viel davon gibt.

Abgesehen von aussergewöhnlichen Personen oder von Menschen, die die kommende Welt oder die Grösse des Geistigen erkannt haben, ist doch die übliche Denkweise, dass man nichts geben will.

Die Notwendigkeit, persönliches Eigentum zu sparen oder zu beschützen, wird in der kommenden Welt wegfallen.

Umlaufendes Geld wird nur wenig da sein; auch wenn wir keines haben, ein reiches Leben ist dennoch möglich.

Wenn in der heutigen Wirtschaftsstruktur oder Gesellschaftsmentalität jemand sagt: "gib es ihm!" oder "gib es mir!", so kann ich dennoch nicht sagen: "ich gebe alles!" Indes der Unterschied zwischen Arm und Reich ist ausserordentlich, auch auf der materiellen Ebene scheinen in der Gesellschaft Feindseligkeiten und Konflikte weiterzubestehen.

Damit sich diese Tendenz nicht noch weiter verstärkt, werden soziale Gesellschaften und politische Massnahmen herangezogen, Spitzen werden ausgeebnet und Wirtschaftsstrukturen mit Gemeinbesitz werden weiterhin erzwungen.

Ich entreisse keine Spitzen; ich will weder ausebnen, noch Menschen, die sich ausbreiten wollen, zügeln.

Wenn kein Einverständnis da ist, will ich nichts mit Gewalt erzwingen und dadurch Opfer verursachen.

Ich werde einen Weg einschlagen, um arme Leute emporzuheben; Menschen die nichts haben, werden etwas bekommen können.

Ohne die Wohlhabenden zu bitten oder jemandem etwas zu entreissen; eine Lösung, die ohne Einwilligung, Opfer, Gegner oder Widerstand hervorbringt, wird es nicht geben.

Ohne eine einzige Person fallen zu lassen, werden alle wohlhabend und reich sein.

Ohne die Wohlhabenden zu bitten, werden wir die Armen erfreuen.

 

Menschen mit weltlicher Begierde freuen sich aussergewöhnlich, wenn sie etwas bekommen.

Arme Leute haben sich oft schon daran gewöhnt etwas zu bekommen, sie denken, weil ich in Schwierigkeiten bin, bekomme ich etwas.

So wird es zur Selbstverständlichkeit, dass geholfen wird.

Es führt zu einem Verhalten wie bei einem verwöhnten Kind. So einem Menschen etwas zu geben, fördert nur die Abhängigkeit, es nützt weder diesem Menschen, noch kann der Spender ohne Limit so weitermachen.

Darum denke ich, mit übertriebener Freundlichkeit ist gar nichts zu erreichen.

Weniger durch sichtbare materielle Güter werden Menschen reich und glücklich, eher im Immateriellen, durch Methoden zur eigenen Selbständigkeit. Wenn passende Menschen am passenden Ort ihre Fähigkeiten einsetzen können, das führt zu Reichtum und Glück jedes einzelnen Menschen.

Behinderte, Kränkliche, Alte und Witwen mit ihren Kleinkindern, die alle keine körperliche Arbeit leisten können, materiell und geistig zu unterstützen, ist natürlich.

Trotzdem sollten wir Methoden erdenken, dass sie sich selber erhalten können und in einem glücklichen Leben in Richtung wahre Lebensweise finden können.

So wird auch der letzte, materiell oder geistig arme Mensch, verschwinden."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Du hast weit mehr Gründe

glücklich zu sein,

als Du denkst

nach T. N. Hanh

6.10 Die rein glückliche, behagliche Gesellschaft

 

 

"Die Bedeutung des Glücks, von dem ich spreche, ist nicht das Gegenstück zu Unglück, sondern es ist das wahre menschliche Leben, das angenehme, rein glückliche Leben, das ich aus unserer Lebensanschauung heraus so bezeichne.

Wenn auch nur das kleinste Gefühl von Unglück da ist, so ist irgendwo in meiner Denkweise ein Fehler.

Durch das Erforschen und Beseitigen der Ursache dieses Fehlers, wird der richtige und wahre Zustand wiederhergestellt.

Das Glück ist wahrhaftig und selbstverständlich für das menschliche Leben.

Das Unglück ist ein Fehler.

Das Wort Glück brauche ich für diese wahre Erscheinung des menschlichen Lebens. Das unangenehme Leben ist falsch und eine Gesellschaft, in der alle behaglich leben können, ist wahrhaftig.

"Das Jammertal und der Kummer sind ein Teil der Welt, und es ist nicht möglich, sich davon zu befreien", solche Vorstellungen sind falsch.

Der wahre Mensch trägt Leben in sich und wird von den Eltern geboren.

Das Menschenleben dauert, solange der menschliche Körper Leben beherbergt, nach einer Weile verliert der Mensch das Leben, und die Lebenstätigkeit hört auf.

Während dieser Daseinszeit vollbringt er verschiedene Taten.

Diese Taten sind je nach Person verschieden, aus eigenem Antrieb oder abhängig von äusseren Bedingungen, bewusst oder unbewusst.

Diese Taten wirken weiter für eine kurze Zeit, es kommt auch vor, dass sie noch eine längere Zeit weiterwirken, dass sie von Nutzen sind oder dass sie sich wider Erwarten als falsch erweisen.

Auch wenn diese Person gestorben ist, leben die Taten weiter, bis die Wirkungen vollständig erloschen sind.

Nicht nur der Mensch, auch die Tiere vollbringen Taten und hinterlassen irgend etwas.

Es gibt Tiere mit einen annähernd gleichen Lebenszyklus.

So, wie die Tiere Fähigkeiten haben, die der Mensch nicht hat, so hat auch der Mensch charakteristische Merkmale, die Tiere nicht nachahmen können.

Auch innerhalb der Menschen hat jeder unterschiedliche Fähigkeiten und Talente und kann Hervorragendes leisten, etwas das andere Menschen nicht erreichen.

Es gibt Menschen, die in allem geschickt sind, andere wiederum sind lediglich in ein, zwei Bereichen äusserst scharfsinnig, auch wenn sie in anderen Dingen anderen Menschen unterlegen sind, andere wiederum haben ein gütiges Wesen.

Jeder hat durch seine ganz persönliche Art ein anderes gesellschaftliches Betätigungsfeld und eine andere Lebensweise.

Die Lebensweise zu leben, die am besten zu einem passt und die andere nicht nachahmen können, macht das ganze Leben bedeutungsvoll.

Bei angeborenen Eigenschaften ist im allgemeinen nichts zu ändern, Eigenschaften jedoch, die durch das Umfeld veränderbar sind, sollten stark entwickeln werden.

Wahrhaftig ist, wenn jeder seine Rolle übernimmt, die ihm eingeprägt ist.

 

Wenn eine schwache Person schwere Lasten trägt oder eine vergessliche Person ein Betätigungsfeld hat, in dem Erinnerungsvermögen nötig ist, dann ist das sehr mühsam, und die Effizienz steigt auch nicht. Das ist wohl kaum ein angenehmes Leben.

Ein glückliches Leben ist, wenn der Mann als Mann lebt und die Frau, die für eine Frau passende Lebensweise lebt.

Zudem, wenn der Mensch sich mit etwas beschäftigt, das andere Lebewesen, Gegenstände, Maschinen oder Einrichtungen automatisch und auf natürliche Weise oder chemische Wirkstoffe in einfacher Weise erledigen können, ist es nicht die Rolle, die dem Menschen entspricht, es ist kein wahres Leben.

Gerade dadurch, dass der Mensch das vollbringt, was nur der Mensch kann, ist es das höchste, wahrhafte Leben und die Gesellschaft, in der das verwirklicht ist, nenne ich die glückliche Gesellschaft.

Für alte Leute und Kinder gibt es eine ihnen entsprechende Lebensweise und auch für Kranke gibt es eine Lebensweise, die für Kranke am passendsten ist.

 

Ich bin absolut dagegen, dass Menschen sich gegenseitig töten, aber auch in solch einem Fall oder wenn eine kranke Person erfährt, dass sie bald sterben wird oder wenn ein Mensch am Lebensabend erstmals das echte Leben wahr nimmt, ist es möglich, von da an zu einer sinnvollen, glücklichen und wahren Lebensweise umzustellen.

Eine Gesellschaft, die auch solche Menschen glücklich macht, ist die rein glückliche behagliche Gesellschaft."

 

 

 

 

Wir haben grossen Reichtum geerbt,

doch wir verhalten uns, als wären wir arm.

nach T. N. Hanh

6.11 Die Welt im Überfluss, mit Gütern bis zur Sättigung

 

 

"M an sagt, dass die Begierde nach Gütern grenzenlos ist, andererseits kann man auch sagen, dass es Grenzen gibt.

Ich bezeichne eine Struktur als ideal, wenn Gewünschtes zu gewünschter Zeit und in der gewünschten Menge frei und mühelos zu erlangen ist und ich möchte es zur Verfügung stellen, wie Wasser und Luft, die zum Existieren unentbehrlich sind.

Gegenwärtig leben nur sehr wenige Menschen unter solchen Bedingungen.

Für die meisten Menschen sind fast keine dieser Bedingungen erfüllt, obschon sie ununterbrochen mit den Händen und mit dem Verstand arbeiten.

Dazu gibt es verschiedene Sichtweisen und wie man auch darüber diskutiert, alles kann man nicht auf einen Nenner bringen.

Durch unterschiedliche körperliche Ansprüche und Vorstellungen bestehen grosse Unterschiede.

Eine Gesellschaftsstruktur, in der es viele Güter gibt für gewisse Personen, für andere jedoch nicht genügend Güter zur Verfügung stehen, so eine Struktur ist ziemlich vernunftswidrig und auch die Quelle von Unzufriedenheit.

Durch eine passende Struktur und genügend Güter, lösen wir dieses Problem und erreichen, dass alle genügend erhalten können.

Wir errichten eine Struktur, die für alle Menschen ohne Ausnahme Güter in Fülle bereitstellt, die frei verwendet werden können.

Es sind gegenwärtig viele Menschen, die denken, dass sie glücklich werden wenn eine solche Welt verwirklicht würde.

Menschen, die glücklich werden können durch eine Fülle von Gütern, sind wirklich gesegnet. Bei Menschen mit einem reichen Herzen, denen nur noch die Güter fehlen, da ist tatsächlich das vollständige Glück eingekehrt.

Wir möchten einzig das nur durch Güter erlangte temporäre Gefühl von Befriedigung nicht mit dem wahren Glück verwechseln.

Wenn wir das genauer untersuchen, so sehen wir, dass es Momente gibt, in denen wir durch materiellen Reichtum glücklich werden, dass es aber auch Fälle gibt, ohne irgendwelchen Zusammenhang und manchmal ist es sogar ein Vorbote des Unglücks.

Daran kann man erkennen, dass es in einer Gesellschaft, die Güter reichlich produziert, gerecht verteilt und das Einkommen gemeinsam nutzt, immer noch einen unzureichenden, leeren Teil gibt.

Und dieser Teil hat gegenüber dem Materiellen eine nicht zu vergleichende, grössere Bedeutung für die Glücksbedingungen.

In welcher Fülle materielle Dinge auch frei verfügbar sein mögen, das absolut wahre Glück kann nicht erreicht werden, solange die Herzenswelt nicht wahrhaft erfüllt ist.

Eine Gesellschaft, die ohne diese seelischen Voraussetzungen organisiert ist, kann nicht die wahre ideale Gesellschaft sein.

Wir streben nach einer Gesellschaft, in der Güter wie aus einer Quelle endlos hervorquellen und wie Wasser natürlicherweise zum gewünschten Ort hinfliessen.

Wir streben nach einer Gesellschaft mit einer stabilen und erfüllten Herzenswelt.

Es wird eine Gesellschaft werden ohne Demütigung, Unterwerfung, Opfer, Bedienung, Schuldbegleichung usw..

Auch Fragen der Gesundheit, des ganzen Lebens, der Gefühle usw. werden sich mit der Denkweise und dem Leitbild der Tageswelt klären.

Ich habe die Absicht diese in einer späteren Schrift ausführlich zu beschreiben."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In uns ist der Schatz der Liebe,

des Glücks und des Verstehens.

Es ist an der Zeit, unser Erbe anzutreten.

nach T. N. Hanh

6.12 Die positive Gesellschaft - von der finsteren Nacht zur Tageswelt

 

 

In der Welt der dunklen Nacht ist man unfrei und verfehlt leicht die Richtung, das alltägliche Leben ist unpraktisch und unangenehm.

In der heutigen Welt entstehen die verschiedensten Fehler, es ist wie in der dunklen Nacht.

In der dunklen Nacht verlässt man sich auf Lampen, wenn man irgendwo hingeht oder wenn man arbeitet. Aber selbst dann ist der Weg lang und die Beine werden müde. Das Blickfeld ist eng und die Leistungsfähigkeit verbessert sich nicht.

Mit provisorischen Vorrichtungen wie Fackeln, Laternen und Lampen, verändert sich die dunkle Nacht keineswegs in eine wirklich helle, wohnliche Welt.

Wir sind aktiv daran, unsere Lebensweise grundlegend zu ändern und die heutige Gesellschaft in eine sonnige und warme Tagesgesellschaft umzuwandeln.

Nicht passiv, sondern aktiv, nicht negativ, sondern positiv, nicht statisch und flau, sondern frei beweglich.

Wir werden all die Gegebenheiten nicht mit Resignation betrachten, sondern Träume ausmalen und fortschrittliche Verbesserungen planen.

Eine Gesellschaftsplanung, nicht mühsam auf engen Nebenwegen gehend, sondern kraftvoll und lebhaft auf breiten Strassen vorwärtsschreitend.

Nicht durch Unwesentliches, durch Lappalien oder Oberflächlichkeit befangen sein, sondern den Schwerpunkt auf Ursprüngliches und Wesentliches richten.

 

In dieses Höllenspektakel der Düsterkeit, in diese trübe Welt die Sonnenstrahlen der Morgendämmerung hineinscheinen lassen und alles in eine helle, wahre Tageswelt zu verwandeln.

Die meisten Übeltaten werden in der Nacht begangen, weil die Nacht gute Gelegenheiten dazu bietet.

Wie stark man auch kontrolliert, eine Übeltat nach der anderen entsteht und Argwohn, Hass, Zorn, Streit und Blutvergiessen nehmen wohl kein Ende.

Weil in der Tageswelt solche fehlerhafte Sachen nicht aufkommen, werden auch Gesetze, die Leute einschränken, natürlicherweise verschwinden.

Es wird keine würdevollen Wachen noch Mauern geben, und das Leben wird angenehm sein.

Die widersprüchliche, trübe Gesellschaft hat viele Jahrhunderte angedauert, und die Menschen haben wohl resigniert durch Vorurteile.

Fehler wurden nicht als Fehler bemerkt durch die Vorstellung, dass es Licht braucht, um eine Strasse entlang zu gehen und dass es in der Welt dunkel ist.

Die Menschen verbrachten das Leben ohne Interesse, oder sie missionierten Erneuerungen, und auch Gewalt wurde immer wieder eingesetzt.

Ohne zu einem letzten Schluss zu kommen, raufen sie sich immer noch unaufhörlich miteinander, und selbst wenn ich ihnen das beschreibe, gibt es nur wenig Leute, die ihre Aufmerksamkeit darauf richten.

Nur äusserst fortschrittliche Menschen, oder Menschen mit einem sprunghaften, jungen Empfinden, können das sofort verstehen.

Für Menschen, die glauben, dass Geld und Materielles alles ist im Leben, ist das alles belästigend, ein Traummärchen eines Müssiggängers, das nicht vorüber geht!

Sogar für Menschen, die auf diesem Weg sind, klingt es wohl wie ein unerträgliches Geplapper!

Wir denken jedoch nicht, das Dinge unmöglich sind, weil sie bis anhin nicht vollbracht wurden, es ist auch keine Vortäuschung, dass Unmögliches möglich sei.

Mit einem realisierbaren Plan, einer Methode und mit Überzeugung setzen wir dieser fehlerhaften Nachtwelt einen Schlusspunkt, und solange es die Menschheit gibt, empfangen wir eine bis in alle Ewigkeit nicht wankende, mit wahrem Glück erfüllte Tageswelt. Wir öffnen das Tor zum Paradies.

Die Sonne strahlt, und inmitten der frischen, klaren Luft entfaltet sich ein Blumengarten.

Es duftet wohlriechend, die schönsten Früchte sind randvoll mit Nektar gefüllt und erwarten die Menschen. Alle sind fröhlich und überall hört man vergnügte Stimmen.

Langeweile ist unbekannt und in Frieden und Harmonie pflegt jeder Einzelne seine speziellen Talente.

Mit dem Intellekt den Intellekt pflegen und erweitern, Hochstehendes zu noch höherem streben lassen und Gutes noch weiter verbessern, den erhabenen Instinkt frei entfalten lassen, so wird die Wahrheit erforscht, durch das Suchen nach dem tief Verborgenen und ohne auch nur einen einzigen Menschen fallenzulassen, ist es möglich, das wahre Leben voll zu geniessen und zu lobpreisen.

Das Land Buddhas nach der Wiedergeburt, das reine, buddhistische Paradies, wird auf dieser Welt verwirklicht.

Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Familie usw., alles, was das Leitbild der Menschheit betrifft, wird positiv und fröhlich.

Unerwartet einfach und gleichsam, wie wenn die Sonnenstrahlen sich in der Morgendämmerung ausdehnen und alles ausleuchten, wird die helle Tageswelt verwirklicht.

Weder Zerstörung noch Abbruch, weder Verluste noch Opfer auch Sprengstoff wird nicht nötig sein.

Fackeln werden wirkungslos, und in vergleichender Weise werden auch Gesetze nutzlos, es ist nicht nötig, etwas zu ändern.

Nur allem freien Lauf lassen, dadurch werden die Fackeln erlöschen und die Gesetze verschwinden.

Lasst uns nachdenken. Wenn die Grenzen zwischen den Ländern verschwinden, werden auch die Verwirrungen zwischen den Ländern verschwinden, und es wird kein Krieg aufkommen.

Internationales öffentliches Recht, Soldaten, die Landesgrenzen verteidigen, und Waffen werden unnütz sein.

Waffenfabriken und Rohmaterial, Arbeiter und Soldaten können in der friedlichen Industrie Arbeit finden.

Es gibt Menschen mit der Illusion, dass es ohne Rüstung zu einer Rezession käme, und sie reden von Sorgen über die Arbeitslosigkeit oder einem Lebensmittelüberschuss.

Die Arbeitszeiten kann man jedoch leicht kürzen, die Basisindustrie, die Wasserregulierung und die Verkehrswege verbessern und ausbauen.

Mit einem Minimum an Arbeit wird Nahrung, Kleidung und Wohnung auf Dauer angelegt sein, und wir werden von dem Schrecken des Krieges befreit sein.

Solche Reden sind nichts neues, eigentlich eine selbstverständliche Sache und trotzdem denken die meisten, dass es nicht zu ändern ist.

Da unsere Feinde uns überfallen, gibt es keine andere Methode, wir müssen noch mehr aufrüsten. Solche Dummheiten werden an die Öffentlichkeit gebracht.

Trotzdem, es gibt doch naheliegende Methoden oder nicht?; und die möchte ich aussprechen.

Die gegenwärtigen Landesgrenzen sind Zäune in der Nacht, sie sind viel zu streng. Bald werden sie in der Tageswelt zu gemalten Linien für regionale Namen.

Die heutige Wirtschaftsstruktur, die Politik, die Gesellschaftsordnung und auch die Herzen der Menschen, alles verändert sich in eine heitere Tageswelt.

Ohne Verwaltungsbehörden, gegenwärtig praktizierende Wissenschaften, Kunst, Berufe, Gesetze oder Vermögen zu ändern, wird sich die Freiheit in einer passenden Weise entfalten.

Automatisch und ohne Aufruhr wird die ideale Gesellschaft heranwachsen.

Vermögen, Ehre und Stellung waren nur in der Welt der Nacht nötig.

In der Mittagswelt wollen alle leicht und unbeschwert sein und alle diese Dinge, die man sich angeeignet hat, werden nur zur Last.

Ist es nicht so?

Kleidung, Nahrung, Wohnung werden das ganze Leben lang beständig sein, es gibt keine Sorgen im Alter und auch das Aufwachsen der Kinder und Kindeskinder ist gesichert.

Es wird kaum Krankheiten geben, wer krank wird erhält jedoch ein schönes Bett und die beste ärztliche Behandlung ohne Bezahlung.

Kommt das Ende der natürlichen Lebensspanne immer näher, wird die Umsorgung immer behaglicher und der Körper wird auf einem weichen Bett schweben. Unter sanfter Musik träumen wir ganz entzückt, wenn wir zur Natur zurückkehren.

In so einer Gesellschaft ist es wohl nicht nötig, individuell Vermögen anzuhäufen.

Mehr als das Paradies nach dem Tode, werden wir den Augenblick des Todes zum höchsten, paradiesischen Zustand im ganzen Leben machen.

 

Alle Menschen sind im Wesen leicht. Einige ziehen jedoch das schwere, enge Goldbrokatkostüm der Ehre an und tragen hohe, glänzende Schuhe, mit denen man beinahe hinfällt.

Zusätzlich setzen sie sich eine Krone auf den Kopf, wie ein grosser Häuptling und mit triumphierender Miene stolzieren sie herum wie ein Clown, oder wie der Tross des Erzbischofs. Die meisten von ihnen sind wohl kaum bei vollem Bewusstsein.

Auch in der Landwirtschaft wird nicht der Gewinn an erster Stelle stehen, sondern das Interesse am Landbau. Reisbau wird zur Freude wie das Züchten von Chrysanthemen oder Bonsai, und aus einem Reiskorn werden hunderte von Ähren spriessen, als Wettspiel werden wir Ähren produzieren, die einige hundert Körner tragen, so gross wie Spatzeneier. Wenn wir in der Frühlings- und Herbstsaison mit dem Traktor in Ausflugsstimmung das Feld bearbeiten, kann sich die ganze Familie im Sommer erfrischen durch gemeinsame Ausflüge ans Meer und in die Berge, im Winter an die heissen Quellen, Filme und Konzerte besuchen, jeder kann sich in seinem bevorzugten Hobby vertiefen, Blumen betrachten und im Mondschein tanzen. Das Leben an sich wird angenehm.

Wir arbeiten für die Gesundheit und um den Körper zu bewegen; die Menschen verrichten nur künstlerische Arbeit, daneben werden Maschinen eingesetzt die auf Knopfdruck arbeiten.

Die einen verbessern ihre speziellen Fähigkeiten, andere wiederum widmen sich Forschungen in theoretischer Wissenschaft.

Alle vertiefen sich in ihren Weg, ohne durch andere Dinge belästigt zu werden. Vor den Geistlichen wird Nahrung angehäuft, auch wenn sie von sich aus die Erleuchtung erreichen wollen durch Hingabe in die Meditation, oder wenn sie missionieren und predigen wollen, was sie selbst nicht verstehen, werden sie nicht von Gewissensbissen gequält.

Ohne Kleider und Wohnung zu entbehren, werden sie als wahre Priester Vorläufer des himmlischen Paradieses.

Wäre das nicht besser, wenn eine solche Gesellschaft entsteht? Sie kann verhältnismässig einfach verwirklicht werden, wie wäre es damit?

Diese wahre Welt ist da, wie ein prachtvolles Feenland.

 

Der Mensch begeht ursprünglich keine Sünden, da sind auch Beichte und Abbitte unnötig.

Weil auch das Wort „Sünde“ verschwindet, wird alles, was Menschen fesselt, nutzlos.

In der Tageswelt bauen wir besser keine Wände, dann wird der Ausblick unendlich weit.

Die Mühsal der Reisepässe und des Währungsumtausches werden verschwinden, die Reise ins Ausland wird frei werden und auch für diejenigen Landsleute, die für das Thema der Freiheit plädierten, wird eine Lüge ganz unerwartet zur Wahrheit, und für alle Seiten wird es bequem werden."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Freund

wird ein Freund

durch einen Freund.

Wir brauchen Freunde,

weil wir die Verbundenheit brauchen.

Quellennachweis

 

1 Gedanken und Texte zu einer Abhandlung von Yamagishi, Miozo, "Für Dumme Menschen"

 

2 Thich Nhat Hanh, "Das Wunder der Achtsamkeit"

 

3 Gedanken und Texte aus "How to construct the Worldrevolution" von Yamagishi, Miozo

 

4 Gedanken und Texte zu einer Abhandlung von Yamagishi, Miozo "Die Einstellung, mit der Sicht- und Denkweise handeln zu wollen, dass wir eingebettet sind eine Welt von Liebe und Harmonie."

 

5 Gedanken und Texte zu einer Abhandlung von Yamagishi, Miozo "Das Prinzip der Liebe und der Wahrheit, das Prinzip des Gleichgewichts"

 

6 Gedanken und Texte zu einer Abhandlung von Yamagishi, Miozo, "Die Denkweise, dass alle Menschen Einkörper sind"

 

7 Gedanken und Texte zu einer Abhandlung von Yamagishi,Miozo, "Alle Menschen ohne Selbsthaftung sind Eins"

 

8 Gedanken und Texte zu einer Abhandlung von Yamagishi, Miozo,"Einheit ist Selbsthaftungslosigkeit"

 

9 Gedanken und Texte zu einer Abhandlung von Yamagishi, Miozo, "Die Revolution der Denkweise"

 

10 Gedanken und Texte zu einer Abhandlung von Yamagishi, Miozo, "Die Radikale

Welt-Z- Revolution"

 

11 Gedanken und Texte zu einer Abhandlung von Yamagishi, Miozo, "Der Unterschied von "Gehirnwäsche" und "Umwandlung der Vorstellungen durch Kensan"

 

12 Gedanken und Texte zu einer Abhandlung von Yamagishi, Miozo, "Himmel, Erde und Mensch kommen aus der gleichen Quelle"

 

14 Gedanken und Texte zu einer Abhandlung von Yamagishi, Miozo, "Die Wirkung von Kensan"

 

15 Gedanken und Texte zu einer Abhandlung von Yamagishi, Miozo, "Meine Persönlichkeit entwickeln"

 

16 Gedanken und Texte zu einer Abhandlung von Yamagishi, Miozo, „Passage zur Mondwelt“

 

17 Gedanken und Texte zu einer Abhandlung von Yamagishi, Miozo,"Diese neue Denkweise"

 

18 Gedanken und Texte zu einer Abhandlung von Yamagishi, Miozo, "Die Kensanmethode"

 

19 Gedanken und Texte zu einer Abhandlung von Yamagishi, Miozo, "Was es heisst, jemandem zuzuhören"

 

20 Gedanken und Texte zu einer Abhandlung von Yamagishi, Miozo,"So wird die Revolution der Denkweise zu Kensan"

 

21 Gedanken und Texte zu einer Abhandlung von Yamagishi, Miozo, "Freundschaft"

 

22 Gedanken und Texte zu einer Abhandlung von Yamagishi, Miozo, "Die Mensch - Natur - Einheit"

 

23 Gedanken und Texte zu einer Abhandlung von Yamagishi, Miozo, "Das Leitbild der Einkörpergesellschaft"

 

24 "Prinzip Menschlichkeit" von Joachim Bauer, "warum wir von Natur aus kooperieren"

 

25 Prof. Dr. Gerald Hüther, Neurobiologe, in "Das Buch der Freude" von Dalai Lama, Desmond Tutu

 

26 John Bargh in "Das Buch der Freude" von Dalai Lama und Desmond Tutu )













Wir sind so unterschiedliche Individuen,

damit wir besser zusammenarbeiten können.

 

Wären wir einheitlich, uniformiert, könnten wir nicht zusammenarbeiten, das wäre nicht möglich.

Könnten wir uns entwickeln?

Nachwort

 

 

Es ist die Vorstellung vieler Menschen, dass Andersdenkende etwas mit Vorsicht zu Betrachtendes, nicht zu Benennendes, mit Angst Einhergehendes, Bedrohliches darstellen könnten....,

weil sie sich nicht an die Normen halten, ihre Lebensweise nicht den Normen entspricht,

weil man sie und ihre Denkweise nicht versteht,

weil ihre Gedanken nicht mit meinen übereinstimmen, ihnen sogar entgegenstehen?

Geradeso wird wohl auch dieses Buch von schnellen Lesern gelesen worden sein, weil man nicht bis zum Grund gekommen ist. Es entsteht Misstrauen durch Unverständnis. Daher ist es gut, sorgfältig gelesen zu haben, bis zum Ende und zu urteilen nachdem man verstanden hat.

Auch nach mehrmaligem Lesen entdeckt man immer wieder Neues und entdeckt neue Denkweisen.

 

 

Der Unterschied von "Gehirnwäsche" und "Umwandlung der Vorstellungen durch Kensan"11

 

 

Wenn man von der Umwandlung der Vorstellungen durch menschliches Handeln spricht, gibt es Leute, die es mit der in der Öffentlichkeit oft erwähnten Gehirnwäsche oder Mindcontrol verbinden oder sogar gleichsetzen.

Das ist, weil sie Kensan nicht kennen.

Die Kensanformel ist grundsätzlich völlig entgegengesetzt.

Im Allgemeinen wird in der gegenwärtigen Gesellschaft unter dem Einfluss der Erziehung, unter dem Einfluss des sogenannten "gesunden Menschenverstandes", der Moral usw. von Kind auf gelehrt, "das ist richtig", "das ist falsch", "das ist so!"

So werden von klein auf die Vorstellungen geprägt, dies zu glauben und zu fixieren und diese Vorstellungen verankern sich aussergewöhnlich stark.

Was diese fixierten Vorstellungen, die gelehrt wurden und fest geglaubt und fixiert werden, ausnützt, und was absichtlich versucht, einseitige Vorstellungen zu lehren oder glauben zu lassen oder versucht sie einzuimpfen, das ist Mindcontrol, das ist Gehirnwäsche.

Es scheint, dass in der Öffentlichkeit häufig über Sachen wie Mindcontrol oder Gehirnwäsche als bestimmte religiöse Probleme geredet wird.

Wenn man aber die Definition von Mindcontrol sich klar macht, dann kann man Ereignisse finden in denen überraschenderweise die Leute, die Mindcontrol ablehnen und kritisieren, selbst probieren zu beherrschen oder selbst beherrscht werden, indem sie ihre eigene Meinung anderen aufdrängen wollen oder die Meinung ihres Vorbildes lautstark vertreten.

Sind wohl nicht im alltäglichen Leben, wie auch in der Politik, in der Erziehung, in den Massenmedien Informationen am Überfluten, wie z. B. bestimmte Wertanschauungen, die als richtig gelten sollen und gelehrt werden, dass sie fest geglaubt werden?

Mit dem Finger auf eine Minderheit von Menschen zu zeigen, die Unsoziales fanatisch glauben und dies versuchen, anderen Glauben zu machen und dann sagen, wir werden mindcontrolled; aber ist es nicht gerade, weil es die grosse Schar der Menschen mit dem üblichen "gesunden Menschenverstand" ist, die alle zustimmen und deshalb ganz beruhigt sind, die unbewusst die aller solideste typische Massenmindcontrol ausüben?

Es kommt doch auch vor, dass der Inhalt einer Fernsehsendung ohne Übertreibung hundertmillionenfach Gesamtmindcontrol ausübt.

Was die Vorstellungen von derartiger Gehirnwäsche unbeeinflusst lässt, das ist Kensan.

Was den klaren Verstand des Menschen zur Geltung bringt, was die Umwandlung der fixierten Vorstellungen hin zu normalen Vorstellungen herbeiführt, das ist Kensan.

Mit diesen Ausführungen und Erläuterungen werden Sie wohl verstehen: In dieser Einkörpergesellschaft bemüht man sich um Aufklärung der "menschlichen Vorstellungen", versucht, fixierte Vorstellungen aufzulösen und macht die Normalisierung der Vorstellungen durch Kensan zur Hauptsache.

Damit wird es zu einer Herzensangelegenheit, gemeinsam zu wachsen und sich zu entwickeln.

Damit die Menschen sowohl Allerrichtigstes erforschen, als auch untereinander gegenseitig in Freundschaft miteinander leben, sollen sie sich stets bewusst sein, wie gross das Übel ist, etwas zu glauben, festzulegen, letzten Endes Vorstellungen zu fixieren und die menschlichen Vorstellungen, die leicht fixiert werden können umzuwandeln hin zu Vorstellungen ohne Fixierungen, das ist Kensan.

Ausserdem ist das wahre Einkörperleben ein Kensanleben, wie es auch genannt werden kann, ein während 24 Stunden dauerndes ununterbrochenes Leben mit der Haltung des Fortschritts ohne Fixierung, ein Normalisierungsleben der Vorstellungen.

GEHIRNWÄSCHE, welche die Gewohnheit der Vorstellungen zu glauben und festzulegen ausnützt und

KENSAN, das die Umwandlung hin zu nicht glaubenden, nicht festlegenden Vorstellungen zum Ziel hat, das sind um 180° entgegengesetzte Gegenpole.

Die Befreiung von den sich selbst fesselnden Selbsthaftungsvorstellungen, das ist Kensan.

Wenn die Vorstellungen zur Kensanhaltung ohne Eigensinn und ohne Selbsthaftung werden, dann kann noch so viel gelehrt werden von "das ist absolut richtig", es gibt kein Glauben oder Festlegen.

Es gibt deshalb auch kein "Hinterherlaufen" oder "Betrogen Werden".

Die unermüdliche, wissenschaftlich gründliche Untersucherhaltung, die ständig nach dem "wie ist es wirklich?" untersucht und hinterfragt, das ist Kensan.

Die Umwandlung von glaubenden, festlegenden Vorstellungen hin zu nicht glaubenden, nicht festlegenden Vorstellungen, das ist Kensan.

Nur festlegende, glaubende Vorstellungen können mindcontrolled werden, können der Gehirnwäsche unterzogen werden.

Wenn man in der Kensanhaltung ist, dann ist Mindcontrol oder Gehirnwäsche unmöglich.

Wie leicht man sogar ein ganzes Volk der Gehirnwäsche unterziehen kann, haben die Nazis in ihrem "1000 jährigen herzlosem Reich" einprägsam verdeutlicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir Menschen haben

weder Rechte noch Pflichten.

Diejenigen, die uns Rechte zuweisen,

wollen uns unserer Freiheit berauben.

Epilog

 

Flucht in die Anonymität

 

Hohe Belohnung für jeden, der mir Angaben machen kann über den Aufenthaltsort von "man", diesem geheimnisumwitterten, machtvollen, allwissenden Alleskönner, der immer angerufen wird, wenn es "Probleme" zu beheben gilt.

Er kann Kriege beenden und verhindern, er kann Frieden stiften zwischen verfeindeten Parteien, er kann den Hunger in der Welt beenden, den Wohlstand für alle herbeiführen, er kann die Flüchtlingsströme beenden.

Alle Welt redet von "man", aber wie es scheint, hat ihn bis heute noch niemand angetroffen.

"Man" sollte ..., oder: "Man" müsste nur..., oder: Wenn "man" das so oder so machen würde, wäre das Problem gelöst.

"Wen meinst Du denn damit?"

Die Antworten sind nicht wirklich aufschlussreich:

"Die Regierung....", "die Verwaltung.........", "das Amt......", aber natürlich auch "der Konzern.......", die Firma..........", die Chefetage........", usw. überall in den unsagbar vielen Verwaltungsstellen verbirgt sich der Alleskönner "man".

Auf jeden Fall woanders als bei mir.

 

Die Flucht in eine unverbindliche, unnatürliche Lebensform. Wir machen uns zu Objekten, brauchen dann einen Führer.

 

Auf der gleichen Ebene, nämlich der Flucht aus der Selbstverantwortung in die Selbstverleugnung, liegt das sich Festlegen an äusseren Fragen und Problemen in Politik, Sport, Wissenschaft usw. , an Angelegenheiten, die ausserhalb meines authentischen Lebens liegen und auf eine einzige Sichtweise.

Weil viele Menschen glauben, eine festgelegte Meinung haben zu müssen, kann es zu keinem konstruktiven gemeinsamen Handeln kommen.

Damit sind nicht nur die Stimmen am Biertisch gemeint, sondern auch und vor allem das Gerangel in den politischen Gremien bis hinauf zur internationalen Ebene.

Parteien, die ja das Grundgerüst unserer westlichen Demokratien sind, tragen dieses Gegeneinander in ihrem Selbstverständnis. Das ist ihr Prinzip! Eine Partei ( lat. pars = Teil ) vertritt immer nur einen Teil der Bevölkerung. Die Abstimmungen in den Gremien fordern das Dafür oder Dagegen, niemals das Gemeinsam. Das ist das grundlegende Problem und das unlösbare Dilemma, in dem unsere Demokratien stecken. Verstärkt wird es durch das Jagen nach Ämtern, Ansehen und Macht Ruhm und Ehre und anderen materiellen "Vorteilen" der Amtsinhaber, die dann ihre Verantwortung an eine anonyme Gruppe abgeben können. Einsichten, die eine Veränderung ihrer Handlungsweise bewirken, sind sicher nicht zu erwarten.

Einen weiteren Schleichweg, zur Selbstverleugnung , sich als aussenstehender kritisierender Zuschauer auszuklinken aus dem wirklichen Leben, das täglich mit Unwägbarkeiten aufwartet,

ist die Flucht in die Arbeit,

ist die Flucht in Zertifikate,

ist die Flucht in Recht und Gesetz,

ist die Flucht in Ansehen, Ruhm und Ehre, in Wissen und Wissenschaft, in die Politik.

Man muss sehr achtsam mit sich umgehen, um diese Fallstricke zu erkennen.

Auch die Abhängigkeit von der Firma und vom Arbeitsplatz verführt dazu, sich selbst zu verleugnen. Und erst beim Militär!.

Das Philosophieren über die kranke Menschheit, die Ungerechtigkeit in der Welt usw., ist nichts weiter, als das sich Ablenken von seiner eigenen Unselbständigkeit, von einem authentischen Leben.

Nicht zuletzt ist noch die Angst da, die auf diesem Nährboden gedeiht.

Die Angst vor Fehlern, vor Verantwortung, vor Einsamkeit, vor Verlust usw. und die Angst vorm Tod.

Es hat den Anschein, als wäre die Angst die stärkste Kraft für die Flucht vor dem Leben. Vor diesem Hintergrund ist es nicht einfach, seine Persönlichkeit zu entwickeln.

So gibt es unzählige Wege in unserer normierten Lebensweise, sich aus der Selbstverantwortung zu flüchten, das selbstbestimmte Leben abzugeben und als Objekt in seiner selbstgewählten Rolle zu funktionieren.

Objekte können nicht (wirklich) leben. Sie können auch keine (wirkliche) Verbundenheit zu ihren Mitmenschen aufbauen. Oft missbrauchen sie ihre Umgebung für ihre Zwecke.

Wir erinnern uns: Unser wahrer Verführer, welcher Selbstverantwortung für das eigene Leben verhindert, ist nicht bei anderen zu suchen, er besteht in einer bestimmten Art des Denkens und diese Denkweise ist es, die uns verführt und so viel Probleme verursacht. Für und und für unsere Mitwelt.

Ist es nicht schade um das Leben, das in der Anonymität so leichtfertig vergeudet wird, ist es nicht schade um mich selbst, dass ich mein eigenes Leben nicht kenne aber gern leben möchte?

Ist es nicht schade, dass ich mich selbst nicht kenne?

 

Wollen wir wirklich so weitermachen und sehenden Auges ungeliebt im Abseits funktionieren?

Ist es jetzt nicht an der Zeit, Selbstreflexion zu üben, meinen Standort zu bestimmen?

 

"Wir sind alle Eins, eine grosse Menschheitsfamilie.

Ist es nicht beruhigend, darin eingebunden zu sein und mein zu Hause zu kennen?

Gibt es nicht ein warmes Gefühl, meine Mitmenschen als Teil meiner Familie zu sehen?

 

Wenn wir das erkannt haben, können wir konstruktiv, im gemeinsamen Miteinander Änderungen herbeiführen, in einer freundschaftlichen und herzlichen Atmosphäre ohne Begrenzungen, in der Gleiche unter Gleichen leben.

 

Wäre es nicht lohnenswert für alle in ihrer Denkweise jung Gebliebenen, darüber gemeinsam nachzudenken, Gleichgesinnte um sich herum versammeln, um miteinander unsere neue Gesellschaft, in der das Herz im Mittelpunkt allen Handelns steht, selbst aufzubauen? Dazu brauchen wir keine "Politik", keine Gurus oder "Führer", das können wir selbst, dazu braucht es Dich und mich.

 

"Wir Menschen wurden geboren, um geliebt zu werden, Dinge werden hergestellt, um benutzt zu werden. In unserer Gesellschaft liebt man Dinge und benutzt Menschen". Das hat keinen Bestand.

nach Dalai Lama









Meine Einzigartigkeit

habe ich dadurch,

dass ich mit allem verbunden bin.

Der Autor

Flo Eburt,

 

 

Jahrgang 1941,

studiert Naturwissenschaften an der TH – Darmstadt, (heute TU - DA),

Beamter im Staatsdienst,

Weiterbildung zum Umweltinformatiker,

Selbständiger Unternehmer, Schulungsleiter.

Verheiratet, 5 Kinder.

 

Die praktischen Tätigkeiten, auch später als Beamter, liessen bei ihm die innere Suche nach dem „Wer bin ich wirklich“ immer drängender werden, bis er sich schliesslich nach längerer Suche der Yamagishi Glücksvereinigung anschloss und 17 Jahre dort lebte.

Dort fand er schliesslich, wonach er so lange Jahre gesucht hatte: das ganze Leben, der tägliche Alltag, sowohl die praktische Arbeit als auch die „Freizeit“, waren dem Ziel gewidmet, sich selbst, seine Selbsthaftung und seine eigene Denkweise kennen zu lernen, sie zu "normalisieren" und zu lernen, unliebsame Gedanken beiseite zu legen, um ein „freier“ Mensch zu werden, zum Zweck, mit allen Menschen freundschaftlich und zufrieden zusammen zu leben.

Das ist die Basis für ein glückliches Leben und für eine glückliche Gesellschaft.

Das „normale“ menschliche Leben, ja das ganze Leben an sich, bedeutet Freude und Glück, das ist eine wichtige Erkenntnis aus dieser Zeit.

Es waren die wichtigsten Jahre meines Lebens und ich bin dankbar für alles, was ich erleben durfte.“

 

So zielen alle Aussagen in diesem Buch auf den Aufbau einer stabilen Gesellschaft, in der alle Menschen dieser Welt glücklich und zufrieden leben können, auf eine Menschliche Gesellschaft, die es bis heute noch nicht gegeben hat und die dringender denn je gemeinsam aufgebaut werden soll. Die Grundlagen für diese Gesellschaft, die in diesem Buch beschrieben werden, haben den Anspruch, für immer gültig zu sein, solange es Menschen auf dieser Erde geben wird.

Wenn dieser Maßstab beim Lesen dieses Buches an die Messlatte Ihrer Beurteilung des Buches gelegt wird, wird es keine Irritationen und keine Missverständnisse geben. Das ist wichtig.

Das vorliegende Büchlein beschreibt die Einheit aller Menschen.

Diese Einkörperanschauung ist die Basis für den Aufbau der Menschlichen Gesellschaft.

Sie ist die sehr verdichtete Zusammenfassung seiner 17 - jährigen Erfahrungen in verschiedenen Yamagishi - Dörfern in Deutschland, Japan und in der Schweiz.

Yamagishi (1901 - 1961), Gesellschaftsphilosoph und Vordenker, ist der Begründer der weltweiten Yamagishi - Bewegung, die zum Ziel hat, eine stabile Menschliche Gesellschaft für alle Menschen aufzubauen, in der jeder Mensch glücklich und zufrieden leben kann. Das klingt unglaublich, nicht wahr?

So ist es verständlich, wenn der Leser gelegentlich Gedankengänge und Aussagen nicht auf Anhieb nachvollziehen kann oder gar missversteht.

Wir Menschen sind Eins und verbunden mir der Natur und allen Dingen.“

In diesem Sinne geht sein Wirken auch heute noch unvermindert weiter, ein niemals endender Prozess.

 

Menschliches Glück ist normal, so wie in der ganzen Natur, die darauf wartet, Dir ihre Liebe zu offenbaren.

Es ist das wahre Leben.

Wenn ich mich ärgere, lachend erkennen, was für ein Dummkopf ich bin, dass ich die Liebe in allem nicht sehen kann“.

 

Flo

 

Vom gleichen Autor im gleichen Verlag erschienen,

 

 

Flo Eburt

 

"Das Glück ist in Dir"

"Über die Kunst ein glücklicher Mensch zu werden in Richtung Menschliche Gesellschaft"

 

 

ISBN 978-1-9804-1949-5

 

Verlag Kindle kdp

bei amazon.de

ab 01. 19 in allen Buchhandlungen

 

Dieses Buch ist unter dem gleichnamigen Titel auch als e-book erschienen.

Es möchte seinen Weg finden zu Menschen, die sich für das Glück aller Menschen einsetzen, das in eine friedliche, menschliche Gesellschaft führt.

Wenn Sie solche Menschen kennen, geben Sie bitte dieses Buch weiter.



Flo

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1Kensan ist ein Wort aus dem japanischen und bedeutet „die Wissenschaften tiefgründig erforschen“

2Kensan ist ein Wort aus dem japanischen. Glückskensantreffen heisst etwa Treffen zur tiefgründigen Erforschung des wahren Glückes. Siehe auch das Kapitel über Kensan