Die Märchenwelt

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Märchenwelt

Ist es nicht schade, sein Leben zu vertun?  Seifenblasen nachzujagen?

Man sagt, es gibt 7 Milliarden Menschen auf der Erde und weil jeder seine eigene Wahrheit hat, gibt es 7 Milliarden Wahrheiten.
Irgendwo muss da doch ein Gedankenfehler sein! So primitiv, dumm und hoffnungslos kann Leben, schon gar nicht menschliches Leben sein. Ich denke, es gibt eine Wahrheit. Eine Wahrheit, die in der grossen Liebe, die die Welt zusammenhält, begründet ist. Lasst sie uns finden!

Ist nicht allen Menschen, allen Wesen gemeinsam, die Vision, zufrieden und glücklich zu leben? Mit der Lebensbasis Glück, das in allem Sein verankert ist? Einfach nur ein von Glück erfülltes Leben!
Alles, was es zu einem auch materiell glücklichen und zufriedenen Leben braucht, bietet Mutter Erde: Genug Nahrung für jeden, Rohstoffe für ein warmes Zuhause und Luft und Wasser im Überfluss, (zumindest in Westeuropa).

Wie viele Törichte gibt es doch, deren Leben endet, indem sie Tag für Tag versessen arbeiten, um ein Vermögen anzuhäufen, welches sie irgendwann wieder abgeben müssen? Wie viele gibt es, die miteinander streiten wegen einer Stellung, die sie bald wieder verlieren; das Streben nach dem schnellen, vergänglichem Glück, nach Ruhm, Besitz etc., das schon morgen vorbei sein kann?
Es ist schade und eine dumme Sache, das Leben nicht wirklich zu kennen, sich selbst nicht wirklich zu kennen.
Ist es nicht höchste Zeit zu erwachen?

Was hindert uns daran?

Die Welt ist voll Blumen und Sonne, sie ist märchenhaft schön. Hinter all den grauen Wolken scheint immer! die Sonne. Ich denke, es ist unsere Lebensaufgabe in der Sonne zu leben. Sollte ich einmal in grauen Wolken leben, muss ich nachprüfen, ob in Meiner Denkweise irgendwo ein Fehler ist.

„Passage zur Märchenwelt"

Der Mensch denkt zuviel - er denkt zu kompliziert.

Wenn man über zwei Dinge gleichzeitig nachdenkt, wird es schwierig. Nachdenken, das ist gut; aber versuchen, mehrere Dinge zusammen zu überlegen mit einem Kopf, der nicht denken kann, das ist die Ursache in übermässiges Denken zu geraten.

Wenn man über etwas nachdenkt, sollte man einfach zuerst trennen, zerlegen und vereinfachen und den Fokus des Denkens auf ein Einziges richten. Es gilt, die eigenen Vorstellungen, die Vorstellungen der anderen und dergleichen nicht durcheinander zu bringen. Besonders beim Nachdenken über etwas Neues sollte man die eigenen alten Denkweisen, Theorien und dergleichen, nicht als Massstab einmischen.
Wenn man etwas Neues probiert, das man bis jetzt noch nie gegessen hat, sollte man nicht vergleichen mit etwas aus der Vergangenheit, sollte man sich keine Vorstellungen machen, keine Prognosen stellen usw. Man sollte nicht den Geschmack, den man früher einmal gekostet hat auf der Zunge übriglassen oder sich Vorstellungen machen von scharf, süss, sauer, usw..
Bei etwas völlig Neuem geht es darum, es unbefangen zu probieren. Es ist doch etwas, das man nicht kennt solange man es nicht probiert. Man sollte einfach den individuellen Geschmack kosten und kennen lernen.

Wenn man hört, dass die ganze Welt zu einer freundschaftlichen, fröhlichen Welt wird, in der Geld unnötig ist, wenn da zu kompliziert gedacht wird, dann gibt es vielleicht auch Leute, die das schonungslos ablehnen als etwas das absolut unmöglich sei. Wird da wohl nicht irgend eine Denkweise zugeschaltet und viel zu kompliziert gedacht?
Selbst die Spatzen auf den Dächern oder die über den Rapsblüten tanzenden Schmetterlinge zwitschern und tanzen frei und fröhlich herum, ohne Geld zu haben, ohne irgendwelche starren Grenzen zu ziehen. Sie scheinen weder Rechte geltend zu machen noch Pflichten zu fühlen.
Warum muss wohl der Mensch, der über hervorragende Intelligenz und Fähigkeiten verfügt, sich fest mit Rechten und Pflichten einzäunen und fesseln?
Im freundschaftlichen fröhlichen Miteinander unseres Dorfes, wo Geld nicht nötig ist, ist Nahrung, Kleidung und Wohnung alles gratis. Wozu braucht es eine Entschädigung?  Ob Fische oder Früchte, ob Kleidung oder sonstige Waren, man kann sie frei vom Ladentisch nehmen und davon essen und nehmen, soviel man mag. ....
Keiner runzelt die Stirne und redet mit vorwurfsvollem Blick von Rechten und Pflichten. Es gibt weder Verordnungen, die zur Arbeit zwingen oder an die Zeit binden, noch gibt es Aufseher. Man schläft, wenn man schlafen möchte und steht auf, wenn man aufstehen möchte. Wer in so einer Welt leben möchte, soll dies sagen. Märchenwelt

 Miozo Yamagishi

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