Menschlich leben

 

Menschlich leben

 

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Menschlich zu leben  bedeutet Glückliches Leben,

bedeutet ohne Ablehnung zu leben in Freundschaft mit allen Menschen und der ganzen Natur. 

Menschlich zu leben heisst auch, ein Mensch zu sein, der sich nicht abgrenzt, weder zu seinen Mitmenschen noch sich über die Natur erhebt. Das heisst, ein Herz zu entwickeln, das mit allen Menschen, Tieren und der ganzen Natur in Harmonie leben will.

Es ist ein Einkörperleben.

(S. a. die Unterthemen zu diesem Kapitel)

 

 

Menschlich leben geschieht in jedem Moment, immer und überall, ob im Gefängnis oder hinter selbst gebauten Mauern, ob mit dem Partner, einer geliebten oder ungeliebten Person, ob in der Armee oder im Kloster mit allen Menschen aller Rassen und mit der ganzen Natur und Allem, was mich umgibt. Mit Schnecken, Wühlmäusen, Borkenkäfern und Mücken. 

Überall dort, wo ich mich Zielen hingebe, die nicht meiner menschlichen Natur entsprechen, da spüre ich etwas in mir: ich möchte raus aus den Zwängen, aus der Tretmühle, aus dem Stress am Arbeitsplatz. Wozu quäle ich mich so? Warum lasse ich mich immer wieder einspannen in die unmenschlichen Arbeitsabläufe??

Was möchte ich wirklich aus tiefstem Herzen? - Jetzt, in diesem Augenblick?

Ruhm, Ehre, Besitz erreichen, meinem Ego dienen müssen, meine Vorstellungen durchsetzen müssen und menschlich leben wollen, das lässt sich nicht unter einen Hut bringen. Gerade das ist der Grund meiner inneren Zerrissenheit und schliesslich meiner körperlichen Krankheit. Ich kann nicht zwei Herren dienen.

Im Besitzdenken verweilen und menschlich leben zu wollen verhält sich wie Feuer und Wasser, das eine löscht das andere aus.  "Es ist eher möglich, dass  ein Kamel durch ein Nadelöhr geht, ..."

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Menschlich zu leben bedeutet, von mir ausgehend in Freundschaft mit allem zu leben.

Wenn ich andere Ziele verfolge, Ziele, die abseits von Menschlichkeit liegen, wie z. B. Besitzen Wollen, der Beste sein zu wollen und daher mit Ablehnung durch die Welt gehe, bedenkenlos Menschen und Umwelt benutze...., werde ich unglücklich.

1. Besitzdenken, sowohl materielles als auch immaterielles und menschlich leben zu wollen, das lässt sich nicht unter einen Hut bringen. Ich kann nicht zwei Herren dienen. Mit Besitzdenken funktioniere ich aber lebe nicht. Mit meinem Besitzdenken menschlich leben zu wollen, das verhält sich wie Feuer und Wasser, das eine löscht das andere aus.

2. Immer, wenn ich  mich den Umständen anpasse oder meinen "persönlichen Vorteilen“ nachjage, spüre ich, dass ich mich verleugne. "Es ist töricht, andere nachahmen zu wollen. Besser ist es nichts zu tun, als die Gewohnheiten anderer anzunehmen." Mit Achtsamkeit bemerke ich meine Abwege.

3. Nichts sagen, nichts sehen und nichts hören und alles in mich hineinfressen, mit dieser Haltung zementiere ich meine Traurigkeit und meine Einsamkeit. Das  Geheimnis der Befreiung liegt nicht im Beten von Rosenkränzen oder in geheimnisvollen Formeln, sondern darin, praktisch zu handeln, in Freundschaft und Einigkeit. Ein Körper oder ein Geist, der nicht dazu benutzt wird, anderen zu dienen, ist nichts weiter als eine Leiche. Das wahre Leben ist wahres Glück, das man in den Augen seines Gegenüber leuchten sieht. Wir haben einen Geist der Kraft, der Liebe und Besonnenheit als Geschenk erhalten. Die Welt wartet auf unseren Einsatz.

4. Mein Ego fordert. Meine Vorstellungen wachsen ins Unermessliche, wenn ich auf sie höre! (Individualismus ist etwas völlig Künstliches, nichts Echtes.)  Liebe löst den Egoismus auf wie Nebel in der Morgensonne.

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Aufbruch in die Freiheit

Ein Mensch, der alles weiß ist ein hoffnungsloser Fall und ein Mensch, der an etwas hängt, kann niemals frei sein.

Mich von allen Anhaftungen, festgefahrenen Meinungen und Ideen, von Vorstellungen, eingefahrenen Lebenswegen und Gewohnheiten zu befreien, alle Fesseln abstreifen, spüre ich da nicht Freiheit?

Die ganze Natur lebt in steter Veränderung, warum sollte ich mich verweigern? Loslassen, damit etwas Neues entstehen kann. Veränderung, Schritt für Schritt, einfach, lebendig, herzlich und voll natürlicher Zuneigung. Mich dem Abenteuer Leben hingeben, das sich stets verändert, unberechenbar, aber voller Liebe.  Mir kann doch nichts geschehen! Was kann ich verlieren? Geborgtes kurzes Glück?  Sicherheit in der Unsicherheit? Angst, Abgrenzung, Einsamkeit und Sorgen, Traurigkeit? Nichts davon wird übrigbleiben. Stattdessen wird das stabile Glück, das dann natürlicherweise hervorkommt, in mein Leben einziehen. Und die Liebe. Sie verleiht Gesundheit, Wohlergehen, ja sogar Wohlstand und ist der direkte Weg zum wahren immerwährenden Glück.

Die Befreiung ist nicht weit entfernt, sie versteckt sich hinter deinem Rücken. Sobald Du authentisch bist, steht die Tür offen. Aber Du bist ein solcher Lügner, ein solcher Heuchler, ein solcher Hochstapler, daß keine Faser an Dir echt ist, oder?. Darum erscheint Dir Befreiung so unendlich weit entfernt. Merkst Du den garnicht, dass Du mit dieser Haltung nur funktiomnierst aber nicht lebst?
Werde gelöst, ehrlich und natürlich! Am Anfang wird es sehr schwer sein, aber nach und nach wird es von mal zu mal einfacher und eines Tages wird es zu einem Bedürfnis und andere werden Dich dafür lieben. Deine Gesichtszüge entspannen sich, Du beginnst zu lächeln und die Freude strahlt aus Deinen Augen. Dein Glück ist ansteckend! Du gesundest. Du lebst.

  Wenn ich mich ändere, ändert sich die Welt.

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Weil es bei alledem immer nur um meinen praktischen Lebensalltag geht, also um mein Lebensglück, bin ich schlussendlich der/die einzige, der/die darunter leidet, wenn er die ausgetretenen Lebenswege nicht verlässt . Es gehört mehr Mut dazu seine Meinung zu ändern, als auf ihr zu beharren!

Achtsamkeit Üben:

Tun Sie immer genau das, wovor Sie sich fürchten, und das Ende Ihrer Furcht ist gekommen. Tun und denken Sie immer genau das, was Sie im Grunde ihres Herzens wollen. Am Ende winkt die Freiheit.

Achte stets auf deine Gedanken, sie werden zu Worten.
Achte auf deine Worte, sie werden zu Handlungen.
Achte auf deine Handlungen, sie werden zu Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten, sie werden zu Charaktereigenschaften.
Achte auf deinen Charakter, er wird dein Schicksal.

Auch eine Reise von tausend Meilen fängt mit dem ersten Schritt an. Auch wenn Du langsam bist, Du bist tausendmal schneller als der, der stehen bleibt.

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