Über meine Vorstellungen

Über meine Vorstellungen

Der Mensch lebt und denkt in Vorstellungen, jede/r nach seinen eigenen; man kann deshalb auch sagen, der Mensch ist ein "Vorstellungstier". Gedanken und Vorstellungen sind wie die Wolken, sie kommen und ziehen wieder vorbei oder sie regnen ab und lösen sich auf und bald scheint wieder die Sonne. Beobachte sie, aber nimm sie nicht so ernst, denn Du bist nicht Deine Gedanken, sowenig, wie Du Deine Wut bist. Gedanken gehören nicht Dir. Sie kommen und gehen. Lass sie ziehen. Ein Geist, der an seinen Vorstellungen hängt, kann niemals frei sein. Das wahre Leben ist aber frei.

 Wie wäre es, seine Vorstellungen einmal in Ruhe und mit Achtsamkeit zu betrachten. Wenn ich mein Handeln einmal von einem Regiestuhl betrachten würde, in einem Stück, in dem ich der Hauptdarsteller bin, könnte ich genau erkennen, wer der Akteur und wer die Marionette ist. Wenn ich nur ein einziges mal erkannt habe, wie mein Kopf arbeitet, kann ich ihn perfekt für mich arbeiten lassen, vorausgestzt ich lebe bewusst. Achtsamkeit vertreibt die Regenwolken und lässt die Sonne scheinen. Immer. Wenn ich also unglücklich bin fehlt meine Achtsamkeit. Ich bin mir meiner selbst nicht mehr bewusst. Bewusstheit ist Liebe, Achtsamkeit ist der Weg.

Glück und Fröhlichkeit und das Leben erleben, das ist unsere Natur. Jedes Wesen, alle Tiere und Pflanzen sind von ihrer Natur aus fröhlich und zufrieden, weil sie von der grossen Liebe umgeben sind. Sie machen es uns vor. Sie orientieren sich an ihrer Natur und tun das, was ihrer Natur entspricht. 100%ig. Wir Menschen orientieren uns gern an unseren Vorstellungen: wie könnte es noch besser sein?( für mich) : bessere Nahrung, besseres Wetter, bessere Ernte, mehr, mehr, mehr, und wir vergessen dabei, daß wir Kinder von Mutter Erde sind, die uns alles frei gibt.

Unsere Habgier ist grenzenlos und je mehr wir haben, desto mehr wollen wir. So wirkt marterielles Denken. Es ist die Einsamkeit des Ich - Alleine - Denkens das die Herzensebene verschließt. Materiell denken und menschlich leben wollen, das schließt einander aus. Das ist nichts weiter als Selbstverleugnung und Heuchelei. Materielles Denken entsteht aus der Angst.

"Erniedrige Dich nicht, indem Du Dich für schwach, sündig, eingebildet unwürdig oder böse hälst. Vergiss nicht, dass, wenn Du Dich selbst erniedrigst und verurteilst oder Dich als nicht würdig erachtest, Du auch mich, der ich Dein wahres Selbst bin erniedrigst und verurteilst." Bedenke, wenn Du andere belügst, belügst Du Dich selbst, belügst Du mich!

Wenn Du fähig wirst an andere zu denken und mit allen in Freunschaft leben kannst, verfliegt alle Angst. So wirkt Liebe.

 

 

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