M.Yamagishi

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 Miozo Yamagishi, geboren am 12. August 1901, von seinen Anhängern wird er liebevoll "sensei" (Lehrer) genannt. Gestorben am 4. Mai 1961, liegt in Kasugayama begraben im öffentlichen Hügel.

wichtige Stationen in seinem Leben: ( eine lückenlose Chronologie existiert nicht, deshalb wurde seine Lebensgeschichte von verschiedenen Menschen seiner Umgebung zusammengetragen. )

Nachfolgend sind verschiedene Schilderungen aus seinem Leben, die auch manchmal der Chronologie entbehren, sowohl von seinem jüngeren Bruder, seiner(2.?) Frau (er war zweimal verheiratet und mit verschiedenen Frauen zusammen), seiner Mutter oder von ihm selbst und auch von Menschen aus seiner Nähe, z. B. aus dem Hühnerzüchterverein Kyoto. Freunde hatte er so gut wie keine. Manche Begebenheiten erscheinen deshalb 2 mal, weil die Schilderungen des gleichen Ereignisses von verschiedenen Personen stammen und sich auf die selbe Situation beziehen. Die Schilderungen werfen aber ein Schlaglicht auf sein Leben und Wirken und vor allem auf seine Persönlichkeit und sind für das Verständnis von Yamagishism von großem Vorteil. Sie wurden von Kishi San ins Englische und von mir ins Deutsche übersetzt, sodaß auch Übersetzungsfehler nicht ausgeschlossen sind. Während der Übersetzung gab es Augenblicke in denen ich wirklich nicht mehr weiter schreiben konnte, sprachlos über die Klarheit seiner Sicht- und Lebensweise. Es gab auch Situationen, in denen wir über die nicht zu überbietende Arroganz von Yamagishi laut lachen mussten.

Erst ab dem Jahre 1949 wird die Chronologie eingehalten. Das Bild, Zahnrad und Herz, ist das Emblem der Yamagishi Vereinigung. Jedes Detail darin hat seine Bedeutung.

Zum Durchlesen seines ganzen Lebenslaufes sollte man sich wirklich Zeit nehmen.

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 Seine Eltern waren Bauersleute

Seine Mutter und auch sein Vater unterstützten Miozo stets in seinem Verhalten auch gegen seine Brüder. Er hatte drei Brüder, die zwei ältesten sind gestorben (Stand 2011)

Er war sehr schwach. Einmal, als er Gymnastik Übungen machen sollte konnte er nicht, weil sein Körper nicht mitmachte, aber in der Hitze funktionierte sein Körper nicht. Sein Bruder neckte ihn : Du bist eitel du bist eitel und er wurde wütend.

Er beobachtete sich sehr genau und prüfte sich und wenn er wütend wurde und sich ärgete, war seine Revanche den anderen (Kindern) zu zeigen, wie er fühlte. Er wurde wütend, wenn ein Tier geschlagen wurde, einmal wurde er wütend weil eine Schnecke gequält wurde.

Mit 13 Jahren begleitete er einen Trauerzug und aß einen Pfirsich. den Kern schleuderte er weg und traf eine Person. Im damaligen Japan gab es vier Kasten: die Samurei, die Farmer, die Kaufleute und (Landarbeiter?) und diese Person war von der vierten Kaste, sie lief weg vom Trauerzug, obwohl sie hungrig war. Das war für Miozo ein einschneidendes Erlebnis.

Schon früh sah er, daß diese Gesellschaft nicht gut war und verbessert werden sollte. Auch wenn er das zu Hause erzählte wurde er von seiner Mutter unterstützt.

Er hat nie Hunger verspürt.

In der Schule war er gut in Mathe aber in den Leibesübungen war er nicht gut, er war körperlich schwach. Mit 16 musste er eine Aufnahmeprüfung machen und er arbeitete sehr hart und schloss mit den Besten ab.

Mit 15 Jahren bemerkte er, daß er gut beobachten konnte, sich selbst auch. Seine Mutter bezeichnete er als zufrieden.

Mit 17? begann er eine Lehre, brach sie jedoch schon mit 18 Jahren ab.

Er mochte auch nicht, daß Angestellte  um Geld spielten.

Danach ging er nach Yokohama, nur um zu schauen um sich ein Bild von der Situation in Yokohama zu machen.

Mit 19 J. ging er nach Imgata. Dort dachte er 24 Std, ohne zu essen nach, über den Ursprung der Dinge, über die Basis der Basis, damals schrieb er die Passage zur Mondwelt.

Mit 21 J hatt er eine klare Idee über die Wahre Welt, über eine glückliche Gesellschaft und suchte nach einer Methode, das schien das Wichtigste zu sein, diese Ideen unzusetzen.

Dann ging er nach Seoul, Korea, um seine Ideen zu überprüfen. Er liebte die scharfen Gewürze.

Schon früh - mit 12 J. - sagte seine Mutter über ihn, er wird einmal ein großer Mann, den alle fürchten.

Mit 20 J. wurde er vom Militär einberufen. Er hatte lange Haare, das ärgerte einen Officer und er brüllte ihn an, fragte ihn, warum bist Du hier?  M fragte seinen Nachbarn, warum musste ich denn hierherkommen? Der Officer war wütend und drohte ihm mit Gefängnis, zweimal wurde er geschlagen und Miozo war sehr überrascht. Er war sehr dünn und nachdem er gewogen wurde, sagte ihn ein Officer, das habe er extra gemacht, um nicht in den Militärdienst zu kommen. Schließlich kam ein höherer Dienstgrad, der ihn entließ (kein Militärdienst). Aber er musst sich bei der Polizei melden.

Mit 21 Jahren beginnt er mit der Hühnerhaltung. 

Es war ein "miracle by chance". Tag und Nacht liest er Bücher über Hühnerhaltung und überarbeitet sie. Er war körperlich schwach, sehr dünn und kümmerte sich nicht um seine Gesundheit, hatte ein stressvolles Leben. Zur damaligen Zeit musste er sich bei der Polizei melden. Als er eines Tages bemerkte, daß er von einem Detektiv observiert wurde, versucht er sich der Beobachtung zu entziehen und versteckte sich in einem Hühnerstall eines großen Hühnerbetriebes mit weißer Leghorn. Es ist ein sehr moderner Betrieb mit einer Brutmaschine und er ist sehr interessiert.

Zu dieser Zeit wohnt er in Shiga und praktiziert seine Ideen zur Hühnerhaltung. Er war begeistert von den Hühnern. Zuerst beginnt er mit Fleischhühnern zu experimentieren aber erfolglos. Dann wendet er sich den Legehühnern zu.

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Sein jüngerer Bruder Jiokiji berichtet: zusammen mit ihm baut Miozo einen Hühnerstall aus Brettern von Fischboxen, sammelt Nägel und klopft sie gerade, macht Ketten aus den Nägeln;  er schreibt viel, bringt die Eier in die Stadt und kauft dafür Futter. Zur besten Zeit hat er 2 bis 3 Tausend Hühner.

Mit 28 J. heiratet Miozo seine Cousine Shizuko. Zur damaligen Zeit wurden die Ehen arrangiert und es gibt viele Bewerber für Shizuko aber Miozo geht direkt zu ihr hin und sagt ihr, sie soll ihn heiraten.

Am 14. 9. 1930 wird sein erster Sohn Mi geboren, er nennt ihn Jum. Er benutzt den Namen Mi als Pseudonym für seine Bücher (Veröffentlichungen) bis 1952. Mi selbst mag seinen Namen auch nicht und nennt sich Jum.

Es gibt einen Unfall, bei dem der Verletzte stirbt, die Polizi ermittelt und Reporter wollen Einzelheiten erfahren.

Ein älterer Bruder, stirbt am 17. 12. 2000. Er ist Maler im alten japanischen Stiel. (er hat auch das Tokkoh - Bild gemalt aber die Frau darin konnte er nicht malen, die hat Miozo selbst gemalt). Jum erhält viele Auszeichnungen und Preise und wird 1975 Prof an der Kunstakademie in Kyoto.

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Jiokiji, sein jüngerer Bruder berichtet:

er hat keine Ahnung wann sein Vater schläft. Immer, wenn er aufsteht oder nach Hause kommt, ist Miozo schon am Arbeiten (Schreiben?)

In der damaligen Zeit ist es normal, daß Hennen die Eier ausbrüten und es herrscht die Denkweise, daß künstlich ausgebrütete Küken schlecht seien. Miozo baut sich einen Brutapparat, heizt ihn mit heißem Wasser und brütet 500 Eier auf einmal aus.

 Mit 21 Jahren beginnt M mit der Hühnerhaltung. Die industrielle Hühnerhaltung ist nicht einfach. Obwohl Abwehr gegen maschinell ausgebrütete Hüner besteht, verkauft M sie trotzdem. Er ermuntert die Farmer sie zu nehmen auch ohne Bezahlung und es auszuprobieren. Als er das nächste mal wiederkommt, sind alle Hühner tot. So beschließt M selbst mit der Kükenaufzucht zu beginnen. Er hat keinerlei Erfahrung. weder in Aufzucht noch im Management oder im Verkauf.

Er muss viel Erfahrung sammeln: mal bricht ein Feuer aus und vernichtet alle Hühner. Dann brechen verschiedene Krankheiten aus, Diphterie u. a., mal sterben die Hühner an giftigem Futter, dann hat er Probleme mit Milben und anderen Kleintieren. Auch innere Krankheiten der Hühner wie inneres Fieber etc. Dann gibt es sog. Picker, die anderen Hühner die Feder auspicken etc. Aber manchesmal hat er auch sehr gute Ergebnisse.

Er hört mit der Brüterei auf und legt den Fokus auf die Aufzucht, hat Legehennen in großer Anzahl und wird ein guter Farmer.

Mit 30 Jahren: die beiden älteren Brüder starben (o. nahe dem Tode) M überträgt das Familienerbe(?) auf seinen jüngeren Bruder.

M. zieht nach Kyoto, beschließt mit der Hühnerzucht zu beginnen, mit Brüterei. Ein Hühnerfarmer hilft ihm ein Hühnerhaus zu finden. Im Frühjahr 1931 hat M 5000 Hühner.

M erzählt selbst: Er macht alles selbst, verschwendet keine Gedanken Angestellte einzustellen. Jedoch sein Management ist schlecht. In der Depression kann er die Hühnerhaltung forcieren. Aber er verkauft seine Hühner zum niedrigen Preis. Schließlich reduzuiert er die Hühner und konzentriert sich nur noch auf die Legehühner. Er hört alle anderen Tätigkeiten auf. Hört auch auf zu Schreiben und macht alles selbst. 2 Jahre lang macht er das aus Freude. Dann hat er so etwas wie eine Berufung: das ist kein Hobby, das ist Deine Aufgabe. Er erkennt: Eine Person, die sich auf eine einzige Aufgabe konzentrieren kann ist ein glücklicher Mensch.

Jiokiji berichtet:  Er schick ihm Brennholz nach Kyoto. M ist sehr beschäftigt.

Er bekommt Zwiebelblätter umsonst und verfüttert sie zusammen mit Fischabfällen und den Reisabrieb.

31 Jahre: seine 1. Tochter Hayura wird geboren.

33 Jahre: er wird Director of Kyoto Chicken Assoziation.

Am 21. September (1934) zerstört der Taifun Muroto das Hühnerhaus und M zieht downside Kyoto und kauft ein zerstörtes Hühnerhaus.

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Aus dem Roten Buch: ein weiterer Sturm zerstört das Hühnerhaus und M. zieht wieder um.

Ab jetzt gehts bergauf. Er baut an drei verschiedenen Plätzen je ein Hühnerhaus auf für imsgesamt 10.000 Hühner.

Er war sehr beschäftigt und macht Fortschritte und beginnt auch wieder zu schreiben. Hühnerhaltung ist für ihn Job und Freude. Ein Dir. von der Hühnerhaltungsvereinigung Kyoto kommt und fragt ihn, wann er dnn schlafe? Er geht nicht mehr oft zum Hühnerhaus, seine Hühnerhaltung macht Fortschritte, sodaß jede Person Hühner halten kann. Im Herbst hat er viele Eier, aber ein Verbraucher kauft seine Eier auf.

Jüngerer Bruder Jiokiji berichtet: Gemeinsam bauen sie ein Hühnerhaus mit Dachfenstern, das ist sehr gut für die Gesundheit der Hühner.

40 Jahre: 1941, im Dezember beginnt der "Pacific war".

M kündigt seine Stellung als Direktor und wird Chef vom Futterdepartement Kyoto.  Es gibt kein gutes Basisfutter mehr, nur noch die Reste von der Sakeindustrie und von der Soja - Herstellung. Die Farmer beschweren sich, die Hühner sind dünn und knochig und legen keine Eier mehr. Wenn Personen kommen fliegen sie nach vorn um Futter zu bekommen. Die Hühner werden leicht und manche sterben. Die Farmer nehmen "neues Futter" und werfen das alte weg. M. tut das sehr leid. Aber einige der Member besuchen ihn und stellen fest, alle Hühner sind ruhig und zufrieden, sie sind normal dick und legen normal Eier, wie gewöhnlich.

 M cooperiert mit der Stadt Kyoto, um die Industrie anzukurbeln. Sein Ziel ist für jeden Einwohner ein Hühn zu haben. Er verteilt Flugblätter, um seine Ideen zu verbreiten.

 Jiokiji berichtet: Sein Bruder fragt ihn nach Kyoto zu kommen, um ihm zu helfen. Zusammen bauen sie ein Hühnerhaus für Käfighühner. 5 Hühner in einem Bambuskäfig, unter dem Käfig ist ein Brett für den Hühnerkot. Immer, wenn Jiokiji nach Hause fährt, nimmt er Hühnermist mit. Ms Geschäfte gehen gut, er verkauft frishe Eier, die sehr beliebt sind. Auch der Hühnermist ist sehr begehrt, er verkauft ihn zum hohen Preis.

 1944, 43 Jahre: M kommt einen Monat ins Gefängnis, weil er gegen das Futtermittelkontrollgesetz verstoßen hat. Ohne Urteil. Er stand im Verdacht Wezenkleie auf dem Schwarzmarkt verkauft zu haben. Nach einem Monat hilft ihm ein Geschäftsmann aus dem Gefängnis. Das Gericht fand ihn für unschuldig.

Er gibt seine Hühner auf und zieht nach Mukojima, einem Vorort von Kyoto.

Aus dem Roten Buch:  Es ist allgemein schwierig Hühnerfutter zu bekommen. M kann aber mit schlechtem Futter Hühner aufziehen, die Hühner sind gesund und legen normal Eier. M denkt, es ist nicht schwierig Hühnerfutter zu bekommen. Wegen der Futterkontrolle hat er kein Interesse mehr an der Hühnerhaltung.

Er plant 100 000 Hühner zu halten. Zunächst legt er aber den Fokus auf seine Ideen. Er zieht um nach Mukojima.

Ein Member schreibt: Während er am Schreiben war, brauchte er auch einen Teich, um die Enten aufzuziehen, er versorgte damit die Marine Military School. (Das war offenbar ein Deal, den M mit der Marine abgschlossen hatte und sich damit die Erlaubnis zum Bau eines großen Hauses erkaufte. Die Marine unterstütze ihn beim Bau)

Zu dieser Zeit bereiteten sich die Leute auf die Bombardierung durch die Luftwaffe vor, Häuser werden zerlegt und wegtransportiert. M kauft sich das Holz von solchen Häusern sehr preiswert. Er baut sein Haus 250 m2 groß. Diese Größe ist zur damaligen Zeit nicht erlaubt, 100m2 waren normal. Ein Member fragt M warum er so groß gebaut habe und M antwortet, er wolle ein komfortabler und wertvolles Haus. Er denkt, der Krieg hat keine Zukunft, das große Haus ist ein Experiment, was wird wohl geschehen?

S.18 In Richtung Glueck 

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 1949, 48 Jahre: 4 Jahre nach dem Krieg, das Leben ist hart, Jahr für Jahr. Wir können nicht eionmal Süßkartoffeln mit Wasser essen. Er beginnt Landwirtschaft zu "studieren" für seinen eigenen Bauernhof. Bauer zu sein ist ein guter Beruf. Viele Arbeiten sind gleich und man bekommt gute Produkte. Seine Ideen werden in guter Weise klar und das Leben als Bauer tut ihm gut. Während er das landwirtschaftliche Management verbesserte, fand er heraus, daß Hühnermist sehr gut für den Boden ist. (Rotes Buch)

1950, 49 Jahre: Im März veröffentlicht er das Buch über "Die Landwirtschaftliche Hühnerhaltung" und modernisiert das landwirtschaftliche Management, er kombiniert Landwirtschaft und Hühnerhaltung und nennt dies Ittai- Farming, die Abhängigkeit zwischen Landwirtschafr und Hühnerhaltung.

Am 2.September kommt der Taifun Jaime und trifft die Region Kyoto. Ein landwirtschaftlicher Berater, der die Schäden aufnahm, fand das Reisfeld von M, das nicht zerstört war. Er besucht M, aber der will ihn nicht sprechen. Nach vielen Bitten spricht er mit ihm.

 

Maepol - Member =  Yamamoto Hirekio

Zu Neujahr 1952 ermuntern sie ihn eine Rede zu halten vor der Agricultural Corporation. Er geht mit seinen drei Freunden ( sie machen die Yamagishi - Vereinigung) dorthin.

Eines der Member, Fujita san baut in seiner Einfahrt seines Hauses ein Hühnerhaus für 200 Hühner. Sie kümmern sich gemeinsam um die Hühner. Sie gehen oft zu M auch wenn sie wissen, daß M sehr  beschäftigt ist. Er sagt sehr schaft zu ihnen, daß sie zur Tageszeit kommen, wo ich sehr beschäftigt bin, ich arbeite.

Die drei nehmen sich Ms Reaktion zu Herzen. Sie denken, was wollte er uns denn damit sagen? : Warum haltet ihr Hühner, für wen haltet ihr Hühner, nur mit der Technik allein können wir keine Hühner halten. Sie denken, er kann uns was Bedeutenderes erzählen über die Hühnerhaltung.

Sie haben eine Idee:  Sie wollen eine Vereinigung gründen für das ganze Land, dann, denken sie, kommt M.  Sie fragen (Uado den landw. Berater), ob er M erzählen wolle, was sie vorhaben?

 Es gibt 3 Bücher, das 2. ist "Das Blaue Buch"

1952, 51 Jahre:  Auf seinen Feldern hat er 2 Ernten, die erste ist Reis, die 2. Weizen.

In der ersten Saison baut er 1,3 ha Reis, 1 ar Süßkartoffeln und 1 ar Gemüse an.

In der 2. Saison baut er 1,3 ha Weizen, 1 ar spez. Weizensorte und 1 ar Rettich an - Das ist die Saison vom Herbst zum Frühling. Daneben hat er noch 200 bis 300 Hühner. Er macht alles selbst.

1953, 52 Jahre: Mitte Januar reden sie in Mr. Uadas Haus in Mukoji in Huga Stadt (Vorort von Kjoto) zusammen (4 Personen) mit Fujida san und Yamashida san ( er hat das Maepol geschrieben) zum ersten mal mit M  über eine Yamagishi - Vereinigung. Yamagishi kommt zu Fuss in das 6 km entfernte Haus von Uada san.  4 Monate später wird die Yamagishi - Vereinigung gegründet. Innerhalb von zwei Monaten treffen sie sich 39 mal zu Kensantreffen zur Vorbereitung der Gründung der Yamagishi -  Vereinigung.

M eröffnet seine Ziele, Motto und Zweck der Vereinigung, wie es auf den ersten Seiten des Blauen Buches festgehalten ist. Er wird gebeten, seine Ideen aufzuschreiben.

Am 16. Mai gründen 20 Personen und Hajoschida San die Yamagishi-Vereinigung im Haus von Uada San sowie "Die Vereinigung  zur Förderung der landwirtschaftlichen Yamagishi Style Hühnerhaltungsmethode."

1. Präsident wird Uada san. Es gibt regelmäßige Kensantreffen über die landwirtschaftliche Hühnerhaltung jeweils am 6. jeden Monats

Im Juli wird der Name geändert in "Landwirtschaftliche Hühnerhaltungs Vereinigung nach Yamagishi Art". Es gibt keinen Präsidenten mehr.  1. Manager ist Fujida san.

Später erzählt M seine Ideen der landwirtschaftlichen Hühnerhaltung Mrs. Kawaguchi. Sie sagt, wenn Ism erst einmal bekannt und verbreitet ist, vergesst die ersten Member nicht, die die Vereinigung gegründet haben.

Die ersten Member bauten zusammen ein Hühnerhaus und bezahlten die Materialien mit ihrem Reis. In den Wäldern sammelten sie Holz fürs Hühnerhaus, weil sonst kein Material zu bekommen ist.

In dieser Zeit erfahren Reporter eines Hühnerhaltungsmagazins aus Kyoto  von den merkwürdigen Hühnerhaltern und gehen zum Haus von Yamagishi. Sie bitten M über seine Ideen zu schreiben.

Im Dezember wird M 3 Tage lang in einem Hotel festgehalten, um seine Ideen aufzuschreiben. In dieser Zeit entsteht das Rote Buch 52 Seiten stark. (Wird im Februar 54 Veröffentlicht)

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1954, 53 Jahre:  Im Februar wird "Das Rote Buch" veröffentlicht.

Viele Leute sagen, er soll doch seine gesamten Ideen in einem Buch aufschreiben, weil er viele Papiere hat. M hat aber nicht die Absicht ein Buch zu schreiben.

Nach dem Taifun hat er ein wenig Zeit zu schreiben aber er kann seine Ideen nicht klar machen. (weil er zu kompliziert schreibt)

Von Jugend an hat er die Briefe und alles gesammelt, aber er hat ein schlechtes Gedächtnis und ist froh, sie nicht alle in Kopf zu behalten. Aber er hat die Essenz des Buches im Kopf. Er versucht alles Unwesentliche zu vergessen, wie Name, Zeit, Ort etc.

Obwohl er kein Material hat für seine Hühnerhaltung fühlt er sich nicht unwohl. Er ist nicht sicher, ob es gut ist, ein Buch zu schreiben, weil es zu viele Seiten hat und die Ausdrücke und Sätze sich wiederholen. Falls nötig will er das Buch überarbeiten und stark kürzen.

Er will folgendes sagen:  MACH NICHTS, BEVOR DU ES GESEHEN HAST.

SAG NICHTS, BEVOR DU ES GETAN HAST.

SEI SICHER BEVOR DU ES LIEST.

 1954, 53 Jahre:  Im März veröffentlicht er einen Artikel mit dem Thema :  "Hühnerhaltung mit Liebe" .

Viele Hühnerhalter denken, daß dies eine richtige Art und Weise ist Hühner zu halten. Yamagishi sagt, daß man Hühner halten soll, um die Wahrheit zu finden.

Am 16. März hält er eine Ansprache an einem Kensantreffen: "Von der Brutalität zur wahren Menschlichkeit"

Am 1. April erscheint die erste Ausgabe des Newsletters der Hühnerhaltungmethode Yamagishism Art.

Am 15. April findet die erste Vollversammlung der Yamagishi Vereinigung in Kyoto statt.  Es ist Kirschblütenzeit, eine gute Zeit fürs Kensantreffen. Es findet in einer Art Kloster statt. Hauptthema ist die Newcastle Krankheit, die sich im Bereich Osaka ausgebreitet hat.

Am 1. Juni besucht Yamagishi Yamamoto, sie reden zusammen von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr. Er bittet Yamamoto zur Herausgabe eines Newsletters.  Durch die Zeitung erfuhr Y. von einem Selbstmord eines Kindes in einem Waisenhaus. Er wollte vorschlagen, daß die Waisenkinder mit den Hühner arbeiten sollten. Yamamoto sollte ihn dabei helfen, seine Ideen über die Mitarbeit der Waisenkinder mit den Hühnern zu veröffentlichen.

"gogokai": jeweils am 5. 15. und 25. ist ein Kensantreffen festgelegt. An diesen Kensantreffen wird festgelegt, wie die Vereinigung zu managen ist. Der Ort ist die Brüterei in Yamashdas Haus. Sie nennen es Yamagishi Hühnerhaltungshaus.

Am 25. 8. erzählt Yamagishi Migato san, daß er eine "Hühnerhaltungsmethode im Yamagishism Stil Nr. 3" aufbauen will

Kensantreffen der "Yamagishi Hühnerhaltungsmethode" (Y. kai yokeiho)  Er sagt, warum er alles selbst durchführen will, von der Brüterei bis zu den Legehennen. Die Hühnerhalter sollen die Eier  nach der Yamagishi-Methode selbst ausbrüten.

Er sagt:  Das Leben des Menschen ist wie ein Schauspiel, ich trenne mich von mir selbst. Beim Theater schaut der Besucher von seinem Platz aus dem Stück zu. Er kann die Szene sehen und anschauen, ob sie nun traurig ist oder lustig, ohne selbst davon beteiligt zu sein.   Auf seine Vergangenheit schauend sieht er (Y), daß seine Arbeit die eines fremden Menschen, eines anderen ist. Ob es nun erfolgreich ist oder nicht, er kann es anschauen. Spogar wenn er Geld verlor bleibt er gelassen und kann es als das Geschäft eines anderen betrachten. Alles ist ein Spiel, die Hühnerhaltung, ja sogar sein eigenes Werk und all seine Ideen. Sogar, wenn er Hühnerhaltung als Beruf gewählt hat ist es ein Spiel. Er versuch zu erklären, auch ein Haus zu bauen und es wieder abzubrechen ist wie ein Spiel, auch die Hühnerhaltung im Yamagishism Stil. Das ganze Leben ist Behaglichkeit.

Er gibt die Legehennenhaltung auf und konzentriert sich verschiedene Hühnersorten zu halten, ihr Verhalten zu studieren und zu kreuzen. Er findet schließlich zwei gute Sorten. Diese Art Hühner zu halten nennt er "Hühnerhaltung im Yamagishism Stil Nr 3". Er kreuzte die Nagoya Sorte mit der Brand(?). Diese Sorte ist sehr schön, hat einen goldenen Hals und schöne Augen.

Eine andere Sorte: weiße und schwarze: diese Sorte mag er sehr, sie sind grau und sehr schön, sie werden zwanzig Jahre lang nach dem  "Hühnerhaltung im Yamagishism Stil Nr 3" gehalten.  Es ist ein gutes Legehuhn. Die Eier produziert der Farmer selbst und brütet sie auch aus.

 26. September 1954 / 53 Jahre

Der Report Nr. 2 der Yamagishi Vereinigung und der Yamagishi Hühnerhaltungsvereinigung wird herausgegeben. Am selben Tag verwüstet ein Taifun (Nr. 13) 1,6 ha Reisfeld und das Hühnerhaus von Yamagishi. Das Wasser steht 3 m hoch und überflutet alles.

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Aus dem Roten Buch: 5 Jahre lang baut er Reis an und jedes Jahr verändert er seine Anbaumethode und kombiniert sie mit der Hühnerhaltung. Er nennt sie die jonggo (45er)- Anbaumethode bezogen auf die 45 Std/Woche Arbeitszeit; das war damals der Standard für Industriearbeiter. Mit seiner Anbaumethode will er Zeit sparen und die landwirtschaftliche Arbeit modernisieren, denn die Arbeitszeit der Bauern lag weit über 45 Std/Wo.: er jätete nicht das Gras u.a. Kräuter auf dem Feld und achtet auch nicht auf den Reihenabstand und mit dieser Methode erntet er mehr Reis mit geringeren Arbeitsaufwand. Diese Erfahrung macht er in den 5 Jahren als Reisbauer und Hühnerzüchter.

Nun war durch den Taifun sowohl das Feld als auch das Hühnerhaus zerstört worden und alle 15oo Hühner ertrunken. Aber ca. 150 Hühner hatten überlebt, dank seiner Hühnerstreu Methode: er gab den Hühner Reisstroh und Weizenstroh als Bodenbelag und jeden Tag frisches Gras und Reisspelzen. Er mistet nicht aus und zusammen mit dem Hühnerkot fermentierte das Ganze zu einem festen "Kuchen". Das ganze schwamm wie ein Boot und auf diesem festen Untergrund konnten sich die 150 Hühner retten. Er fand sie am 3. Tag und sie hatten normal Eier gelegt. Er war sehr überrascht und erfreut, hatte er doch durch diese Erfahrung eine Bestätigung seiner kombinierten Hühnerhaltungsmethode mit dem Reisanbau erhalten, er nannte es eine "miracolous experience" und in dem Report sagt Yamagishi: "Ich weiß nicht, ob es gut war oder nicht, vom Taifun heimgesucht worden zu sein."

3. Oktober:  An diesem Tag findet in der Grundschule in Hiragata City , Osaka Pref. ein Kensantreffen der Yamagishi . Vereinigung und der Hühnerhaltungsgemeinschaft statt. An diesem Treffen hält Yamagishi eine Rede. Er sagt u.a.:   "Alles, von den Du denkst, es sei nicht möglich, ist möglich, wenn Du es nur anpackst, ausprobierst und Fortschritte machst. Willst 2 oder 3 Eier von einem Huhn haben pro Tag, lache nicht drüber. Es ist ein Traum aber eines Tages kannst Du ihn verwirklichen. Ich wünsche, Du hast eine solche junge und flexible Einstellung".

15. November: GOGOKAI, das Treffen findet ausnahmsweise im Haus von Yamagishi statt. Am Tag ernten sie das Reisfeld von Y. ab. Im Haus machen sie aus zwei Räumen eine großen, indem sie die Schiebetüren herausnehmen. Sie bleiben auch über Nacht. Das Thema ist:  "Die Verwirklichung der idealen Gesellschaft".

15. Dezember: GOGOKAI, Yamagishi legt das Buch "how to construct the world revolution", das "Blaue Buch" vor. Tagsüber sagen die Teilnehmer nicht viel. Am nächsten Tag wird das  Kensantreffen weitergeführt bis abends.

Sie gehen dann zu Okamotos Haus in Nagaoka. Dort findet das erste Glückkensantreffen statt, es geht über die ganze Nacht. Yamagishi redet aus den Roten Buch und erklärt vieles. Das dauert über 3 Stunden und ca 30 Teilnehmer hören aufmerksam zu. Danach spricht jeder und kommentiert die Ausführungen von Yamagishi. Er selbst antwortet auf jede Frage (die Frage in den Mund tun und den Geschmack erkennen) Am Morgengrauen waren auch die, die zuerst murrten und sagten, das sei zu schwierig oder die es nicht verstanden hatten davon überzeugt und verstanden alles. Sie waren klar und strahlten und waren voller Freude. Auch Yamagishi war klar. Es war ein zustimmendes Geraune im Raum, alle waren voller Energie und voller Hoffnung und alle sprachen durcheinander, es war ein historisches Ereignis, genannt, das Nagaoka Glückskensantreffen.

Am 30. 12. wird der Report Nr. 3 der Yamagishi Vereinigung und der Yanagishi Hühnerhaltungsvereinigung herausgegeben, er ist im Roten Buch enthalten.

1955, 54 Jahre

Im Januar veröffentlicht Y "Der Weg der Erfahrung und die Hauptpunkte der Yamagischi - Style - Hühnerhaltung Vereinigung"

Im Mai Veröffentlicht er unter dem Pseudonym Yamagishi Mie  "Zwei Glück" Ein Zen Mönch Namens Dohen druckt es.

In dieser Zeit schreibt Yohiji an Yamagishi: "ich war so erfreut, daß ich fast verrückt wurde; willst Du zu mir kommen, bevor ich wieder normal werde?"  Y. antwortet auf seinen Brief am 8. Juni: "Lieber  Yohiji, ich bin traurig darüber, daß ich mit Dir nicht genug geredet habe. Ich war sehr beschäftigt wegen der Organisation des gogo Kensantreffens. Ich hatte ja keine Ahnung, Yohiji, daß solch ein spezieller Mann anwesend war. Ich suche wirklich nach einen "verrückten Menschen". Lass uns nach einer normalen Person suchen und mache sie verrückt. Ich wünsche mir, daß alle Menschen dieser Welt verrückt werden".

Im Juli wird das "Rote Buch" veröffentlicht. In dieser Ausgabe schreibt er: nach dem der Taifun Jaine das 2 Stockwerke große Haus getroffen hat, sank das Haus durch ein Erdbeben  30 cm tief ein und das Lagerhaus wurd völlig zerstört. Im letzten Jahr hat die Flut mit über 3 Metern das Hühnerhaus völlig zerstört, über 1000 Hühner sind ertrunken.

Zu dieser Zeit litt er unter starken Magenproblemen und konnte nicht mehr arbeiten und die Steuern mussten bezahlt werden.

Die Leute erzählten sich untereinander über Y. Er schrieb dazu im Roten Buch: Einige Leute schauten mich wegen des Unglücks, das zerstörte Hühnerhaus, das schiefe Wohnhaus, als arm an und ausgestoßen, vom Unglück verfolgt. Einige bemitleideten mich und andere lachten über mich, ich hörte das. Ich war sehr sachwach, sodaß ich die Felder nicht bestellen konnte. 

Ich versuchte das Äußerste. Y. schrieb "Aller Menschen Glück", welches  das am längsten Dauernde ist, es ist das Stärkste.

Er beschloss wieder auf seine Felder zu gehen, er arbeitete nun für die glücklichste Sache der Welt.

Warum sagen die Leute, ich sei ein armer, bemitleidenswerter Mensch?  Ich aber denke süßes Unglück. Mein Herz ist voll Hoffnung und Freude, gefüllt mit Freude, die ich suchte. Das Ziel ist in 200 Jahren verwirklicht. So will ich jetzt die Verwirklichung der idealen Gesellschaft voranbringen. Yamagishi hat seit seiner Jugendzeit darüber nachgedacht und daran gearbeitet (geschrieben). Im Gegensatz zu meiner äußeren Situation - ich bin arm, von Naturkatastrophen getroffen - hat sich die Situation sehr gut entwickelt wie ein Wunder. Ich bin wirklich sicher, der Tag der Verwirklichung kommt bald.

Er veröffentlicht eine Abhandlung mit dem Titel " Die Naturkatastophen kommen vom Inneren des Menschen". 

August: Seine Schwester stirbt 82 jährig. Den Besuchern der Trauerfeier gab er das Buch über "Zwei Glück". (Sein Vater starb mit 68 Jahren im Jahre 1939)

Oktober: zum zweiten mal wird der Kongress der Nationalen YamagishiHühnerhaltung Vereinigung abgehalten. Er findet in Akashi - City statt, in der Hjogo Pref. In seiner Ansprache sagt er, daß die "Ideale Gesellschaft" schon im Yagi-Abetas Place verwirklicht worden ist. (Ort der Veranstaltung?)

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1956, 55 jährig: Am 12. Januar findet der erste Tokkoh statt im Komeogi - Tempel in Nangauka-Stadt, Kyoto. 150 Personen nahmen Teil. Seine Frau und Yamagishi selbst hielten ein Ansprache mit dem Thema: "Aller Menschen Glück". Er war sowohl körperlich als auch von seiner Konzentration her sehr schwach, (sodaß er zum Tokkoh auf einer Bahre hereingetragen werden musste) Er konnte nicht einmal ein Bad nehmen und die Haare waren nicht geschnitten, weil er sehr beschäftigt war mit der Vorbereitung des Tokkohs. Jum, sein Sohn, zeichnete das Tokkohbild bis zum Abend, aber er konnte die Frau  nicht malen, auch wenn er sich noch so anstrengte. (Jum war Maler alter japanischer Kunst) Schließlich zeichnete Yamagishi die Frau selbst. Nun konnte er das Bild am Tokkoh brauchen.

Während des Tokkoh kümmerte sich Homothi Tushie San um Yamagishis Wohlergehen, der kein Essen zu sich nehmen konnte. Yamagishi schien von Tode gezeichnet zu sein. Er schrieb die letzten Worte mit Bleistift: "Diejenigen, die mit Wasser und Brot in Lumpern arbeiten könnt, kommt".

Nach dem ersten Tokkoh gehen seine Frau Shiziko und seine Tochter Hajuru nach Nordjapan um die Verbreitung voranzubringen. Während dieser Zeit kümmert sich Omonie Toshie um Yamagishi.

Im April wird das "Blaue Buch" als Text für den Tokkoh veröffentlicht.

Okumula Timil erzählt Yamagishi: ( er lebt noch in Kyoto ) Weil ich verschiedene Sorgen hatte, ging ich in einen Noodle-Shop zum Essen. Da sah ich zwei Würmer in der Suppe schwimmen. Yamagishi antwortet: Schau hin, schau genau hin, in dieser Suppe schwimmen zwei Würmer, das ist es.

Mai: Der 5. Tokkoh ist beendet. Yamagishi geht nach Shigoku zu einem Höheren Kensantreffen auf dem Land. Viele Leute kommen, Yasui auch. Yamagishi bleibt noch einige Tage in Matsuyama. Nach 3 Wochen kehrt er wieder nach Hause zurück.

Juli:  Als er mit Yoriko nach Hause kommt, lehnt seine Frau es ab, sie ins Haus zu lassen. Yamagishi geht zu Nakamuras Haus, um dort eine Weile zu bleiben.

 August:  Er hat seine Haare lang, ist unrasiert und hat abgetragene Kleider an. Er besucht zusammen mit Matsui und Yamamoto eine Veranstaltung in Shiga und hält eine Ansprache.

Am 1. September:  Er geht zusammen mit Yamamoto und 10 anderen zum Tokkoh.

Herr Sremoto spricht mit Toshiharu ( T. war vor 11 Jahren in Toyosato und hat dann Selbstmord begangen)  Jeder verstand, daß die Hühnerhaltung und der Futteranbau in einem organischen Kreislauf-Verhältnis stehen. Es ist wichtig, daß nicht nur der Hühnerhalter selbst klar ist, sondern auch die Situation in der Familie Einfluß hat auf die Hühnerhaltung und deren Erfolg, sagt Yamagishi.

Yamagishi sagte, wenn Du das Haus betrittst, kannst Du Rückschlüsse ziehen auf die Hühner und Kühe, ohne sie zu sehen. Wenn Du die Mutter siehst, kannst Du die Tochter verstehen.

Es ist so, weil eine Person sich um die Hühner kümmert, es ist wahrscheinlich so, daß das Ergebnis und der Grund daher kommen.

Wenn ich auf die Hühnerfarm in Nagoya schaue, sahen wir die Hühner an und es waren schöne Hühner. Wir waren beeindruckt von der Schönheit der Hühner und des Hühnerstalls. Yamagishi ging ins Haus und unterhielt sich mit der Frau des Hühnerhalters. Als er aus dem Haus kam schaute er auf die Hühner, sagte aber zunächst nichts. Erst nach dem Verlassen der Hühnerfarm sagte er,"das Wachstum kommt zu einem baldigen Ende".

Wir verstanden damals nicht, was er sagen wollte.  Aber einige Zeit später erfuhren wir, daß dieser Hühnerhalter in die Pleite gegangen war. Er war einer der größten Hühnerhalter in der Region. Er gab die gesamte Hühnerhaltung auf und machten etwas anderes.

September: Okoyama - zum dritten mal wird der "Kongress der Nationalen Yamagishi Hühnerhaltungs Vereinigung" abgehalten.

Um diese Zeit hält sich seine Frau versteckt vor Yamagishi. Man sagte, Yamagishi war mit Noriko zusammen und daß dies der Grund sei, warum sich seine Frau vor ihm versteckte. Über 20 Leute kamen zusammen und machten über diese Situation Kensan.  Yamagishi äußerte sich laut, er verstand die Situation offenbar überhaupt nicht, warum so ein Aufhebens darüber gemacht wurde. Personen die Yamagishi nicht verstanden, waren Shizio und Yamamoto. Für ein paar Tage lebten Yamagishi und Noriko in Ues Haus. Ab dieser Zeit lebten Yamagishi und seine Frau getrennt.

1957, 56 Jahre alt: Im Januar findet der erste Nikko - Tokkoh statt in der Nähe von Tokyo. Yamagishi und Noriko machen den Tokkoh.

Im Frühling versucht seine Tochter Hajuru die Eltern wieder zusammenzubringen, die Situation zu normalisieren.

Sie treffen Yamagishi in Kyoto im Tempel. Masako Kamei betreute Mutter und Tochter. Sie gehen zum Haus von Yamagishi. Beide beschlossen getrennt zu leben.

Yamagishi erzählt (aufgeschrieben im letzen Band der Ausgabe, Band 7): In den letzten Tagen war ich mit Shiziko im Raum im zweiten Stock zusammen, aber Shiziko weiß, es gibt keine Kompromisse, das ist der Weg. Sie macht keine Aussage, macht kein Kensan, äußert sich nicht, ist auch nicht aufgebracht. Yamagishi sagt, diese Situation muss geschmeckt, ausgekostet werden, das wünsche ich. Ob es so ist oder nicht, ob die Absicht von Shiziko gut ist oder nicht, ich beschloss definitiv mich scheiden zu lassen. Er kam nie wieder zurück. Yamagishi sagte:"Das ist unsere Trennung, wenn Du nichts sagst, dann ist das Dein Ausdruck dafür". Das war das 3. Mal, daß sie zusammen sprachen. Sie gab keine Antwort, auch keinen Ausdruck von Emotionen, keine Gefühlsausbrüche und es gab kein Kampf. Deshalb denke ich, es war gut so. Von seinem Standpunkt aus sah er keinen Grund zum Standesamt zu gehen für eine neue Heirat.

Er sagt, falls da irgendetwas ist, daß Du Deine Frau nicht verlassen kannst, hast Du Anhaftungen, ich habe keine. Ich habe auch keine zur Tochter oder zum Sohn oder zum Haus. Einige sagten, daß Frau Yamagishi sich wirklich sorgte um die Gesundheit von Yanagishi, aber er beendete die Beziehung definitiv.

Juli:  "Mein Tagebuch einer Reise" und "Mein Brief an meine Frau" werden in der Zeitung Kaiteh Shimbum veröffentlicht.

"Denk nicht an Frau und Kinder, denk nicht an Haus und Besitz, gehe in die Neue Welt ohne zu wissen, wohin die Reise geht".

August: In Kyoto trifft er seine letzte Frau Fukusato Miwako, sie ist 39 Jahre alt

Am 28. September findet im Koya-Tempel in der Uabayama Pref. eine Versammlung der Yamagishi Hühnerhaltungs Vereinigung statt. In einer Ansprache  sagte er, "eine Mutter, die Schwierigkeiten hatte mit einem mental kranken Kind, nahm am Tokkoh teil und sie fand heraus, dass sie selbst wirklich ok war, fand ihre Situation gut und sie war ueberaus glücklich - mehr als glücklich (zufrieden) und konnte keine Worte finden für ihren Zustand, wenn Du es in Worte fasst ist es nicht mehr wahrhaftig, es war 1000x Glück. So eine Mutter kann wirklich glücklich sein. Jede Mutter mit einem mental kranken Kind kan wirklich glücklich werden.

Er schreibt den Text, "Zusammen mit sehr vielen Liebhabern" aufgezeichnet im 2. Buch

 Dezember:  Yamagishi besucht sehr oft Niwako, sie wohnt im Akahali Districht, Yokaichi City. Yamagishi schreibt einen Liebesbrief an Niwako auf besonderem Papier (Buettenpapier) mit Bleistift und schiebt ihn unter den Futon.

Tamagawa, der die Lebensgeschichte von Yamagishi aufgeschrieben hat: 

"Es ist ok oder auch nicht, wenn Du die Liebe fair machst. Wenn Du es nicht machst, kann meine Liebe die Blume nicht zum Blühen bringen. (jap. Bild von der Liebe) Das ist meiene wahre Liebe. Ich habe wirklich zwei liebende Frauen kennengelernt, die ich mir auch ausgesucht habe. Ich bin ein guter Schwertmacher und Miwa ist ein Schwert das ich gemacht habe."

1958, 57 Jahre: Aus der Mie Pref. kommt eine Verwaltungsperson zu ihm mit der Frage Eipulver für den Export herzustellen.

3. März in der Citizen Hall in Yokaichi: er schlägt die "eine Million Hühnerhaltung" vor.

Ende März: Yamagishi erklärt Miwako und ich sind ein Paar.

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15. April: Auf der "Generalversammlung  der Yamagishi Hühnerhaltung Vereinigung" spricht er über die "eine Million Hühnerhaltung". In dieser Nacht will Yamagishi eine Person, die mit ihm eng zusammenarbeiten will. Er erklärt, was ein Full-Member bedeutet.

Aketa schreibt an Yamagishi, er will Full-Member werden und wird zum ersten Full-Member.

Aketa schreibt: Vor der Gründung der "Eine Million Hühnerhaltungs- Farm", Yamagishi war bei Kobayashi, er rief mich, ich sollte nach Yokaichi kommen. Ich hatte Yamagishi lange nicht gesehen, ging ich dorthin, aber er war in Tokyo, deshalb ging ich 5 Tage später zu Yamagishi und Niwako. Sie waren da und wir sprachen über verschiedene Dinge. Yamagishi sagte, wenn kein Wasser im Feld ist, dann tue Wasser hinein und es wird mehr hinzu kommen. (jap. Bild).

Aketa wollte das erste Wasser sein, aber Yamagishi fragte ihn, "falls Du das erste Wasser bist und kein anderes will dazu kommen, wenn Du allein bleibst für lange Zeit, was machst Du dann?" "Dann werde ich sterben". Er sprach es leicht und spontan aus und Yamagishi sagte, "genau, das ist es!"  Nach einer Weile sagte Yamagishi, "ich werde Dich nicht allein sterben lassen".  "Ich war sehr beeindruckt, ein Kloß kam in meine Kehle und etwas glitzerte in Yamagishis Augen, er hatte Tränen in seinen Augen."

Am 17. April wird das erste Kensantreffen über das Thema "Liebe" gehalten.

Am 20. April wird die Idee der 1 Million Hühnerhaltung proklamiert, es wurde als "Wild Deer Meeting" benannt. Der Ort des Treffens war in Komono, in Mie - Pref. Nahe Uzebegawa.

Im Mai besuchen Yamagishi und Niwako den Agrar- und Forstminister wegen der Eipulver Fabrik. Yamagishi fragt den Minister, ob er das Feld zu einer Fabrik machen wolle?

Am 1. Juli gibt Yamagishi den Status der  "Wissenschaftlichen Industriellen 1 Million Hühnerhaltung" in der Kaiteki - Zeitung bekannt unter dem Pseudonym Omura Kosai.

Viele Menschen aus dem ganzen Land wollten Mitglied der Vereinigung werden und sich beteiligen. Sie verkauften ihr Haus und Ihre Felder, die sie von Ihren Vorfahren hatten und kamen nach Yokaichi mit ihren Kindern, auch dann, wenn ihre Verwandtschaft dagegen waren.

Ein neues Haus wird in Yokaichi, in der Akaholi - City gebaut. Dieses Haus war das erste gemeinsame Projekt.

3. Juli  Die "Vereinigung  der Wissenschaftlichen Industriellen 1 Million Hühnerhaltung" wird gegründet. Der Kurzname ist "100 Mamba"

Am 1. August wird das Land für die "100 Mamba" in Kasuga City beschlossen und gekauft. Sie nennen den Ort "Yamagishi - Lebenspraxis - Ort - Kasuga - Jikkenchi". Es findet eine Gebets - Zeremonie statt.

Zu dieser Zeit wird auch die Yamagishi Fund Raising Coop für die "100 Mamba" gegründet. Diese Coop sammelt Geld von den Mitglieder, die ins Dorf kommen. Diese Coop gibt das Geld an die "100 Mamba" weiter. Es kommt Geld von mehreren 10 Millionen Yen zusammen.

Am 12. August wird ein Grundstück mit Gästen und offiziellen Vertretern der Stadt eingeweiht. Yamagishi und Niwako besuchen Natabayashis Haus, es ist der Vorsitzende der Stadtverwaltung.

Yamagishi besucht Yoriko.

Am 18. September werden 3333 Hühner in Kasuga eingestallt. Wegen der "100 Mamba" ist dieser Hühnerstall nicht im Yamagishi Style sondern mit Käfigen.

Im September wird die Yokaichi Daily Newspaper (Kaiteki) gekauft, sie kostet 3700 000 Yen. 56 Millionen Yen werden für Land in der Nähe von Suzuka gekauft, es ist der Berg Kojinyama.

Yamamotos Rede: Yamagishi sagte oft, "wir müssen an so einem Ort ja nicht lange bleiben". Yamamoto erklärt den Leuten, investiert so wenig wie möglich. Schlagt einfach Baumstämme in die Erde und baut ein Haus drauf.

Am 15. Oktober werden 10500 Hühner in Kasuga eingestallt. Es wird ein Fest gefeiert mit den Gästen aus dem Agrarministerium. Die Bewohner von Kasuga veranstalten ein Feuerwerk, um diese Hühner zu feiern.

Watanabe Misao sagte, Yamagishi sang oft das Lied der damals berühmten Shimahura.

Kawaguchi erzählt: Jeder, der ins Dorf wollte, wurde gefragt, warum bist Du hergekommen, was willst Du hier? Und die Menschen sagten, ich bin hierhergekommen für das Glück aller Menschen, ich bin hierhergekommen, um eine Gesellschaft aufzubauen, in der es keinen Krieg mehr gibt, ich bin hierhergekommen, um für die Kinder eine Welt zu bauen, um eine Welt aufzubauen, in der es keine unglücklichen Menschen mehr gibt, die ideale Gesellschaft, das Paradies. Yamagishi sagt zu ihnen, "ist es nicht so, daß Du hergekommen bist, um selbst glücklich zu werden? Deine Freude und Dein Glück wird zu aller Menschen Glück".

21. Oktober: In Yokaichi findet das "Liebe Kensantreffen" statt, es wurde mitstenografiert. Teilnehmer waren : Niwako, Oeh Hiroshi, Okomura Kasuo, Okamoto Sengei, Ubuta Hidesao und Yamagishi.

Vom 27. November bis 3. Dezember findet ein "Liebe Kensantreffen" im Kensho - Temper, Mie Pref. statt. Teilnehmer sind: Niwako, Yoriko, Hoe Hiroshi, Okomura Hisao ( er lebt noch in dem Restaurant von Niwa), Okomura Masako, Fukusato Niwa, Kamei Masako, Nakamura Misua und Budha Hidemao und Yasui Toshi.

Am 9. 12. findet nochmals ein "Liebe Kensantreffen" am selben Ort statt mit den gleichen Teilnehmern und Osaki Yasko, Kamei Ei, Fukusato Masai, Hara Yasuo.

 Mrs. Shizuko macht zusammen mit M den Tokkoh. M ist so schwach, daß er mit einer Bahre herein getragen wird. Zum schluss des Tokkoh, beim Heraustragen sagt er den Teilnehmern noch  ?glaubt nicht alles, vergewissert Euch?

 Fortsetzung der Lebensgeschichte Yamagishis.

Erläuterung: Viele Kensantreffen und Ansprachen sind mitstenografiert worden. So können Einzelheiten darüber in der Veröffentlichung nachgelesen werden. (wegen Quellen-naher Übersetzung ist das Deutsch mitunter undeutlich)

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 1959, 58 Jahre alt:

Am 19. Januar schleudert Niwako kochendheißes Wasser in Yamagishis Gesicht. Die Verbrennungen sind stark und er wird ins Yamanaka - Hospital gebracht.

Als er verbrüht wurde sagte er mehrmals, "das ist hart, das ist hart, das ist genug geliebt zu werden". Zu Niwako sagt er, "gut gemacht, die Kraft der Praxis machts, das ist es!"

Zu Yoriko sagt er, er solle Feuer an Nakabayashis Haus legen.

Februar: Yamamoto erzählt in seinem Buch: Yamagishi sagte, alle Hühner die gerade eingestallt wurden sollen wieder verkauft werden.

März: Yamagishi ist in Midori Inn gegenüber Tsuge Station (Ost-Kasuga), um sich dort zu erholen.

Ata erzählt: Yoriko soll sich um die Genesung von Yamagishi kümmern.

2. März: Shimamato, einer der 100 Member, sagt, er habe Yamagishi im Midori Inn besucht und ihn gefragt, was er mit den Hühnern machen solle, die Picken und wie soll er mit dem Fischfutter umgehen?

11. März: Kensantreffen in Kasuga, es sind 56 Mitglieder dort. Das Kensantreffen beginnt um 20:30 Uhr und endet morgens um 02:00 Uhr. Yamagishi, nach 50 Tagen Abwesenheit sprach über den Vorfall, in welchem er verbrüht wurde. Er sagt, er möchte für eine Weile reflektieren und seinen Kopf klar machen und heilen. er möchte sich etwas Zeit nehmen darüber nachzudenken.

Zu den 100 Member sagt er, "was wird wohl das Wesentliche für Euch sein, die Geschicklichkeit mit Geld umzugehen?  Ich hörte, daß viele Hühner picken. Das ist unser derzeitiger Zustand der Vereinigung. Als allererstes müssen wir zu einer Person werden, die Hühner halten kann. Wir sollten eine Person weden, die mit den Hühnern Geld verdienen kann, eine profitable Hühnerhaltung aufbauen kann. Das ist es, was wir alle müssen".

Am 15. April hält er eine Ansprache auf der Kasuga - Farm mit dem Titel: "der kürzeste Weg zur Verwirklichung des wahren Ziels".

In der Zeit der Praxis ist es der kürzeste Weg (jap: gugen hoski) unser Ziel zu erreichen, alle Japaner zum Tokkoh zu schicken, schlägt er allen Membern vor. Yamagishi antwortete auf viele Fragen der Mitglieder.

Ende April / Anfang Mai: $ Member gehen nach Shigoku, um den Vorschlag von Yamagishi zu prüfen; sie wollen die Leute anhören, was sie denken und fragen sie, was denkst Du?

Am 18. Mai wird im Zentralkommitee des Mangements beschlossen, den Hauptsitz der Yamagishi Hühnerhaltungsvereinigung von Osaka nach Kasuga zu verlegen.

Juni: Yamagishis Verbrennungen sind geheilt und er zieht um von Okebayashi zum Haus der 100 Member, zusammen mit Miwako.

Oshima erzählt ( er lebt noch in Okabe? ) "Wir haben das Geld nicht zur Bank gegeben, sodaß ein Scheck nicht eingelöst werden kann, was sollen wir machen, Yamagishi san?" Yamagishi antwortet, gib das Geld auf keinen Fall auf die Bank. Aber Oshima tat es doch.

Yamamoto: Yamagishi sprach über sich selbst: soll ich mich Exmann oder Eimann nennen?

Am 12. Juni gehen Yamagishi und Niwako nach Osu, Mie Pref., um den Tokkoh voranzubringen.

Am 15. Juni wird in Kasuga, im Rahmen der Tokkoh Vorbereitungen ein Kensantreffen über das Thema "Wie machen, damit Teilnehmer kommen?" durchgeführt. Ein Mitglied schlug vor, ein Telegramm an die Verwandten und nächsten Angehörigen zu schicken und ihnen sagen, sie sollten schnell kommen und Ihnen eine schlimmen Grund nennen.

5. Juli: In einem Kensantreffen wird der Vorschlag die Weltrevolution schnell voranzubringen in einer Namensänderung der Yamagishi Vereinigung in "World Rapidly Z - Revolution Yamagishi Association" umgesetzt.

10. Juli: Die Yamagishi Yereinigung wird von der Polizi kontrolliert, weil so viele Leute eine Woche lang in einem Raum "festgehalten" werden (wie in einem Gefängnis). / Personen werden festgenommen.

11. Juli : Im Yamagishi - Büro wurde A. Akuichi schwer verletzt und starb. Es handelte sich um einen Streit, bei dem Akuichi san sein Messer zog, die angegriffene Person wollte sich schützen und in dem Handgemenge drang das Messer in Akauchis Auge, es war eine Verletzung mit Todesfolge.

Am 13. Juli verlässt Yamagishi Kasuga heimlich. Kato aus Nagoya kümmert sich um Yamagishi und nimmt ihn mit zu someones Haus.

Am 24. Juli gibt die Polizei der Mie Pref. bekannt, das Yamagishi japanweit gesucht wird.

Anfang August trifft Yamagishi Yoriko in Yokaichi.

August : Yamagishi bleibt bei einem Member in Hira, in Shiga City ungefähr einen Monat versteckt.

15. August: Yamagishi spricht in Tokyo zum Thema : "Die Yamagishi - Wahrheit - Verwirklichungs - Ansprache"

Mitte September bis 12. April 1960: Yamagishi lebt in Kataga. Während dieser Zeit kümmert sich Yasui Setzko um Yamagishi. Sie schreibt als Frau Yamagishi Yamagishi Artikel und Reden.

26. September: Der Taifun trifft Ise Citz in Mie Pref. Auch Kasugayama wird  getroffen und das Dach des Wohnhauses wird größtenteils zerstört.

3. Oktober: ein kleines Pamphlet wird veröffentlicht. (dieses Pamphlet wurde geschrieben unter dem Pseudonym "gudon-sei", was soviel bedeutet wie dümmliche Person) Der Titel ist "Der erste Brief von Yamagishi-Mi" oder "Aiwa" (Liebe).

10. Oktober: Das zweite Pamphlet mit dem Titel "2. Brief an Niwako" wird herausgegeben. Darin erzählt er, daß er die wahre Geschichte von "Yamagishism Leben" aufschreiben will. Am Ende des Briefes schreibt er die "Passage zur Mondwelt". Er sagt darüber "dies ist der Weg zur Hülle aber es ist auch der Weg zum Paradies, denn es ist der extreme Weg, die Welt zu öffnen. Dies ist geschrieben worden von einer spirituellen Person.

1960, im Alter von 59 Jahren:

8. Februar: Yamagishi, Niwa und 4 andere Member treffen sich zum Kensantreffen mit dem Thema "Wahres Yamagishism Leben" und wie veröffentlichen?

25. Februar: erneutes Treffen von Yamagishi und 4 Member zum gleichen Thema: "Wahres Yamagishism Leben" und wie veröffentlichen?

Von 27. Februar an schreibt er einige Tage an dem Thema "Blinder Glaube". Er schreibt von morgens bis zur Dämmerung; er sagte, er war tief berührt, er spürte eine Freude so groß wie ein Ozean. )"Blinder Glaube" ist im letzten Band, Volume 7 verüffentlicht.) Er spricht darüber und sagt, einmal, wenn Du "Blinder Glaube " liest, fühlst Du Dich wie ein helles Licht aufwärtssteigen, es ist großartig, es wird eine große Entdeckung sein. "Blinder Glaube" wurde früher zu etwas gebraucht, aber wenn Du Kensan machen kannst über "Blinder Glaube", dann wirst Du so glücklich, mehr als das Glück für alle Menschen dieser Welt. Das ist das bedeutendste Kensantreffen, "Blinder Glaube" kann nicht gesehen werden, es ist tief in Inneren verborgen, Du musst zu Deinem Herzen kommen, um "Blinder Glaube" zu erfahren. Nachdem Du "Blinder Glaube" gespürt und erfahren hast, kannst Du nur Glück spüren, dann kannst Du zu allen Menschen freundlich sein.

 6. März: Kensantreffen mit Yamagishi, Miwako,Nakamura und drei weiteren Personen mit dem Thema: "Wahres Yamagishism".

27./ 28. März: Yamagishi und 5 Personen treffen sich zu einem Kensantreffen über Nacht.

April: Herausgabe eines Blattes mit dem Thema "Der generelle Blickpunkt des Unfalls in der Yamagishi Vereinigung".

12. April: Yamagishi sellt sich freiwillig der Polizei. An diesem Tag gehen Yamagishi und Noriko noch in Osaka einkaufen. Danach fahren sie nach Mie und gehen zur Pref. - Polizei, Yamagishi wird festgenommen und eingesperrt. Auf der Mie -  Polizeistation gibt Yamagishi einem Reporter/Vertreter der Zeitung ein Exemplar des Blattes, das herausgegeben wurde.

Niwako erzählt: Yamagishi versuchte beim Wachpersonal, ihr Ego loszulassen. Er sagte zu ihnen, ich konnte nicht schlafen, weil mein Futon nicht ausgebreitet war. Daraufhin sagte der Aufseher, daß er es selbst machen solle. Darauf Yamagishi: "Ist das so?, ist das wirklich so? Ist es richtig, wenn ich allein meine eigene Sache selbst mache?" Ja, es ist selbstverständlich daß Du Deine eigene Sache selbst machen musst", sagte die Wache. "Ist das so? Machtest Du die Gläser Deiner Brille auch selbst? Warum ist es für die Glasmacher selbstverständlich Gläser für andere Leute zu machen? Du sagtest gerade, daß Du es selbst machen musst, was Deine eigenen Sachen anbelangt!" Der Aufseher wurde sehr ärgerlich.

22. April: Die beiden Inspektoren der Polizei ließen Yamagishi gehen, weil er sagte, er habe eine Herzkrankheit. Niwako war zu der Zeit die Person, die Yamagishi beschützte. Sie gehen zur "Kinpaso - Inn", damit Yamagishi sich erholen kann. Er wird dort von der Polizei überwacht.

Mai: Zwei Blätter werden herausgegeben. Das erste mit dem Thema: " Ein glückliches Dorf, wo Geld nicht nötig ist". Dies ist Yamagishis Vorschlag für die Praxis.

Das zweite Blatt hat den gleichen Titel, mit dem Untertitel: "Yamagishism Leben Jikkenchi, Yamada - Dorf; eine Beschreibung" (Yamada war damals in Japan ein populärer Name)

Juni: Niwako und Okumura bleiben im Sankyo - Inn in Tsu-City.

Okomura Michia erzählt: Yamagishi macht einen Menuevorschlag, den eine ältere Dame zubereitet.

Juli: Das erste Prinzipideen Kensan findet im Sankyo-Inn statt und zwar über Nacht. Seitdem wurde dieses Kensantreffen jeden Monat durchgeführt, insgesamt 9 mal.

6. August: Trotz seiner Krankheit und Schwäche geht Yamagishi nach Mutzogawa. Srimoito Juigi erzählt: Yamagishi schlägt vor, das "Yamagishism Jikkenchi" aufzubauen. Er wollte ein Paar Tage dort bleiben, um sich zu erholen, jedoch befiehlt der Polizeiinspektor, Yamagishi muss am nächsten Tag nach Mie zurückkehren.

19. Oktober: Der Polizeiinpsektor von Tsu City beschließt, Yamagishi freizulassen, weil er nicht verwicklet ist in den Vorfall. Er habe keine Person gezwungen zum Tokkoh zu kommen und niemanden gezwungen dort zu bleiben. Yamagishi wurde nicht angeklagt, die Anklage wurde fallen gewlassen.

1961, 60 Jahre alt:

Februar: Yamagishi und Niwako leben in der Nähe vom Haus von Niwakos Tochter Miwako in Karasuno Mori, in Nagoya.

22./23. Februar: Yamagishi und 5 Member bleiben im Sankyo- Inn in Tsu, um über das Yamagishism Jikkenchi zu planen, das über ganz Japan aufgebaut werden sollte. Ein Kensantreffen findet statt mit dem Thema: "Wie werde ich eine Person, die ein Jikkenchi aufbauen kann". Das Kensantreffen findet über Nacht statt. Anwesend sind: Arase, Saki, Arias, Shido, Toshihara, Sakamoto und Sigero.

Arase erzählt: Sie saßen zusammen um eine Feuerstelle (hibachi), Yamagishi stößt einen Glutklumpen an und sagt, so ein Ding zeigt deinen eigenen Gemütszustand an, Du kannst Dich selber sehen, das Ding zeigt es. Bevor sie das Inn verließen sagt Yamagishi, "Du kannst Dein Leben nicht immer wieder wiederholen, lasst uns ein Leben leben, daß es wert ist gelebt zu werden".

14. März: Yamagishi geht zum Prinzipideen Kensantreffen in Nagoya.

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Am 2. April spricht Yamagishi im Hachichija - Inn in Nagoya vor einer Versammlung der "Yamagishism Gesellschafts Stil Hühnerhaltung, Yokeiho". Ein Teil der Rede: "Nach einer Woche Spezial Kensantreffen kannst Du immer noch keine Person werden, die ein Jikkenchi aufbauen kann, aber der erste Schritt in diese Richtung, ob gut oder nicht gut, das weiß man nicht, weil man die Richtung nicht genau sehen konnte vor dem Spezial Kensantreffen, aber wenn wir die Glückliche Gesellschaft ohne Grenzen aufbauen wollen und zwar nur eine in der Welt. Wir können das über die ganze Nation anschauen (Japanweit). Falls so eine Situation entsteht, dann will ich den Vorschlag machen, daß die Yamagishi Vereinigung den besten Gebrauch machen kann von der "Yamagishi Gesellschaftsleben Hühnerhaltungs Vereinigung". Ich denke die Zeit ist nun gekommen. Für den Vorschlag des ewigen Glücks, das ist wahres Glück, für so eine Person halten wir Hühner und sogar wenn wir keine Hühner halten ist die erste Priorität, so eine Gesellschaft aufzubauen. Aber als allererstes so eine Person werden, die so eine Gesellschaft aufbauen kann. Mehr und mehr Menschen werden so zu uns kommen, um zusammen so eine Gesellschaft aufzubauen."

Ein anderer Teil der Rede ist: "Ich bin so eine Person, die sterben kann, wir alle werden ja sterben, aber es bedeutet, ich bin eine Person, die den besten Gebrauch macht von seinem Leben, so eine Art zu denken kann ich nicht loslassen. Diese Art zu denken ist das Ergebnis, es ist nötig. Ich habe immer gedacht, bitte akzeptiert, braucht, was ich denke. Ich denke immer in dieser Art, sogar wenn ich spazieren gehe oder andere besuche. Ich bin eine Person, die stirbt, denn ich bin kein Gott und ich weiß überhaupt nicht, was aus mir wird. Vor 5 Tagen dachte ich, ich würde sterben. Ich war im Bett und im Bett war ich immer am Denken, weil das Bett mein Arbeitsplatz war, Tag und Nacht. Ich fühlte mich sterbend. Falls nun aber die Leute meine Ideen nicht akzeptieren können, wäre das sehr schade, ich möchte, daß alle Ideen akzeptiert werden. Ich wollte allen Menschen sagen was ich denke. Aber plötzlich schloß sich mein Mund. Nun denke ich, ich habe einen  Teil meiner Ideen erzählt. Ich bin sicher, ich habe viele, viele Ideen, die ich weitersagen möchte, allen möchte ich über die Wahrheit erzählen. Darüber nachdenken und mehr und mehr Gelegenheiten schaffen darüber zu erzählen, warum ich so denke."


10. April: Im Nagoya -  Hospital wird Yamagishi untersucht und der Arzt sagt, er habe ein Hämatom, eine Blutung im Augenhintergrund.

16. April: Sie haben ein Kensantreffen über  die Methode der  "Yamagishi Gesellschaftsleben Hühnerhaltungs Vereinigung" in der Hansobo - Inn in Nagoya, aber Yamagishi fühlte sich nicht wohl und war deshalb nicht anwesend. Über dieses Kensantreffen wird ein Pamphlet herausgegeben.

Yamagishi hielt ja am 2. April eine Ansprache über "Yamagishi Style Gesellschaftsleben Hühnerhaltungs Vereinigung".  Er sagt, sie ist völlig getrennt von den Leuten, die wachsen wollen, die nicht fixieren, nicht auf ihrer Meinung beharren, die daraus keine Religion machen, die ohne Besitz und ohne Grenzen leben wollen, um sich gemeinsam zu entwickeln.

Wenn die Grenzen fallen, wird sich diese Gesellschaft über die ganze Erde ausbreiten, das ist eine Tatsache.

Die Yamagishism Hühnerhaltungsmethode ist die Fertigkeit, sich in der Welt nützlich zu machen, mit so einem Geist. Deshalb, falls so eine Situation entsteht, daß es Menschen gibt, die nicht auf ihrer Meinung beharren, die daraus keine Religion machen, die ohne Besitz und ohne Grenzen leben wollen, um sich gemeinsam zu entwickeln, wenn soetwas fehlt, ist es keine Yamagishism Hühnerhaltungsmethode.

Ende April: Yamagishi und Niwako gehen zusammen nach Inuyama - Castle zur Kirschblüte.

28. April: Yamagishi geht zum Gericht, um das Urteil über den Yamagishi - Unfall in Kasuga zu hören. Außer 2 Männern, die zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wurden, wurden 12 Personen für schuldig befunden, jedoch ohne Gefängnisstrafe.

Nach dem Urteil kamen sie im Sankioso - Inn zusammen zu einem Kensantreffen mit dem Thema über "Die sich einsam Fühlenden".

Am 29. April wird im gleichen Inn mit den Mitgliedern von Kasugayama ein Kensantreffen abgehalten mit dem Thema "Ich will zusammenkommen, ich will sehen".

1. Mai: Yamagishi geht zu dem Kensantreffen in Ishis Haus in Okayama.

2. Mai: Ein weiteres Kensantreffen in Arias Haus über die Beschreibung der "Yamagishi Style Gesellschaftsleben Hühnerhaltungs Vereinigung". 

3. Mai: Das Kensantreffen wird fortgesetzt mit dem Thema: "Höheres Ittai Kensantreffen", es geht vom 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr.

3. Mai: Es ist wichtig freundlich zu sein, was auch immer geschieht, es ist unveränderbar; falls Du darüber nachdenkst, solltest Du es zuerst verstehen. Wenn Du nicht freundlich sein kannst, kann es in machen Fällen sogar gefährlich sein. Was immer Du sein möchtest, Du solltest nicht unfreundlich sein! Falls Du Dich auch ernsthaft prüfst, ob Du es wirklich sein kannst, sein willst, kannst Du es sehen, was Du wirklich willst.

Ittai ist Wahrheit. Falls Du nicht so eine Person werden möchtest, falls Du es selbst verhinderst...........

Es ist leicht in eine Richtung zu gehen, das Gemüt ist wichtig aber auch das System. Dieses Jikkenchi oder das Ittaileben kann nicht erreicht werden in einem Augenblick. Betrachte nicht, daß es noch nicht erreicht wurde. Als erstes sollten die Leute, die freundlich werden können und familiär zusammenkommen und über das System nachdenken. Du kannst es im Originalzustand tun, falls Du freundlich sein kannst, beachte, daß es nichts anderes gibt, daß nichts anderes in Frage kommt. - die Menschen haben eine lange Entwicklung hinter sich und Brauchbares in ihrem Herzen. Das Innere des Herzens kann nicht selbständig entwickelt werden und auch nicht geändert werden, nur Äußerliches und die Umstände sind veränderbar. Versuche, ohne zu glauben und ohne mit Deiner Sichtweise zu betrachten, daß es die absolute Wahrheit ist.

Um 17:30, während des Kensantreffens, legt sich Yamagishi in einen anderen Raum und fällt bald ins Koma. Am frühen Morgen des nächsten Tages, den 4. Mai um 00:50 stirbt Yamagishi an dem Hämatom hinter den Augen.

Seine letzten Worte waren: "Ich sterbe nun, ohne mich selbst zu verstehen, zurücklassend, was ich sagen wollte, daß Du es verstehen kannst."

Ich liebe Dich, ich mag Euch alle, lasst uns freundlich sein

10. Mai: Yamagishi wird in Kasuga im öffentlichen Hügel beerdigt.

 

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